Frauen im Sport
- Wir sind mehr

Commu­nity & Best Practices

Erfahre hier, wie Vereine und Verbände durch Projekte, Vorbil­der und aktu­elle Entwick­lun­gen den Vereins­sport weib­li­cher, viel­fäl­ti­ger und zukunfts­fä­hi­ger machen. Gemein­sam gestal­ten wir die Sport­welt von morgen – vernetzt, sicht­bar und inspirierend.

Motor­sport trifft Frau­en­power: Zwei Tage voller Action, Gemein­schaft und Empower­ment auf dem Offroad-Gelände in Mitterteich.

Worum geht’s?​
Das Gelände des MSC Stift­land bildete die Kulisse für über 50 Teil­neh­me­rin­nen im Alter von 6 bis 66 Jahren, die beim Girls & Ladies Offroad­camp in den Diszi­pli­nen Moto­cross, Enduro und Trial ihre Begeis­te­rung für den Offroad­sport teilen konn­ten. Im Fokus stan­den Fahr­tech­ni­ken, mentale Stärke und der gemein­same Austausch. Die Teil­neh­me­rin­nen wurden je nach Leis­tungs­stand in Grup­pen einge­teilt und konn­ten auf E‑Trialmaschinen Schnup­per­trai­nings absol­vie­ren. Ergän­zend zu den Fahr­trai­nings fanden Work­shops zu Themen wie Sport- und Lizenz­struk­tu­ren, Ernäh­rung im Sport und Mental­trai­ning statt. Ein erfah­re­nes Trai­ne­rin­nen-Team unter­stützte die Teil­neh­me­rin­nen während des gesam­ten Wochen­en­des, darun­ter Euro­pa­meis­te­rin­nen. Das Team begeg­nete jeder Teil­neh­me­rin indi­vi­du­ell, mit viel Enga­ge­ment, Geduld und Leidenschaft.

Was sind die Ziele?​
Förde­rung von Frauen im Offroad-Motor­sport, Stär­kung von Fahr­tech­nik, menta­ler Stärke und Selbst­ver­trauen sowie Aufbau von Gemein­schaft und Netz­wer­ken unter Fahre­rin­nen. Ein Wochen­end-Camp, das den Sport, das Selbst­be­wusst­sein und die Gemein­schaft feiert.

Wer steckt dahin­ter?​
Der Baye­ri­sche Motor­sport­ver­band (BMV), feder­füh­rend orga­ni­siert von Bern­hard Fleisch­mann (BMV-Präsi­dium) in Koope­ra­tion mit Landes­trai­ner Ralf Schaardt, unter­stützt von einem hoch­ka­rä­ti­gen Team erfah­re­ner Trai­ne­rin­nen aus dem Enduro- und Trial­sport. Die Vorfreude auf eine Neuauf­lage im nächs­ten Jahr steigt.​Weiter­füh­rende Links:​
- BMV – Baye­ri­scher Motor­sport-Verband e.V. – Girls & Ladies Offroad­camp – Frau­en­power auf dem Bike in Mitter­teich
- Insta­gram ADAC Motor­sport Nord­bay­ern
- Insta­gram ADAC Motor­sport Südbayern

ADAC Girlscamp 2025

ADAC Girlscamp 2025

Um Mädchen einen siche­ren und unter­stüt­zen­den Einstieg in den Golf­sport zu ermög­li­chen, hat der Baye­ri­sche Golf­ver­band (BGV) im Rahmen von Girls Go Golf die Ausbil­dung zur „Girls go Golf Mento­rin“ entwi­ckelt. Ziel ist es, lang­fris­tig mehr Mädchen und Frauen für den Golf­sport zu begeis­tern und ihnen einen geschütz­ten Raum für persön­li­che Entwick­lung und sport­li­ches Wachs­tum zu bieten.

Durch aktive Netz­werke sowie Ideen- und Infor­ma­ti­ons­platt­for­men werden Mento­rin­nen mitein­an­der verbun­den und beim Austausch unter­stützt. So entste­hen Impulse, die junge Mädchen moti­vie­ren, inspi­rie­ren und nach­hal­tig beglei­ten. Die Ausbil­dung vermit­telt nicht nur theo­re­ti­sche Inhalte zur Stär­kung der Persön­lich­keit, des Selbst­be­wusst­seins und der Verant­wor­tungs­fä­hig­keit, sondern bietet auch prak­ti­sche Erfah­run­gen und Raum für gemein­sa­mes Lernen.

