Abschluss der Übungsleiterausbildung in Hollstadt

13 Vereine im Landkreis Rhön-Grabfeld und 1 Verein im Landkreis Bad Kissingen dürfen sich über 22 hervorragend ausgebildete neue Übungsleiter freuen

Die ÜL-C-Lizenz erwarben folgende Sportlerinnen und Sportler: Andreas Büttner, Ellen und Katrin Enders (alle SV Frankenheim), Martin Drescher (Ju-Jutsu-SV Mellrichstadt), Valery Euring, Sylvia Klinger (beide TSV Hollstadt), Christiane und Eva-Maria Friedrich (beide TSV Willmars), Anja Gans (DJK/SV Wargolshausen), Kerstin Klasinski (TSV Bischofsheim), Daniel Maul, Stefan Straub (beide TSV Brendlorenzen), Denise Omert, Sabine Primack (beide TSVgg Hausen/KG), Ilona Sauer, Katja Werner (beide TSG Bastheim), Martina Schäfer (DJK Leutershausen), Janine Schauk (DJK Kleinbardorf), Sascha Schmidt (TSV Ostheim), Andreas Stubenrauch, Katrin Werner (beide RSV Wollbach) und Andrey Wegmann (VfL Spfr. Bad Neustadt). Nach bestandener Abschlussprüfung präsentierten sich die 22 Übungsleiter/innen zum Abschlussfoto zusammen mit ihren Ausbildern Stefan Schäfer (2.v.r. stehend) und Maximilian Seubert (dahinter) sowie dem BLSV-Kreisvorsitzenden Klaus Greier (rechts) und der Lehrgangsbetreuerin Doris Bruckmüller (links).
Ein kleiner Sektumtrunk im Anschluss an die bestandenen Prüfungen durfte natürlich nicht fehlen.
Einige Schnappschüsse aus der praktischen Ausbildung einschließlich der erfolgreichen Praxisprüfungen dürfen natürlich auch nicht fehlen

Erstmals auf drei Etappen verteilt wurde die komplexe Übungsleiterausbildung des BLSV-Bezirks Unterfranken, die immerhin 120 Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis umfasst, im Landkreis Rhön-Grabfeld durchgeführt. Der Referent für die Bildung im BLSV-Bezirk, Stefan Schäfer aus Waldbüttelbrunn, leitete höchstpersönlich die Ausbildung der 22 neuen Übungsleiter/innen, die in der modernen Sporthalle des TSV Hollstadt durchgeführt wurde. Als Lehrgangsbetreuerin stand ihm Doris Bruckmüller (Wollbach) zur Seite, die Bildungsreferentin des Sportkreises Rhön-Grabfeld.

Alle Teilnehmer/innen bestanden die Abschlussprüfung ohne Probleme. Schäfer lobte seine Eleven als sehr engagiert: „Ein sehr guter Kurs! Die Sportvereine dürfen sich auf sie freuen.“ An mehreren Lehrgangstagen wurde er vom BLSV-Ausbildungsreferenten Maximilian Seubert aus Würzburg unterstützt, der an den beiden ersten Dezember-Wochenenden mit ihm zusammen auch die Abschlussprüfungen und Lehrproben abnahm. Bis auf zwei Hausener bei Bad Kissingen waren alle Teilnehmer aus dem Kreis Rhön-Grabfeld.

Die Lehrproben waren echte Herausforderungen für die Prüflinge, denn die Übungsthemen wurden ihnen vorgegeben und zugelost, so dass Übungsstunden aus nicht gewohnten Sportarten zu erarbeiten waren. Zu Recht tragen sie nun den Lizenztitel „Übungsleiter-C Breitensport Erwachsene“. Trotz dieses Titels sind sie auch berechtigt und befähigt, Kinder, Jugendliche und Ältere zu trainieren, und das in einer Vielzahl von Fachsportarten.

