Frauen im Sport
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Community & Best Practices
Erfahre hier, wie Vereine und Verbände durch Projekte, Vorbilder und aktuelle Entwicklungen den Vereinssport weiblicher, vielfältiger und zukunftsfähiger machen. Gemeinsam gestalten wir die Sportwelt von morgen – vernetzt, sichtbar und inspirierend.
Motorsport trifft Frauenpower: Zwei Tage voller Action, Gemeinschaft und Empowerment auf dem Offroad-Gelände in Mitterteich.
Worum geht’s?
Das Gelände des MSC Stiftland bildete die Kulisse für über 50 Teilnehmerinnen im Alter von 6 bis 66 Jahren, die beim Girls & Ladies Offroadcamp in den Disziplinen Motocross, Enduro und Trial ihre Begeisterung für den Offroadsport teilen konnten. Im Fokus standen Fahrtechniken, mentale Stärke und der gemeinsame Austausch. Die Teilnehmerinnen wurden je nach Leistungsstand in Gruppen eingeteilt und konnten auf E‑Trialmaschinen Schnuppertrainings absolvieren. Ergänzend zu den Fahrtrainings fanden Workshops zu Themen wie Sport- und Lizenzstrukturen, Ernährung im Sport und Mentaltraining statt. Ein erfahrenes Trainerinnen-Team unterstützte die Teilnehmerinnen während des gesamten Wochenendes, darunter Europameisterinnen. Das Team begegnete jeder Teilnehmerin individuell, mit viel Engagement, Geduld und Leidenschaft.
Was sind die Ziele?
Förderung von Frauen im Offroad-Motorsport, Stärkung von Fahrtechnik, mentaler Stärke und Selbstvertrauen sowie Aufbau von Gemeinschaft und Netzwerken unter Fahrerinnen. Ein Wochenend-Camp, das den Sport, das Selbstbewusstsein und die Gemeinschaft feiert.
Wer steckt dahinter?
Der Bayerische Motorsportverband (BMV), federführend organisiert von Bernhard Fleischmann (BMV-Präsidium) in Kooperation mit Landestrainer Ralf Schaardt, unterstützt von einem hochkarätigen Team erfahrener Trainerinnen aus dem Enduro- und Trialsport. Die Vorfreude auf eine Neuauflage im nächsten Jahr steigt.
- BMV – Bayerischer Motorsport-Verband e.V. – Girls & Ladies Offroadcamp – Frauenpower auf dem Bike in Mitterteich
- Instagram ADAC Motorsport Nordbayern
- Instagram ADAC Motorsport Südbayern
ADAC Girlscamp 2025
Um Mädchen einen sicheren und unterstützenden Einstieg in den Golfsport zu ermöglichen, hat der Bayerische Golfverband (BGV) im Rahmen von Girls Go Golf die Ausbildung zur „Girls go Golf Mentorin“ entwickelt. Ziel ist es, langfristig mehr Mädchen und Frauen für den Golfsport zu begeistern und ihnen einen geschützten Raum für persönliche Entwicklung und sportliches Wachstum zu bieten.
Durch aktive Netzwerke sowie Ideen- und Informationsplattformen werden Mentorinnen miteinander verbunden und beim Austausch unterstützt. So entstehen Impulse, die junge Mädchen motivieren, inspirieren und nachhaltig begleiten. Die Ausbildung vermittelt nicht nur theoretische Inhalte zur Stärkung der Persönlichkeit, des Selbstbewusstseins und der Verantwortungsfähigkeit, sondern bietet auch praktische Erfahrungen und Raum für gemeinsames Lernen.
Mentoring gilt bereits im öffentlichen Dienst wie auch in der Privatwirtschaft als bewährtes Instrument, um Frauen gezielt zu fördern und Chancengleichheit zu stärken – ein Ansatz, der sich auch im Sport erfolgreich übertragen lässt.