Mento­ring gilt bereits im öffent­li­chen Dienst wie auch in der Privat­wirt­schaft als bewähr­tes Instru­ment, um Frauen gezielt zu fördern und Chan­cen­gleich­heit zu stär­ken – ein Ansatz, der sich auch im Sport erfolg­reich über­tra­gen lässt.

Mädchen zwischen 14 und 25 Jahren erhal­ten im Programm die Möglich­keit, ihre sozia­len, persön­li­chen und kommu­ni­ka­ti­ven Kompe­ten­zen weiter­zu­ent­wi­ckeln. Eigene Gren­zen zu erken­nen und klar zu kommu­ni­zie­ren ist nicht nur im Sport essen­zi­ell, sondern bildet auch eine wich­tige Grund­lage für den beruf­li­chen Weg und das tägli­che Leben.

Der BGV bietet allen Girls go Golf Mento­rin­nen regel­mä­ßige Austausch­for­mate wie die Girls Days sowie beglei­tende Fort­bil­dun­gen an. Zusätz­lich steht mit dem Girls go Golf Scram­ble ein eige­nes Turnier­for­mat für inter­es­sierte Mädchen bereit. So wird die persön­li­che Entwick­lung auch über die Mento­ring­phase hinaus geför­dert und die erwor­be­nen Fähig­kei­ten können in den eige­nen Golf­an­la­gen nach­hal­tig weiter ausge­baut werden und zur Moti­va­tion und Bindung weite­rer Mädchen genutzt werden.

Wer steckt dahin­ter?​
Der Baye­ri­sche Golf­ver­band e.V., unter­stützt durch Shirin Horne­cker, Coach & Mentaltrainerin.

Weiter­füh­rende Links:​
- Girls Go Golf – Baye­ri­scher Golf­ver­band e.V.
- Insta­gram Reel

Die Bezirks­frau­en­be­auf­tragte und stell­ver­tre­tende Bezirks­vor­sit­zende Elisa­beth Rupp­recht lädt im Namen des BLSV-Bezirks München-Stadt zum Netz­werktref­fen mit Themen­schwer­punkt „Frauen im Sport“ ein!

Worum geht´s?
Ein Abend voller Inspi­ra­tion, span­nen­der Einbli­cke und viel­fäl­ti­ger Begeg­nun­gen rund um das Thema Sicht­bar­keit von Frauen im Sport im Bezirk München-Stadt. Im Rahmen der Netz­werk­ver­an­stal­tung gibt es einen Impuls­vor­trag zum Thema „Sicht­bar­keit von Frauen im Sport“ und Münchens erfolg­rei­che Synchron­schwim­me­rin­nen, geben Einbli­cke in ihre beein­dru­ckende Welt­kar­riere. Umrahmt wird das Event durch ein Knei­pen-Quiz und eine Ausstel­lung inspi­rie­render weib­li­cher Biogra­fien und Erfolge heraus­ra­gen­der Sportlerinnen. 

​Was sind die Ziele?
Ziel der Veran­stal­tung ist es, die Sicht­bar­keit von Frauen im Sport zu stär­ken und ihre Geschich­ten, Leis­tun­gen und Perspek­ti­ven in den Mittel­punkt zu stel­len. Gleich­zei­tig soll ein inspi­rie­ren­der Raum für Austausch, Vernet­zung und gemein­sa­mes Erle­ben geschaf­fen werden.

Wer steckt dahin­ter?
Der BLSV Bezirk München-Stadt im Rahmen des Netz­werktref­fens „Banden­wer­bung“​

Weiter­füh­rende Links:
- Netz­werktref­fen „Banden­wer­bung“ – Frauen im Sport im Fokus – BLSV

24 Stun­den widmet sich Nürn­berg mit der Aktion der gesell­schaft­li­chen und sport­li­chen Bewe­gung von Mädchen und Frauen.

Worum geht’s?
Mit der Veran­stal­tung bieten wir Frauen eine Platt­form und zeigen Gesicht. In verschie­de­nen Loca­ti­ons in Nürn­berg können Sport­ar­ten unver­bind­lich entdeckt und auspro­biert werden. Umrahmt wird das Ganze von Vorträ­gen und Work­shops zum Mitma­chen. Die Viel­sei­tig­keit unse­rer Sport­land­schaft wird trans­por­tiert und baut Brücken.

