Kinder und Jugend­li­che bewegt aus der Pande­mie führen

Medien-Information Nr. 11/2021 vom

Die Baye­ri­sche Sport­ju­gend (BSJ) im BLSV begrüßt die neuen Möglich­kei­ten, die sich aus den poli­ti­schen Beschlüs­sen der vergan­ge­nen Woche für eine vorsich­tige Öffnung für den Kinder- und Jugend­sport erge­ben. Seit Montag, 8. März, ist in Abhän­gig­keit vom regio­na­len Infek­ti­ons­ge­sche­hen inzi­denz­ab­hän­gig grund­sätz­lich wieder Sport­be­trieb im Verein möglich. Die baye­ri­schen Sport­le­rin­nen und Sport­ler können damit unter Einhal­tung der gängi­gen Hygie­ne­re­geln wieder ihren Vereins­sport ausüben.

BSJ-Vorsit­zen­der Dr. Volker Renz: Elemen­ta­rer Schritt für Kinder und Jugendliche

Die neuen Rege­lun­gen sehen unter ande­rem vor, dass in Land­krei­sen oder kreis­freien Städ­ten, in denen die stabile 7‑Tage-Inzi­denz unter 100 liegt, kontakt­freier Sport auf Sport­stät­ten unter freiem Himmel in Grup­pen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren möglich ist. Der Vorsit­zende der Baye­ri­schen Sport­ju­gend (BSJ) im BLSV, Dr. Volker Renz, sieht in der Wieder­öff­nung des Sports einen wich­ti­gen Schritt: „Die bevor­zugte Öffnung des Sports für den Kinder­be­reich ist eine tolle Nach­richt. Für uns als Baye­ri­sche Sport­ju­gend ist diese Entwick­lung von elemen­ta­rer Bedeu­tung, dafür haben wir uns in den letz­ten Wochen immer inten­siv einge­setzt. Sport ist gerade für unsere Kinder und Jugend­li­chen immens wich­tig, da die mona­te­lange Bewe­gungs­lo­sig­keit sich sowohl physisch als auch psychisch nega­tiv auswirkt. Die Rück­kehr zum Sport kann hier­bei eine große Hilfe sein, mit Bewe­gung der Corona-Pande­mie zu trot­zen und aus der Krise zu kommen.“

Wert­volle Rück­mel­dun­gen erhielt die BSJ unlängst aus einer Umfrage, die unter ihren Verei­nen durch­ge­führt wurde und die sich mit den Auswir­kun­gen der Beschrän­kun­gen für Kinder und Jugend­li­che beschäf­tigt hat. Dabei befür­wor­te­ten 92% aller teil­neh­men­den Vereine, dass sich die BSJ bei der Poli­tik für einen spezi­el­len Fokus auf die Bedürf­nisse von Kindern und Jugend­li­chen einset­zen solle. Die Gründe hier­für seien, so die Ergeb­nisse der Umfrage, viele nega­tive psychi­sche Auswir­kun­gen der Pande­mie wie etwa fehlende Moti­va­tion, Antriebs- und Lust­lo­sig­keit, Frus­tra­tion, Distan­zie­rung und soziale Verein­sa­mung. Hinzu kommen physi­sche Auswir­kun­gen wie ein gene­rel­ler Bewe­gungs­man­gel, Inak­ti­vi­tät oder auch Gewichtszunahme.

Dazu Dr. Volker Renz: „Um diesen nega­ti­ven Auswir­kun­gen entge­gen­zu­wir­ken, ist Sport genau die rich­tige Lösung. In diesen entschei­den­den Entwick­lungs­pha­sen junger Menschen ist der Vereins­sport mit Gleich­alt­ri­gen ganz beson­ders wich­tig. Wir sind uns sicher, dass sich unsere Sport­le­rin­nen und Sport­ler an die aktu­ell gelten­den Rege­lun­gen halten, so dass wir möglichst bald wieder zu einem gere­gel­ten Sport­be­trieb zurück­keh­ren können. In den kommen­den Gesprächs­run­den hoffen wir hier auf die nächs­ten Schritte.“

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