Mädchen zwischen 14 und 25 Jahren erhalten im Programm die Möglichkeit, ihre sozialen, persönlichen und kommunikativen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Eigene Grenzen zu erkennen und klar zu kommunizieren ist nicht nur im Sport essenziell, sondern bildet auch eine wichtige Grundlage für den beruflichen Weg und das tägliche Leben.
Der BGV bietet allen Girls go Golf Mentorinnen regelmäßige Austauschformate wie die Girls Days sowie begleitende Fortbildungen an. Zusätzlich steht mit dem Girls go Golf Scramble ein eigenes Turnierformat für interessierte Mädchen bereit. So wird die persönliche Entwicklung auch über die Mentoringphase hinaus gefördert und die erworbenen Fähigkeiten können in den eigenen Golfanlagen nachhaltig weiter ausgebaut werden und zur Motivation und Bindung weiterer Mädchen genutzt werden.
Wer steckt dahinter?
Der Bayerische Golfverband e.V., unterstützt durch Shirin Hornecker, Coach & Mentaltrainerin.
Weiterführende Links:
- Girls Go Golf – Bayerischer Golfverband e.V.
- Instagram Reel
Die Bezirksfrauenbeauftragte und stellvertretende Bezirksvorsitzende Elisabeth Rupprecht lädt im Namen des BLSV-Bezirks München-Stadt zum Netzwerktreffen mit Themenschwerpunkt „Frauen im Sport“ ein!
Worum geht´s?
Ein Abend voller Inspiration, spannender Einblicke und vielfältiger Begegnungen rund um das Thema Sichtbarkeit von Frauen im Sport im Bezirk München-Stadt. Im Rahmen der Netzwerkveranstaltung gibt es einen Impulsvortrag zum Thema „Sichtbarkeit von Frauen im Sport“ und Münchens erfolgreiche Synchronschwimmerinnen, geben Einblicke in ihre beeindruckende Weltkarriere. Umrahmt wird das Event durch ein Kneipen-Quiz und eine Ausstellung inspirierender weiblicher Biografien und Erfolge herausragender Sportlerinnen.
Was sind die Ziele?
Ziel der Veranstaltung ist es, die Sichtbarkeit von Frauen im Sport zu stärken und ihre Geschichten, Leistungen und Perspektiven in den Mittelpunkt zu stellen. Gleichzeitig soll ein inspirierender Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsames Erleben geschaffen werden.
Wer steckt dahinter?
Der BLSV Bezirk München-Stadt im Rahmen des Netzwerktreffens „Bandenwerbung“
Weiterführende Links:
- Netzwerktreffen „Bandenwerbung“ – Frauen im Sport im Fokus – BLSV

24 Stunden widmet sich Nürnberg mit der Aktion der gesellschaftlichen und sportlichen Bewegung von Mädchen und Frauen.
Worum geht’s?
Mit der Veranstaltung bieten wir Frauen eine Plattform und zeigen Gesicht. In verschiedenen Locations in Nürnberg können Sportarten unverbindlich entdeckt und ausprobiert werden. Umrahmt wird das Ganze von Vorträgen und Workshops zum Mitmachen. Die Vielseitigkeit unserer Sportlandschaft wird transportiert und baut Brücken.
Was sind die Ziele?
Mit unserer Veranstaltung wollen wir die Öffentlichkeit und primär Frauen darauf aufmerksam machen, wie viele Angebote es für sie gibt und wie wir alle gemeinsam zur Gleichstellung in unserer Gesellschaft beitragen können. Jede Frau, egal welchen Alters, findet im Sport ein Zuhause. Ob als aktive Sportlerin, Trainerin oder ehrenamtliche Funktionärin. Ziel sind die Stärkung unserer Vereins- und Verbandsarbeit sowie die Vernetzung von Frauen in Sport, Politik und Wirtschaft.
Wer steckt dahinter?