Was sind die Ziele?
Mit unse­rer Veran­stal­tung wollen wir die Öffent­lich­keit und primär Frauen darauf aufmerk­sam machen, wie viele Ange­bote es für sie gibt und wie wir alle gemein­sam zur Gleich­stel­lung in unse­rer Gesell­schaft beitra­gen können. Jede Frau, egal welchen Alters, findet im Sport ein Zuhause. Ob als aktive Sport­le­rin, Trai­ne­rin oder ehren­amt­li­che Funk­tio­nä­rin. Ziel sind die Stär­kung unse­rer Vereins- und Verbands­ar­beit sowie die Vernet­zung von Frauen in Sport, Poli­tik und Wirtschaft.

Wer steckt dahin­ter?
Eine Gruppe ehren­amt­li­cher Frau­en­ver­tre­te­rin­nen des BLSV 

Weiter­füh­rende Links:​
- Frau­en­sport­ma­ra­thon – Alle Infos hier
- Frau­en­sport­ma­ra­thon (@frauensportmarathon) • Insta­gram-Fotos und ‑Videos​

Eine wach­sende Bewe­gung, in der wir uns gegen­sei­tig stär­ken, sicht­bar machen und feiern.

Worum geht´s?
Der Female Fanblock ist eine neue Commu­nity der Münch­ner Sport­ju­gend, die Mädchen und Frauen im Sport zusam­men­bringt – über Vereine und Sport­ar­ten hinweg.
Unsere Grund­idee: Eine Gemein­schaft in München aufzu­bauen, in der wir uns gegen­sei­tig supporten, stär­ken und sicht­bar machen. Eine Commu­nity, die zeigt, wie viel Power entsteht, wenn Mädchen und Frauen fürein­an­der einstehen.

Als ersten großen Schritt haben wir Anfang Septem­ber den ersten Female Fanblock mit rund 350 Mädchen und Frauen ins Leben geru­fen – laut. sicht­bar. gemein­sam.
Einge­lei­tet durch unsere Fan-Crea­tion-Night und gekrönt vom gemein­sa­men Auftre­ten beim Saison­auf­takt­spiel der FC Bayern Frauen in der Alli­anz Arena, wurde aus einer Idee ein star­kes, gemein­sa­mes Erlebnis.

Der Female Fanblock ist aber weit mehr als ein Stadi­on­mo­ment – er ist der Beginn einer lang­fris­ti­gen Bewegung.

Was sind die Ziele? 

1. Eine starke Gemein­schaft schaf­fen
Der Female Fanblock verbin­det Mädchen und Frauen im Sport und fördert gegen­sei­ti­gen Support über Sport­ar­ten und Vereine hinweg. Ziel ist ein Gefühl echter Zusam­men­ge­hö­rig­keit – eine Commu­nity, die sich stärkt, wert­schätzt und sicht­bar fürein­an­der einsteht.

2. Mädchen und junge Frauen empowern
Durch aktive Betei­li­gung, krea­tive Mitge­stal­tung und gemein­same Aktio­nen erle­ben junge Frauen Selbst­wirk­sam­keit. Sie sollen ermu­tigt werden, ihre Stimme zu nutzen, Verant­wor­tung zu über­neh­men und ihren Platz im Sport selbst­be­wusst einzunehmen.

3. Sicht­bar­keit erhö­hen und eine Bewe­gung etablie­ren
Frauen im Sport sollen deut­li­cher wahr­ge­nom­men werden – auf der Tribüne, im Ehren­amt und als Vorbil­der. Der Female Fanblock setzt sicht­bare Zeichen und baut lang­fris­tig eine wach­sende Bewe­gung auf, die Mädchen und Frauen im Sport nach­hal­tig stärkt.

Wer steckt dahin­ter? 
Der Female Fanblock wird getra­gen von einer Projekt­gruppe der Münch­ner Sport­ju­gend (MSJ), in der unter ande­rem Laura Hopmeier gemein­sam mit weite­ren enga­gier­ten ehren­amt­li­chen Vorständ*innen daran arbei­tet, Mädchen und Frauen im Sport zu stär­ken, ihre Perspek­ti­ven sicht­bar zu machen und ihnen sichere Räume für Mitge­stal­tung und Empower­ment zu bieten.

