15. März 2012

„Älter werden kann ich später“

Unter dem Motto „Älter werden kann ich später“ fand in Nürnberg eine Übungsleiter-Fortbildung speziell für die Lizenzen „Sport für Ältere“ statt. Die konkreten Inhalte des Lehrgangs befassten sich mit Osteoporose, Sturz-Prophylaxe und Lach-Yoga.

Der sehr engagierte Referent Alexander Brandt diskutierte mit den 30 Teilnehmern über die Hintergründe von Osteoporose und wie jeder Einzelne durch seine Lebensweise Einfluss darauf nehmen kann. Sport spielt hierbei eine sehr große Rolle. Muskelstärkung und Kraftaufbau stehen beim richtigen Üben im Vordergrund, gerne mit Theraband und kleinen Hanteln. Wichtig ist aber immer, dass sich der Übende dabei wohl fühlt und keine Beschwerden hat. Also sollte immer versucht werden, individuell auf die Übenden einzugehen.

Ursache für die meisten Stürze sind ein Nachlassen an Muskelkraft und Gleichgewichtsfähigkeit. Wichtig ist es hier vor allem ein Bewusstsein für die alltäglichen Bewegungen des Körpers zu schaffen. Die Frage „Was spürt ihr dabei?“ kombiniert  Bewegung und Nachdenken darüber. Alexander Brandt zeigte im Praxisteil vielfältige Übungsanreize dazu.

Mit Lach-Yoga unter der Anleitung von Marion Fritscher endete dieser Lehrgang. Atemtechniken, gezielte Lachbilder und pantomimische Elemente wechselten sich ständig ab, auf Enthemmung folgte Entspannung. Dies alles hatte das Ziel, den Kopf auszuschalten und das Lachen aus dem Innersten zuzulassen. Bei so viel Lach-Energie wird das Älterwerden einfach auf später verschoben.
Eva Dinkel