Eine Gruppe ehrenamtlicher Frauenvertreterinnen des BLSV
Weiterführende Links:
- Frauensportmarathon – Alle Infos hier
- Frauensportmarathon (@frauensportmarathon) • Instagram-Fotos und ‑Videos
Eine wachsende Bewegung, in der wir uns gegenseitig stärken, sichtbar machen und feiern.
Worum geht´s?
Der Female Fanblock ist eine neue Community der Münchner Sportjugend, die Mädchen und Frauen im Sport zusammenbringt – über Vereine und Sportarten hinweg.
Unsere Grundidee: Eine Gemeinschaft in München aufzubauen, in der wir uns gegenseitig supporten, stärken und sichtbar machen. Eine Community, die zeigt, wie viel Power entsteht, wenn Mädchen und Frauen füreinander einstehen.
Als ersten großen Schritt haben wir Anfang September den ersten Female Fanblock mit rund 350 Mädchen und Frauen ins Leben gerufen – laut. sichtbar. gemeinsam.
Eingeleitet durch unsere Fan-Creation-Night und gekrönt vom gemeinsamen Auftreten beim Saisonauftaktspiel der FC Bayern Frauen in der Allianz Arena, wurde aus einer Idee ein starkes, gemeinsames Erlebnis.
Der Female Fanblock ist aber weit mehr als ein Stadionmoment – er ist der Beginn einer langfristigen Bewegung.
Was sind die Ziele?
1. Eine starke Gemeinschaft schaffen
Der Female Fanblock verbindet Mädchen und Frauen im Sport und fördert gegenseitigen Support über Sportarten und Vereine hinweg. Ziel ist ein Gefühl echter Zusammengehörigkeit – eine Community, die sich stärkt, wertschätzt und sichtbar füreinander einsteht.
2. Mädchen und junge Frauen empowern
Durch aktive Beteiligung, kreative Mitgestaltung und gemeinsame Aktionen erleben junge Frauen Selbstwirksamkeit. Sie sollen ermutigt werden, ihre Stimme zu nutzen, Verantwortung zu übernehmen und ihren Platz im Sport selbstbewusst einzunehmen.
3. Sichtbarkeit erhöhen und eine Bewegung etablieren
Frauen im Sport sollen deutlicher wahrgenommen werden – auf der Tribüne, im Ehrenamt und als Vorbilder. Der Female Fanblock setzt sichtbare Zeichen und baut langfristig eine wachsende Bewegung auf, die Mädchen und Frauen im Sport nachhaltig stärkt.
Wer steckt dahinter?
Der Female Fanblock wird getragen von einer Projektgruppe der Münchner Sportjugend (MSJ), in der unter anderem Laura Hopmeier gemeinsam mit weiteren engagierten ehrenamtlichen Vorständ*innen daran arbeitet, Mädchen und Frauen im Sport zu stärken, ihre Perspektiven sichtbar zu machen und ihnen sichere Räume für Mitgestaltung und Empowerment zu bieten.
Weiterführende Links
- Instagram-Account Female Fanblock
- Aftermovie Female Fanblock
- Landingpage Female Fanblock
- Anmeldung zur WhatsApp-/Community-Gruppe
Worum geht´s?
Gemeinsam stärken und fördern wir den Frauen- und Mädchenbasketball in Bayern bedarfsorientiert und gezielt. Im Jahr 2025 wurde nach einem Kick-Off Event eine Vortragsreihe etabliert („bayeriscHER – help to empower women resources“), bei welcher es um spezielle, für Frauen relevante Themen ging.
Des Weiteren gab es Vernetzungs-Formate, einen Workshop (um spezifische Ziele des Projekts zu definieren und daraus Projektgruppen zu bilden), eine Coach-Clinic für Coaches im weiblichen Bereich wurde organisiert, sowie Workshops des Spitzenverbandes besucht. Neben der sportpolitischen Arbeit haben wir auch die Anzahl an Girls-Camps erhöht.
Was sind die Ziele?
