Hildegard Schlez, Vorsitzende des BLSV-Sportkreises Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, eröffnete "BLSV direkt" in der NeuStadtHalle.

11. Oktober 2011

Gespräche mit der BLSV-Basis

„Nur mit Aktionen wie ‚BLSV direkt‘ kann ein so großer Verband wie Ihrer nahe an den Mitgliedern sein!“ Mit diesen und ähnlichen Worten lobten der erste Bürgermeister der Stadt Neustadt an der Aisch, Klaus Meier, und der stellvertretende Landrat, Helmut Weiß, in ihren Grußworten das Konzept, der bayernweiten Informationstour des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV).

Die BLSV-Kreisvorsitzende Hildegard Schlez zeigte sich erfreut, dass rund achtzig Vereinsvertreter aus den Sportkreisen Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, Erlangen-Höchstadt und Fürth den Weg nach Neustadt gefunden hatten, um die Vorträge verschiedener Referenten und die Rede von BLSV-Präsident Günther Lommer zu verfolgen. Diese, primär um verbands- und sportpolitische Themen  gerankte Ansprache, stellte wie immer den Höhepunkt der Veranstaltung dar.

Aufmerksam hörte BLSV-Präsident Günther Lommer die Anliegen der Vereinsfunktionäre an.
Auch an den übrigen Kommunikationsinseln herrschte nach den Vorträgen reger Betrieb.

Lommers Appell an die Anwesenden, vor Fragen nicht zurückzuschrecken und die Möglichkeit des direkten Austauschs mit der Verbandsspitze und den BLSV-Mitarbeitern zu suchen, zeigte in der NeuStadthalle großen Erfolg. Am Ende der Veranstaltung, die von BLSV-Geschäftsführer Thomas Kern moderiert wurde, waren die Kommunikationsinseln sehr gut besucht. Die Möglichkeit des intensiven Gedankenaustauschs und die in den persönlichen Gesprächen gegebenen, sachlich-konstruktiven Ratschläge der BLSV-Vertreter fanden den Gefallen der Vereinsverantwortlichen.

Zuvor waren im Rahmen von Kurzvorträgen verschiedene, für die Vereinsarbeit wichtige Bereiche behandelt worden.

BLSV-Mitarbeiterin Birgit Dethlefsen stellte verschiedene Programme und Aktionen der Sportentwicklung vor. Besondere Aufmerksamkeit legte sie auf die Themengebiete „Sport in der Ganztagsschule“ und „Freiwilligendienste im Sport“.

Welche Serviceangebote der BLSV seinen Mitgliedsorganisationen zur Verfügung stellt, wo und wie diese gefunden beziehungsweise über die BLSV-Homepage abgerufen werden können, erläuterte der Leiter des BLSV-Servicebüros, Dr. Bert Stautner.

Für den Klima-Check, eine kostenlose Erst-Energieberatung für Sportvereine, die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert wird, warb Harald Hoffmann.

Die ARAG-Sportversicherung und weitere wichtige Zusatzversicherungen für Sportvereine stellte Dieter Huber (ARAG) vor. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass die ARAG-Sportversicherung nur für Mitglieder greift, die beim BLSV gemeldet sind und deswegen eine zeitnahe Meldung von Neumitgliedern seitens der Sportvereine unumgänglich ist.

BLSV-Vizepräsident Jörg Ammon wies die Vereinsvertreter auf steuer- und sozialrechtliche Problemfelder hin.

Das Thema „Beschäftigung und Vergütung im Sportverein“ wurde von BLSV-Vizepräsident Jörg Ammon referiert. Ammon widmete einen Großteil seiner Redezeit dem „Problemfall Fußballtrainer“ und legte es den Anwesenden nahe, Verträge mit freiberuflichen Fußballtrainern, die Mannschaften am Wochenende auch als Coach betreuen, auf abhängige Beschäftigungsverhältnisse zu ändern. Grund sei die Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung, die die „Aufgabe der sportlichen Leitung einer Mannschaft“, also das Coaching, als Merkmal eines abhängigen Beschäftigungsverhältnisses ansieht und Vereine, die freiberuflich tätige Trainer auch für die Mannschaftsbetreuung einsetzen, zu Nachzahlungen verpflichten kann.

Sportlich umrahmt wurde die Veranstaltung von den Showacts des TSV Ipsheim.

Die Vorträge der Referenten können über die BLSV-Homepage (www.blsv.de > Vereinsservice > BLSVdirekt) abgerufen werden.