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Bundesverdienstkreuz für Robert Seel

Staatsminister Söder verleiht die Auszeichnung

Ein Mann mit innovativen Ideen im Sport

Sein Engagement ist unbeschreiblich und viele seiner Ideen stammen aus einem langen Berufsleben bei der Feuerwehr, wo es ohne Organisation und schnelle Lösungen gar nicht geht. Und  genau das ist sein Markenzeichen. Wo andere lange herumreden, packt er es an. So kennt man ihn – Robert Seel, seines Zeichens Vorsitzender des DJK Berufsfeuerwehr Franken Concordia und Mitglied des BLSV-Kreisvorstandes. Dort erfüllt er aktuell den Posten des Ehrenamtsbeauftragten im Kreis Nürnberg, davor zusammen mit Lothar Nepf den Referenten für Bauangelegenheiten. Die Liste seiner Ehrenämter im Sport ist über die Jahre lang geworden, vor allem im Vereinssport. Man kennt ihn als fröhlichen und herzenswarmen Menschen, der mit seiner unkomplizierten und kooperativen menschlichen Art eigentlich alle Probleme irgendwie löst. Genau das hat ihm im Laufe vieler Jahre echte Freunde im Sport geschaffen, echte Freunde, denn viele mögen ihn einfach, ohne wenn und aber.

Ursprünglich kommt er aus dem Jugendfußball, mit beruflichem Eintritt zur Feuerwehr wechselte er zum Faustball, der damals Vorrang im Dienstsport der Feuerwehr hatte. Mit 30 Jahren wechselte er von der Berufsfeuerwehr München zur  Berufsfeuerwehr Nürnberg und wurde auch gleich Mitglied in der Betriebsportgemeinschaft der Berufsfeuerwehr Nürnberg. An der Fusion zwischen der Betriebssportgemeinschaft der Berufsfeuerwehr mit dem DJK FC Franken 1979 war er maßgeblich beteiligt. Es folgten 2 weitere Fusionen mit dem Ersten Minigolfclub Nürnberg und der SC Concordia. Seit der 1. Fusion nahm er zunächst die Position des Schriftführers ein, bereits 1 Jahr später während der Bauzeit der Sportanlagen war er geschäftsführender Vorstand. Ab 1987 übernahm Seel in einer Kampfabstimmung den Vorsitz des heutigen Vereins DJK Berufsfeuerwehr Franken Concordia und entwickelte den Verein weiter zu 12 Abteilungen. Beruflich war Robert Seel fast 20 Jahre als Brandoberamtsrat Leiter der Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr Nürnberg. Mit Eintritt in den Ruhestand ist er auch stellvertretender Vorsitzender beim Förderverein Mittelfranken. Ein Verein der Sportvereine finanziell unterstützt.

So wurde ihm nun für sein Schaffen, nicht nur im Sport, sondern in vielen weiteren sozialen  Ehrenämtern, vom Laienrichter bis zum Personalrat der Feuerwehr der Stadt Nürnberg und Vorsitzenden des Landesfeuerwehrausschußes, am 16. Dezember 2013 vom Bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder das Bundesverdienstkreuz verliehen. Eine Ehre insofern auch, weil man in Nürnberg zum Nürnberger Markus Söder, der auch Mitglied in einem Nürnberger Sportverein ist, besonderen Bezug hat. Auch er kann sicher bemessen, welch weitläufiges Wirken Robert Seel in Nürnberg geschaffen hat und sich hier persönlich auch nicht ausbremst. So setzt er sich aktuell ein für eine Verwaltungsgemeinschaft mehrerer kleiner Sportvereine im Nürnberger Norden ein, um weiteres Sterben im Bereich kleiner Sportvereine durch Fusion und gemeinschaftliche Organisation zu verhindern. Auch hier….wo andere nur reden…setzt er gerade um und hat dafür auch schon den Projekt-Förderpreis des SportService der Stadt Nürnberg erhalten. Er ist nach wie vor gefragter Partner in der Sportorganisation, seine Erfahrung wird hoch geschätzt. Als Vorstand seines Vereins liebt er die Exoten im Sportangebot. So bietet der DJK BFC als einziger Verein in Nürnberg neben dem klassischen Sportprogramm die Sportarten Frisbee, Lacrosse, Mölkky, KungFu und Casting an. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm für sein weiteres Schaffen im Sport eine stabile Gesundheit.

Uschi Friedmann
BLSV Kreis Nürnberg