Ziel ist es, die Anzahl an aktiven Frauen zu erhöhen (Spieler:innen, Trainer:innen, Schiedsrichter:innen, Funktionär:innen). Die Projektgruppen befassen sich mit den Themen
1) Umfrage, um Bedürfnisse und Hindernisse der Zielgruppe zu erfassen,
2) Begeistern für Lehrgänge,
3) Förderpreis für besondere Arbeit im Frauen- und Mädchenbasketball,
4) (Vereins-)Kultur und Empowerment und
5) Schiedsrichter:innen
Wer steckt dahinter?
Der Bayerische Basketballverband mit vier Initiatorinnen: Marion Simon (BBV Frauenbeauftragte), Magdalena Obermeier und Laura Hebecker (BBV Geschäftsstelle) und Jessika Waal (Engagierte aus dem Projekt Fit für Führungsaufgaben)
Weiterführende Links:
- https://basketballverband-bayern.de/bayerischer/
Die BSJ Schwaben bietet einen spannenden Workshop zum zyklusbasierten Training im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung „Schwaben Summit 2025“ für Übungsleiterinnen und Übungsleiter an.
Worum geht´s?
Vom 17. bis 19. Oktober 2025 fand der Schwaben Summit 2025 im Sportcamp Nordbayern (in Bischofsgrün) statt. Insgesamt nahmen 129 Übungsleiterinnen und Übungsleiter aus ganz Schwaben und aus weiteren Teilen Bayerns an der bayernweit einzigartigen Fortbildungsveranstaltung im oberfränkischen Kurort teil. Organisiert und umgesetzt wurde die Übungsleiter-Fortbildung von der Bayerischen Sportjugend Bezirk Schwaben (BSJ Schwaben). Sie richtete sich an alle Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie Mitarbeitende in der Jugendarbeit. Das Programm war vielfältig ausgewählt und wurde von hochklassigen Referentinnen und Referenten geleitet. Ein Themenschwerpunkt war das zyklusbasierte Training. Der Workshop wurde von der Referentin Gesine Ratajczyk gehalten. Gesine gab spannende Eindrücke in die Thematik und in einer offenen Austauschrunde konnten die Teilnehmenden ihre Erfahrungswerte teilen.
Was sind die Ziele?
In diesem Workshop wurde darüber gesprochen, welche Schwerpunkte Frauen und Mädchen im Training anwenden können, um den größten Nutzen daraus zu ziehen. Im Fokus standen die Fragen „Wann belaste ich wie hoch?“ und „Welche Trainingsform ist effektiv für welches Ziel?“.
Wer steckt dahinter?
Organisiert von der BSJ Schwaben mit der Referentin Gesine Ratajczyk.
Weiterführende Links:
- Steckbrief der Referentin Gesine Ratajczyk
- Bericht Schwaben Summit 2025
Ein Angebot für alle bayerischen Ringerinnen, sich zwei Mal im Jahr in einem Mannschaftskampf zu messen und gleichzeitig viele neue Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.
Worum geht es?
Mädchen haben im Ringsport nicht die gleichen Perspektiven wie die Jungs. Ab dem 12.Lebensjahr dürfen die Ringerinnen nicht mehr zusammen mit Jungs und Männern in der Mannschaft kämpfen; es gibt keine Möglichkeit, an einem Ligabetrieb teilzunehmen. Sie können auf Turniere fahren, aber das Gemeinschaftsgefühl zusammen in einem Team zu kämpfen haben sie nicht mehr.
Daher gibt es seit 3 Jahren den Team Cup Bayern. Hier haben alle Ringerinnen ab 6 Jahren die Möglichkeit in einem Team gegeneinander zu kämpfen. Die Teams werden jedes Mal individuell eingeteilt, sodass alle mitmachen können.
Die Mädchen erfahren hier Teamgeist und Zusammenhalt. Schon beim gemeinsamen Finden der Teamnamen und beim Gestalten eines Team-Plakats wachsen die Sportlerinnen zusammen. Betreut und trainiert werden die Sportlerinnen an diesem Tag von erfahrenen Trainerinnen und Trainern.