Die Ausbildungsinhalte für lizenzierte Übungsleiter (ÜL) sind sehr vielfältig. Der Bogen ist weit gespannt vom Vereins- und Verbandswesen über pädagogisch-psychologische Kompetenzbereiche („sportliche Wegbereiter und –begleiter“), sportmedizinische Grundlagen, gesunde Ernährung, Grundlagen der Bewegungs- und Trainingslehre, Kondition und Fitness, kleine und große Spiele, leichtathletische Grundformen (laufen, springen, werfen), Turnen mit und an Geräten, Schwimmen, Outdoortraining und Trendsportarten bis hin zu Entspannung, Körperwahrnehmung und Stressbewältigung. Auch einen neunstündigen Erste-Hilfe-Kurs muss ein lizenzierter ÜL vorweisen können.

Dieses umfangreiche Programm wurde an insgesamt sieben Wochenenden in drei Abschnitten vermittelt, und zwar mit dem ersten Block im April (Basiskurse), dem zweiten Block von Mitte September bis Anfang Oktober (Aufbaukurse an drei Wochenenden) und den beiden Prüfungskursen im Dezember.

Den Lohn für ihre Mühen fuhren die 15 jungen Frauen und 7 Männer nun am letzten Sonntag ein, denn unmittelbar nach der letzten Lehrprobe erhielten sie die Urkunden über ihre bestandene Prüfung ausgehändigt. Diesen Akt vollzogen die beiden Ausbilder Stefan Schäfer, Maximilian Seubert, Doris Bruckmüller und BLSV-Kreisvorsitzender Klaus Greier (Hollstadt).

Jeder hatte anerkennende und aufmunternde Worte für die neuen ÜL parat und wünschte ihnen viel Freude und Erfolg in ihrem Ehrenamt. Und sie wurden ermuntert, auch an Weiterbildungen teilzunehmen, die ihnen in vielfältiger Form durch BLSV-Kursangebote auch in Zukunft angeboten werden.

Die ÜL-C-Lizenz erwarben folgende Sportlerinnen und Sportler:

Andreas Büttner, Ellen und Katrin Enders (alle SV Frankenheim), Martin Drescher (Ju-Jutsu-SV Mellrichstadt), Valery Euring, Sylvia Klinger (beide TSV Hollstadt), Christiane und Eva-Maria Friedrich (beide TSV Willmars), Anja Gans (DJK/SV Wargolshausen), Kerstin Klasinski (TSV Bischofsheim), Daniel Maul, Stefan Straub (beide TSV Brendlorenzen), Denise Omert, Sabine Primack (beide TSVgg Hausen/KG), Ilona Sauer, Katja Werner (beide TSG Bastheim), Martina Schäfer (DJK Leutershausen), Janine Schauk (DJK Kleinbardorf), Sascha Schmidt (TSV Ostheim), Andreas Stubenrauch, Katrin Werner (beide RSV Wollbach) und Andrey Wegmann (VfL Spfr. Bad Neustadt).

Nach bestandener Abschlussprüfung präsentierten sich die 22 Übungsleiter/innen zum Abschlussfoto zusammen mit ihren Ausbildern Stefan Schäfer (2.v.r. stehend) und Maximilian Seubert (dahinter) sowie dem BLSV-Kreisvorsitzenden Klaus Greier (rechts) und der Lehrgangsbetreuerin Doris Bruckmüller (links).

Gemeinsame Klausurtagung der BLSV- und bsj-Kreisvorstandschaft

Die Vorstandsmitglieder der Sportjugend (bsj) und des Bayerischen Landessportverbands Rhön-Grabfeld (BLSV) trafen sich zu einem Klausurwochenende im Rhöniversum Oberelsbach, um gemeinsame Handlungsstrategien zu erarbeiten zu den Themen Stärkung des Ehrenamts, Verbreitung des Sportabzeichens und Organisation von Aus- und Fortbildungen.


Vorbereitet und moderiert wurde die Klausurtagung durch die Kreisvorsitzenden Klaus Greier (Zweiter von links, BLSV) und Klaus Kirchner (rechts, bsj). Foto: G.Will


Den Pressebericht mit vielen Ideen und Ansätzen zur weiteren Förderung des Sportabzeichens sowie der ehrenamtlichen Mitarbeit finden Sie hier!