Weiter­füh­rende Links
- Insta­gram-Account Female Fanblock
- After­mo­vie Female Fanblock
- Landing­page Female Fanblock
- Anmel­dung zur Whats­App-/Com­mu­nity-Gruppe

Worum geht´s?
Gemein­sam stär­ken und fördern wir den Frauen- und Mädchen­bas­ket­ball in Bayern bedarfs­ori­en­tiert und gezielt. Im Jahr 2025 wurde nach einem Kick-Off Event eine Vortrags­reihe etabliert („baye­ri­scHERhelp to empower women resour­ces“), bei welcher es um spezi­elle, für Frauen rele­vante Themen ging. 

Des Weite­ren gab es Vernet­zungs-Formate, einen Work­shop (um spezi­fi­sche Ziele des Projekts zu defi­nie­ren und daraus Projekt­grup­pen zu bilden), eine Coach-Clinic für Coaches im weib­li­chen Bereich wurde orga­ni­siert, sowie Work­shops des Spit­zen­ver­ban­des besucht. Neben der sport­po­li­ti­schen Arbeit haben wir auch die Anzahl an Girls-Camps erhöht.

Was sind die Ziele?
Ziel ist es, die Anzahl an akti­ven Frauen zu erhö­hen (Spieler:innen, Trainer:innen, Schiedsrichter:innen, Funktionär:innen). Die Projekt­grup­pen befas­sen sich mit den Themen 
1) Umfrage, um Bedürf­nisse und Hinder­nisse der Ziel­gruppe zu erfassen, 
2) Begeis­tern für Lehrgänge, 
3) Förder­preis für beson­dere Arbeit im Frauen- und Mädchenbasketball, 
4) (Vereins-)Kultur und Empower­ment und 
5) Schiedsrichter:innen

Wer steckt dahinter? 
Der Baye­ri­sche Basket­ball­ver­band mit vier Initia­to­rin­nen: Marion Simon (BBV Frau­en­be­auf­tragte), Magda­lena Ober­meier und Laura Hebe­cker (BBV Geschäfts­stelle) und Jessika Waal (Enga­gierte aus dem Projekt Fit für Führungsaufgaben)

Weiter­füh­rende Links:
- https://​basket​ball​ver​band​-bayern​.de/​b​a​y​e​r​i​s​c​h​er/

Die BSJ Schwa­ben bietet einen span­nen­den Work­shop zum zyklus­ba­sier­ten Trai­ning im Rahmen der Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung „Schwa­ben Summit 2025“ für Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter an.

​Worum geht´s?

Vom 17. bis 19. Okto­ber 2025 fand der Schwa­ben Sum­mit 2025 im Sport­camp Nord­bay­ern (in Bischofs­grün) statt. Ins­ge­samt nah­men 129 Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter aus ganz Schwa­ben und aus wei­te­ren Tei­len Bay­erns an der bay­ern­weit ein­zig­ar­ti­gen Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung im ober­frän­ki­schen Kur­ort teil. Orga­ni­siert und umge­setzt wurde die Übungs­­­lei­­ter-Fort­­bil­­dung von der Baye­ri­schen Sport­ju­gend Bezirk Schwa­ben (BSJ Schwa­ben). Sie rich­tete sich an alle Übungs­lei­te­rin­nen und Übungs­lei­ter sowie Mit­ar­bei­tende in der Jugend­ar­beit. Das Pro­gramm war viel­fäl­tig aus­ge­wählt und wurde von hoch­klas­si­gen Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten gelei­tet. Ein Themen­schwer­punkt war das zyklus­ba­sier­te Trai­ning. Der Work­shop wurde von der Refe­ren­tin Gesine Rata­jc­zyk gehal­ten. Gesine gab span­nende Eindrü­cke in die Thema­tik und in einer offe­nen Austausch­runde konn­ten die Teil­neh­men­den ihre Erfah­rungs­werte teilen. 

​Was sind die Ziele? 

In diesem Work­shop wurde darüber gespro­chen, welche Schwer­punkte Frauen und Mädchen im Trai­ning anwen­den können, um den größ­ten Nutzen daraus zu ziehen. Im Fokus stan­den die Fragen „Wann belaste ich wie hoch?“ und „Welche Trai­nings­form ist effek­tiv für welches Ziel?“.