Auch werden die Eltern an diesem Tag aktiv miteingebunden. Und im Jahr 2025 Jahr gab es ein Novum: Mutige Mütter trauten sich unter fachkundiger Anleitung auf die Ringermatte und absolvierten ein richtiges Ringertraining, um selbst zu erfahren, was ihre Mädels so leisten.
Was ist das Ziel?
Es geht an diesem Tag definitiv nicht darum, welches Team ist das Beste ist! Wir wollen durch diese Aktion die Ringerinnen empowern und ihnen die Möglichkeit geben, sich zu vernetzten. Denn gerade in einer eher kleinen Sportart wie dem Ringen, ist es wichtig, sich gegenseitig zu unterstützen und zu fördern. Nur gemeinsam können wir besser werden!
Beim Team Cup entstehen viele neue Freundschaften abseits der Matte und somit steigt die Motivation, auch weiterhin diesen tollen Sport auszuüben.
Wer steckt dahinter?
Organisiert wird der Team Cup Bayern vom bayerischen Ringerverband und vor allem durch die Arbeitsgruppe Frauen- und Mädchenringen in Bayern. Seit ca. 4 Jahren gibt es diese AG, die sich regelmäßig trifft und sich darüber austauscht, wie man den weiblichen Ringkampf in Bayern noch mehr weiterentwickeln kann.
Ein Wochenende voller Austausch, Workshops und Praxis: Junge Engagierte aus ganz Deutschland kommen in Nürnberg zusammen, um mentale Gesundheit im Ehrenamt und Sport aktiv zu erleben und zu stärken.
Worum geht´s?
Vom 21. bis 23. März haben sich junge Engagierte aus vier Sportjugenden in Nürnberg getroffen, um ein gemeinsames Wochenende zum Thema mentale Gesundheit zu verbringen. Das Wochenende wurde von und für junge Engagierte aus den Sportjugenden Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Bayern und der Deutschen Behindertensportjugend geplant und durchgeführt.
Drei inhaltlich spannende Workshops prägten den Tag:
- Workshop 1: Engagementbox der dsj zur mentalen Gesundheit
Hier drehte sich alles um Ressourcen im Ehrenamt, den Umgang mit Stress und die Bedeutung mentaler Gesundheit. Durch praktische Übungen, Austausch und Gruppenarbeit konnten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen einbringen. - Workshop 2: Grundlagen zum Thema Stress
Die biologische und emotionale Seite von Stress wurde in diesem Workshop beleuchtet. In kleinen Gruppen tauschten sich die Teilnehmenden über eigene Stresssituationen im Ehrenamt aus – ein begleitender Spaziergang half dabei, Gedanken zu sortieren und ins Gespräch zu kommen. - Workshop 3: Mentale Gesundheit im Sport
Dieser Workshop widmete sich gezielt Techniken zur Förderung der emotionalen Selbstwahrnehmung und Selbsteinschätzung – mit vielen sportpraktischen Übungen zum Ausprobieren.
Was sind die Ziele?
Das Wochenende zielte darauf ab, junge Engagierte für das Thema mentale Gesundheit zu sensibilisieren und sie im Umgang mit Stress im Ehrenamt zu stärken. Gleichzeitig sollten konkrete Methoden und Übungen vermittelt werden, die sich direkt in den sportlichen Alltag übertragen lassen. Ein weiterer Fokus lag auf dem Austausch und der Vernetzung zwischen den Sportjugenden sowie auf der Förderung von Selbstreflexion, Resilienz und emotionaler Selbstwahrnehmung.
Wer steckt dahinter?
Das Wochenende wurde von und für junge Engagierte aus den Sportjugenden Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Bayern und der Deutschen Behindertensportjugend geplant und durchgeführt.
Das Juniorteam der Bayerischen Sportjugend ist eine Gruppe engagierter junger Menschen zwischen 14 und 26 Jahren, die die Zukunft des Sports mitgestalten möchten. Wir sind motiviert, kreativ und setzen uns für die Interessen junger Menschen im Sport ein. Ziel ist es, jungen Menschen Mitbestimmung zu ermöglichen – ohne feste Bindung an ein (weiteres) Ehrenamt.
Weiterführende Links:
- Bayerische Sportjugend – Das Juniorteam – BSJ
Wie können junge Frauen im Sport nachhaltig gestärkt werden? Beim Vernetzungstreffen der Deutschen Sportjugend entwickeln engagierte Teilnehmerinnen gemeinsam Ideen für mehr Sichtbarkeit, Gleichstellung und echte Teilhabe im Ehrenamt.
Worum geht´s?
Zu Beginn wurde die Frage diskutiert, wie eine ideale Situation für junge Frauen im Engagement aussehen könnte. Genannt wurden unter anderem ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander sowie eine offene, ehrliche Kommunikation. Viele Teilnehmende wünschten sich, dass Frauen in Führungspositionen selbstverständlich sind und Diversität in Leitungsstrukturen normal wird. Ebenso wichtig war das Gefühl, gehört zu werden und ohne Druck aktiv sein zu können. Auch Aspekte wie gegenseitiger Support und der Verzicht auf hintergründige Gespräche oder Abwertungen wurden als Teil einer positiven Kultur beschrieben.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, welche Voraussetzungen junge Frauen im Ehrenamt stärken. Die Gruppe nannte vor allem stabile Netzwerke und Unterstützungsstrukturen. Mentoringprogramme, Qualifizierungsangebote sowie Trainings zu Präsentation und Kommunikation können das Selbstbewusstsein fördern und die eigene Rolle stärken. Zudem wurde über strukturelle Maßnahmen wie prozentuale Quotenregelungen oder begrenzte Amtszeiten diskutiert. Wichtig ist auch eine wertschätzende Organisationskultur mit konstruktiver Fehlerkultur sowie die Sichtbarkeit von weiblichen Vorbildern und Erfolgen.
Auch die Rolle des Umfelds wurde thematisiert. Männer sollten stärker für Gleichstellung sensibilisiert und aktiv in Veränderungsprozesse einbezogen werden. Gleichzeitig braucht es gezielte Förderung junger Frauen, da sie häufig mit zusätzlichen Hürden konfrontiert sind. Der Austausch über Erfahrungen und Perspektiven kann hier helfen, gegenseitiges Verständnis zu schaffen.
Zum Abschluss sammelten die Teilnehmenden Ideen, was die Deutsche Sportjugend oder Verbände im Allgemeinen konkret tun können. Genannt wurden regelmäßige Netzwerk- und Weiterbildungsformate, beispielsweise zu Kommunikation oder Führung. Auch Austauschformate, Arbeitsgruppen zum Thema Frauen im Engagement sowie eine stärkere Einbindung weiblicher Perspektiven wurden vorgeschlagen. Darüber hinaus wurde angeregt, Lobbyarbeit für Gleichstellung und Prävention zu stärken.
Was sind die Ziele?
Ziel war es, gemeinsam zu überlegen, welche Rahmenbedingungen junge Frauen im Ehrenamt stärken und welche konkreten Maßnahmen Verbände und Organisationen umsetzen können. Insgesamt zeigte der Workshop, dass viele junge Frauen motiviert sind, Verantwortung im Sport zu übernehmen. Damit Engagement langfristig gelingt, braucht es jedoch unterstützende Strukturen, Sichtbarkeit, gegenseitige Wertschätzung und eine Kultur, in der Vielfalt selbstverständlich ist.
Wer steckt dahinter?