​Wer steckt dahin­ter?

Orga­ni­siert von der BSJ Schwa­ben mit der Refe­ren­tin Gesine Ratajczyk.

Weiter­füh­rende Links:
- Steck­brief der Refe­ren­tin Gesine Rata­jc­zyk
- Bericht Schwa­ben Summit 2025

Ein Ange­bot für alle baye­ri­schen Ringe­rin­nen, sich zwei Mal im Jahr in einem Mann­schafts­kampf zu messen und gleich­zei­tig viele neue Erfah­run­gen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

Worum geht es?

Mädchen haben im Ring­sport nicht die glei­chen Perspek­ti­ven wie die Jungs. Ab dem 12.Lebensjahr dürfen die Ringe­rin­nen nicht mehr zusam­men mit Jungs und Männern in der Mann­schaft kämp­fen; es gibt keine Möglich­keit, an einem Liga­be­trieb teil­zu­neh­men. Sie können auf Turniere fahren, aber das Gemein­schafts­ge­fühl zusam­men in einem Team zu kämp­fen haben sie nicht mehr.

Daher gibt es seit 3 Jahren den Team Cup Bayern. Hier haben alle Ringe­rin­nen ab 6 Jahren die Möglich­keit in einem Team gegen­ein­an­der zu kämp­fen. Die Teams werden jedes Mal indi­vi­du­ell einge­teilt, sodass alle mitma­chen können.

Die Mädchen erfah­ren hier Team­geist und Zusam­men­halt. Schon beim gemein­sa­men Finden der Team­na­men und beim Gestal­ten eines Team-Plakats wach­sen die Sport­le­rin­nen zusam­men. Betreut und trai­niert werden die Sport­le­rin­nen an diesem Tag von erfah­re­nen Trai­ne­rin­nen und Trainern.

Auch werden die Eltern an diesem Tag aktiv mitein­ge­bun­den. Und im Jahr 2025 Jahr gab es ein Novum: Mutige Mütter trau­ten sich unter fach­kun­di­ger Anlei­tung auf die Ringer­matte und absol­vier­ten ein rich­ti­ges Ringer­trai­ning, um selbst zu erfah­ren, was ihre Mädels so leisten.

Was ist das Ziel?

Es geht an diesem Tag defi­ni­tiv nicht darum, welches Team ist das Beste ist! Wir wollen durch diese Aktion die Ringe­rin­nen empowern und ihnen die Möglich­keit geben, sich zu vernetz­ten. Denn gerade in einer eher klei­nen Sport­art wie dem Ringen, ist es wich­tig, sich gegen­sei­tig zu unter­stüt­zen und zu fördern. Nur gemein­sam können wir besser werden!

Beim Team Cup entste­hen viele neue Freund­schaf­ten abseits der Matte und somit steigt die Moti­va­tion, auch weiter­hin diesen tollen Sport auszuüben.

Wer steckt dahinter?

Orga­ni­siert wird der Team Cup Bayern vom baye­ri­schen Ringer­ver­band und vor allem durch die Arbeits­gruppe Frauen- und Mädchen­rin­gen in Bayern. Seit ca. 4 Jahren gibt es diese AG, die sich regel­mä­ßig trifft und sich darüber austauscht, wie man den weib­li­chen Ring­kampf in Bayern noch mehr weiter­ent­wi­ckeln kann.

Gruppenfoto2 Bayerischen Ringerinnen - Team Cup Bayern​ Gruppenfoto Bayerischen Ringerinnen - Team Cup Bayern​
Bild­quel­len: Dirk Natzius / Martin Ackermann

www.brv-ringen.de​

Ein Wochen­ende voller Austausch, Work­shops und Praxis: Junge Enga­gierte aus ganz Deutsch­land kommen in Nürn­berg zusam­men, um mentale Gesund­heit im Ehren­amt und Sport aktiv zu erle­ben und zu stärken.

​​Worum geht´s?

Vom 21. bis 23. März haben sich junge Enga­gierte aus vier Sport­ju­genden in Nürn­berg getrof­fen, um ein gemein­sa­mes Wochen­ende zum Thema men­tale Gesund­heit zu ver­brin­gen. Das Wochen­ende wurde von und für junge Enga­gierte aus den Sport­ju­genden Meck­­len­­burg-Vor­­pom­­mern, Sach­sen, Bay­ern und der Deut­schen Behin­der­ten­sport­ju­gend geplant und durchgeführt.