Das Juniorteam der Bayerischen Sportjugend ist eine Gruppe engagierter junger Menschen zwischen 14 und 26 Jahren, die die Zukunft des Sports mitgestalten möchten. Wir sind motiviert, kreativ und setzen uns für die Interessen junger Menschen im Sport ein. Ziel ist es, jungen Menschen Mitbestimmung zu ermöglichen – ohne feste Bindung an ein (weiteres) Ehrenamt.
Weiterführende Links:
- Bayerische Sportjugend – Das Juniorteam – BSJ
Ein zweitägiges Trainingscamp zeigt, wie durch gezielte Vorbereitung, klare Coaching-Strukturen und spielnahe Methoden nachhaltige Entwicklung im Frauen- und Mädchen-Cricket gefördert werden kann.
Worum geht’s?
Das Trainingscamp wurde als intensives, spielorientiertes Entwicklungsformat konzipiert und über zwei Tage durchgeführt. Im Mittelpunkt stand die Kombination aus fundierter Vorbereitung, individueller Spielerinnenanalyse und praxisnahen Trainingseinheiten.
Der Ablauf folgte einer klaren Struktur: Vormittags wurden Matchsimulationen genutzt, um Fähigkeiten unter realistischen Bedingungen zu bewerten. Nachmittags lag der Fokus auf technischer und taktischer Weiterentwicklung (z. B. Batting, Bowling, Fielding) sowie auf spielnahen Trainingsformen mit regelmäßigem Feedback. Ergänzt wurde das Programm durch beobachtungsbasiertes Coaching und teamfördernde Aktivitäten am Abend.
Was sind die Ziele?
- Individuelle Förderung und langfristige Entwicklung der Mädchen und Frauen
- Verbesserung von Technik und Spielverständnis
- Stärkung von Selbstvertrauen und Eigenverantwortung
- Effiziente Trainingsgestaltung durch abgestimmtes Coaching
Wer steckt dahinter?
Bayerischer Cricket Verband e.V.
Weiterführende Links:
- Bayerischer Cricket Verband e.V.
Worum geht‘s?
Das BisS Projekt (BisS steht für Bewegung im sozialintegrativen Schulsport) soll Sport und soziale Integration im Ganztagsschulbetrieb von Schülerinnen mit unterschiedlicher kultureller und sozialer Herkunft mit dem Ziel einer nachhaltigen Bindung an einen sportlichen aktiven Alltag fördern.
Um dies zu ermöglichen werden sechs zusätzliche Sportstunden im Ganztagesschulbereich der Pestalozzischule angeboten, verbunden mit einem zusätzlichen niedrigschwelligen Vereinsangebot, welches auf dem Gelände der Mönau-Schule stattfindet. Insgesamt konnten dadurch vier zusätzliche Fußballteams für den Sportverein TV 1848 Erlangen gewonnen werden, welche regelmäßig im Spielbetrieb teilnehmen (aktuell E‑Jugend Mädchen, D‑Jugend Mädchen, C‑Jugend Mädchen und Frauen).
Auch Freizeitangebote wie Ferienfreizeiten oder erlebnispädagogische Maßnahmen begleiten das Projekt.
Bei finanziellen Schwierigkeiten der Teilnehmerinnen können der Vereinsbeitrag und die Anschaffung einer sportlichen Grundausrüstung übernommen werden.
Alle fussballinteressierten Mädchen, egal welchen Könnens, welcher Nationalität oder welchen Alters, sind herzlich eingeladen mitzumachen.
Was sind die Ziele?
- Mädchen den Zugang zum Sport ermöglichen
- Vermittlung der Grundregeln des sozialen Verhaltens in der Erlebniswelt Sport
- Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten und Interessen
- Gewaltfreier und kooperativer Umgang miteinander
- Gegenseitige Wertschätzung
- Akzeptanz von Regeln und Fair Play
Wer steckt dahinter?
Das Team im Bundesprogramm Integration durch Sport (IDS) – „Vielfalt verbinden“
Weiterführende Links
Informationen zum Bundesprogramm Integration durch Sport (IDS) – BLSV
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