Drei inhalt­lich span­nende Work­shops präg­ten den Tag:

  • Work­shop 1: Enga­ge­ment­box der dsj zur men­ta­len Gesund­heit​
    Hier drehte sich alles um Res­sour­cen im Ehren­amt, den Umgang mit Stress und die Bedeu­tung men­ta­ler Gesund­heit. Durch prak­ti­sche Übun­gen, Aus­tausch und Grup­pen­ar­beit konn­ten die Teil­neh­men­den ihre Erfah­run­gen einbringen.
  • Work­shop 2: Grund­la­gen zum Thema Stress​
    Die bio­lo­gi­sche und emo­tio­nale Seite von Stress wurde in die­sem Work­shop beleuch­tet. In klei­nen Grup­pen tausch­ten sich die Teil­neh­men­den über eigene Stress­si­tua­tio­nen im Ehren­amt aus – ein beglei­ten­der Spa­zier­gang half dabei, Gedan­ken zu sor­tie­ren und ins Gespräch zu kommen.
  • Work­shop 3: Men­tale Gesund­heit im Sport​
    Die­ser Work­shop wid­mete sich gezielt Tech­ni­ken zur För­de­rung der emo­tio­na­len Selbst­wahr­neh­mung und Selbst­ein­schät­zung – mit vie­len sport­prak­ti­schen Übun­gen zum Ausprobieren.

Was sind die Ziele?

Das Wochen­ende zielte darauf ab, junge Enga­gierte für das Thema mentale Gesund­heit zu sensi­bi­li­sie­ren und sie im Umgang mit Stress im Ehren­amt zu stär­ken. Gleich­zei­tig soll­ten konkrete Metho­den und Übun­gen vermit­telt werden, die sich direkt in den sport­li­chen Alltag über­tra­gen lassen. Ein weite­rer Fokus lag auf dem Austausch und der Vernet­zung zwischen den Sport­ju­genden sowie auf der Förde­rung von Selbst­re­fle­xion, Resi­li­enz und emotio­na­ler Selbstwahrnehmung.

​Wer steckt dahinter?

Das Wochen­ende wurde von und für junge Enga­gierte aus den Sport­ju­genden Meck­­len­­burg-Vor­­pom­­mern, Sach­sen, Bay­ern und der Deut­schen Behin­der­ten­sport­ju­gend geplant und durchgeführt.

Das Juni­or­team der Baye­ri­schen Sport­ju­gend ist eine Gruppe enga­gier­ter jun­ger Men­schen zwi­schen 14 und 26 Jah­ren, die die Zukunft des Sports mit­ge­stal­ten möch­ten. Wir sind moti­viert, krea­tiv und set­zen uns für die Inter­es­sen jun­ger Men­schen im Sport ein. Ziel ist es, jun­gen Men­schen Mit­be­stim­mung zu ermög­li­chen – ohne feste Bin­dung an ein (wei­te­res) Ehrenamt.

​​Weiter­füh­rende Links:
- Baye­ri­sche Sport­ju­gend – Das Juni­or­team – BSJ

Wie können junge Frauen im Sport nach­hal­tig gestärkt werden? Beim Vernet­zungs­tref­fen der Deut­schen Sport­ju­gend entwi­ckeln enga­gierte Teil­neh­me­rin­nen gemein­sam Ideen für mehr Sicht­bar­keit, Gleich­stel­lung und echte Teil­habe im Ehrenamt.

​Worum geht´s? 

Zu Beginn wurde die Frage disku­tiert, wie eine ideale Situa­tion für junge Frauen im Enga­ge­ment ausse­hen könnte. Genannt wurden unter ande­rem ein respekt­vol­les und wert­schät­zen­des Mitein­an­der sowie eine offene, ehrli­che Kommu­ni­ka­tion. Viele Teil­neh­mende wünsch­ten sich, dass Frauen in Führungs­po­si­tio­nen selbst­ver­ständ­lich sind und Diver­si­tät in Leitungs­struk­tu­ren normal wird. Ebenso wich­tig war das Gefühl, gehört zu werden und ohne Druck aktiv sein zu können. Auch Aspekte wie gegen­sei­ti­ger Support und der Verzicht auf hinter­grün­dige Gesprä­che oder Abwer­tun­gen wurden als Teil einer posi­ti­ven Kultur beschrieben.

Ein weite­rer Schwer­punkt lag auf der Frage, welche Voraus­set­zun­gen junge Frauen im Ehren­amt stär­ken. Die Gruppe nannte vor allem stabile Netz­werke und Unter­stüt­zungs­struk­tu­ren. Mento­ring­pro­gramme, Quali­fi­zie­rungs­an­ge­bote sowie Trai­nings zu Präsen­ta­tion und Kommu­ni­ka­tion können das Selbst­be­wusst­sein fördern und die eigene Rolle stär­ken. Zudem wurde über struk­tu­relle Maßnah­men wie prozen­tuale Quoten­re­ge­lun­gen oder begrenzte Amts­zei­ten disku­tiert. Wich­tig ist auch eine wert­schät­zende Orga­ni­sa­ti­ons­kul­tur mit konstruk­ti­ver Fehler­kul­tur sowie die Sicht­bar­keit von weib­li­chen Vorbil­dern und Erfolgen.

Auch die Rolle des Umfelds wurde thema­ti­siert. Männer soll­ten stär­ker für Gleich­stel­lung sensi­bi­li­siert und aktiv in Verän­de­rungs­pro­zesse einbe­zo­gen werden. Gleich­zei­tig braucht es gezielte Förde­rung junger Frauen, da sie häufig mit zusätz­li­chen Hürden konfron­tiert sind. Der Austausch über Erfah­run­gen und Perspek­ti­ven kann hier helfen, gegen­sei­ti­ges Verständ­nis zu schaffen.

Zum Abschluss sammel­ten die Teil­neh­men­den Ideen, was die Deut­sche Sport­ju­gend oder Verbände im Allge­mei­nen konkret tun können. Genannt wurden regel­mä­ßige Netz­werk- und Weiter­bil­dungs­for­mate, beispiels­weise zu Kommu­ni­ka­tion oder Führung. Auch Austausch­for­mate, Arbeits­grup­pen zum Thema Frauen im Enga­ge­ment sowie eine stär­kere Einbin­dung weib­li­cher Perspek­ti­ven wurden vorge­schla­gen. Darüber hinaus wurde ange­regt, Lobby­ar­beit für Gleich­stel­lung und Präven­tion zu stärken.

Was sind die Ziele? 

Ziel war es, gemein­sam zu über­le­gen, welche Rahmen­be­din­gun­gen junge Frauen im Ehren­amt stär­ken und welche konkre­ten Maßnah­men Verbände und Orga­ni­sa­tio­nen umset­zen können. Insge­samt zeigte der Work­shop, dass viele junge Frauen moti­viert sind, Verant­wor­tung im Sport zu über­neh­men. Damit Enga­ge­ment lang­fris­tig gelingt, braucht es jedoch unter­stüt­zende Struk­tu­ren, Sicht­bar­keit, gegen­sei­tige Wert­schät­zung und eine Kultur, in der Viel­falt selbst­ver­ständ­lich ist.

Wer steckt dahinter?

Das Juni­or­team der Baye­ri­schen Sport­ju­gend ist eine Gruppe enga­gier­ter jun­ger Men­schen zwi­schen 14 und 26 Jah­ren, die die Zukunft des Sports mit­ge­stal­ten möch­ten. Wir sind moti­viert, krea­tiv und set­zen uns für die Inter­es­sen jun­ger Men­schen im Sport ein. Ziel ist es, jun­gen Men­schen Mit­be­stim­mung zu ermög­li­chen – ohne feste Bin­dung an ein (wei­te­res) Ehrenamt.

Weiter­füh­rende Links:
- Baye­ri­sche Sport­ju­gend – Das Juni­or­team – BSJ

Ein zwei­tä­gi­ges Trai­nings­camp zeigt, wie durch gezielte Vorbe­rei­tung, klare Coaching-Struk­tu­ren und spiel­nahe Metho­den nach­hal­tige Entwick­lung im Frauen- und Mädchen-Cricket geför­dert werden kann.

Worum geht’s​?

Das Trai­nings­camp wurde als inten­si­ves, spiel­ori­en­tier­tes Entwick­lungs­for­mat konzi­piert und über zwei Tage durch­ge­führt. Im Mittel­punkt stand die Kombi­na­tion aus fundier­ter Vorbe­rei­tung, indi­vi­du­el­ler Spie­le­rin­nen­ana­lyse und praxis­na­hen Trainingseinheiten.

Der Ablauf folgte einer klaren Struk­tur: Vormit­tags wurden Match­si­mu­la­tio­nen genutzt, um Fähig­kei­ten unter realis­ti­schen Bedin­gun­gen zu bewer­ten. Nach­mit­tags lag der Fokus auf tech­ni­scher und takti­scher Weiter­ent­wick­lung (z. B. Batting, Bowling, Fiel­ding) sowie auf spiel­na­hen Trai­nings­for­men mit regel­mä­ßi­gem Feed­back. Ergänzt wurde das Programm durch beob­ach­tungs­ba­sier­tes Coaching und team­för­dernde Akti­vi­tä­ten am Abend.

Was sind die Ziele?

  • Indi­vi­du­elle Förde­rung und lang­fris­tige Entwick­lung der Mädchen und Frauen
  • Verbes­se­rung von Tech­nik und Spielverständnis 
  • Stär­kung von Selbst­ver­trauen und Eigenverantwortung 
  • Effi­zi­ente Trai­nings­ge­stal­tung durch abge­stimm­tes Coaching 


Wer steckt dahinter​?
Baye­ri­scher Cricket Verband e.V.​

Weiter­füh­rende Links​:
- Baye­ri­scher Cricket Verband e.V.​

Worum geht‘s?

Das BisS Projekt (BisS steht für Bewe­gung im sozi­al­in­te­gra­ti­ven Schul­sport) soll Sport und soziale Inte­gra­tion im Ganz­tags­schul­be­trieb von Schü­le­rin­nen mit unter­schied­li­cher kultu­rel­ler und sozia­ler Herkunft mit dem Ziel einer nach­hal­ti­gen Bindung an einen sport­li­chen akti­ven Alltag fördern.

Um dies zu ermög­li­chen werden sechs zusätz­li­che Sport­stun­den im Ganz­ta­ges­schul­be­reich der Pesta­loz­zi­schule ange­bo­ten, verbun­den mit einem zusätz­li­chen nied­rig­schwel­li­gen Vereins­an­ge­bot, welches auf dem Gelände der Mönau-Schule statt­fin­det. Insge­samt konn­ten dadurch vier zusätz­li­che Fußball­teams für den Sport­ver­ein TV 1848 Erlan­gen gewon­nen werden, welche regel­mä­ßig im Spiel­be­trieb teil­neh­men (aktu­ell E‑Jugend Mädchen, D‑Jugend Mädchen, C‑Jugend Mädchen und Frauen).

Auch Frei­zeit­an­ge­bote wie Feri­en­frei­zei­ten oder erleb­nis­päd­ago­gi­sche Maßnah­men beglei­ten das Projekt.

Bei finan­zi­el­len Schwie­rig­kei­ten der Teil­neh­me­rin­nen können der Vereins­bei­trag und die Anschaf­fung einer sport­li­chen Grund­aus­rüs­tung über­nom­men werden.

Alle fuss­ball­in­ter­es­sier­ten Mädchen, egal welchen Könnens, welcher Natio­na­li­tät oder welchen Alters, sind herz­lich einge­la­den mitzumachen.

Was sind die Ziele?

  • Mädchen den Zugang zum Sport ermöglichen
  • Vermitt­lung der Grund­re­geln des sozia­len Verhal­tens in der Erleb­nis­welt Sport
  • Wahr­neh­mung der eige­nen Fähig­kei­ten und Interessen
  • Gewalt­freier und koope­ra­ti­ver Umgang miteinander
  • Gegen­sei­tige Wertschätzung
  • Akzep­tanz von Regeln und Fair Play

Wer steckt dahinter?

Das Team im Bundes­pro­gramm Inte­gra­tion durch Sport (IDS) – „Viel­falt verbinden“

Weiter­füh­rende Links

Infor­ma­tio­nen zum Bundes­pro­gramm Inte­gra­tion durch Sport (IDS) – BLSV

Wie begeis­tert und haltet ihr Frauen im Sport? 

Teilt eure Erfolgs­ge­schich­ten & Best Prac­ti­ces mit uns!
E‑Mail: team.​sportentwicklung@​blsv.​de

Kontakt

Was ergibt 5*5?

Bitte beantworten Sie die Frage, um fortzufahren.