Höhere Förder­summe für Inte­gra­ti­ons­ar­beit in Sportvereinen

Medien-Information Nr. 26/2023 vom

Baye­ri­sche Sport­ver­eine werden für ihre Inte­gra­ti­ons­ar­beit mit einem höhe­ren Gesamt­för­der­vo­lu­men belohnt  

„Sport schafft Heimat“ kann man in Bayern wört­lich nehmen. Als baye­ri­sches Sonder­pro­gramm unter­stüt­zen der Baye­ri­sche Landes-Sport­ver­band e.V. (BLSV) und das Baye­ri­sche Staats­mi­nis­te­rium für Inne­res, Sport und Inte­gra­tion die Inte­gra­ti­ons­ar­beit baye­ri­scher Sport­ver­eine für Geflüch­tete. Die Förder­gel­der für dieses rein baye­ri­sche Projekt wurden nun um weitere 90.000 Euro aufgestockt.

„Gerade im Sport­ver­ein laufen Inte­gra­ti­ons­pro­zesse beson­ders gut,“ erklärt der Baye­ri­sche Staats­mi­nis­ter des Innern, für Sport und Inte­gra­tion, Joachim Herr­mann, und betont die Bedeu­tung des Projekts „Sport schafft Heimat“. Für viele Menschen, die in Bayern ankom­men, wird der Sport­ver­ein eine zweite Heimat. „Damit Vereine Inte­gra­ti­ons­maß­nah­men weiter­hin erfolg­reich umset­zen können, hat der Baye­ri­sche Land­tag beschlos­sen, ihnen im Jahr 2023 mit einer zusätz­li­chen finan­zi­el­len Unter­stüt­zung unter die Arme zu grei­fen.“ Der Minis­ter stellt für das laufende Jahr weitere 90.000 Euro an Förder­gel­dern für das bayern­weite Projekt „Sport schafft Heimat“ zur Verfügung.

Aufbau einer kultur­sen­si­blen Sportgemeinschaft

Einer der Schwer­punkte der Bildungs- und Bera­tungs­ar­beit des Projek­tes „Sport schafft Heimat“ ist der Aufbau einer offe­nen und kultur­sen­si­blen Sport­ge­mein­schaft. „Gemein­sam mit den baye­ri­schen Sport­ver­ei­nen wollen wir uns stetig weiter­ent­wi­ckeln,“ erklärt Gudrun Bren­del-Fischer, Vize­prä­si­den­tin Brei­ten­sport im BLSV. Die Bereit­schaft für die nach­hal­tige Schaf­fung einer kultu­rell offe­nen (Sport-)Gesellschaft ist groß. „Das spie­gelt sich beson­ders in unse­ren ausge­buch­ten Semi­na­ren „Fit für die Viel­falt“ wider“, resü­miert die Vize­prä­si­den­tin. Das erlangte Wissen aus den Semi­na­ren, die Anre­gun­gen und Impulse für die Inte­gra­ti­ons­ar­beit und die erwor­be­nen Hand­lungs­kom­pe­ten­zen sind eine wich­tige Grund­lage für die gemein­same Kommu­ni­ka­tion und Inter­ak­tion im Sport.

Sport als Rahmen für kultu­relle Vielfalt

Die Sport­stätte als Ort der Begeg­nung, der Gemein­schaft und der Inte­gra­tion bietet einen Rahmen für den Umgang mit kultu­rel­ler Viel­falt. „Wenn wir diese Möglich­kei­ten nutzen, dann stär­ken wir das Gemein­schafts­ge­fühl als Basis für ein gutes Mitein­an­der im Sport­ver­ein,“ fasst Staats­mi­nis­ter Joachim Herr­mann mit Blick auf das Projekt „Sport schafft Heimat“ zusam­men. Das Projekt rich­tet sich an alle im BLSV regis­trier­ten Sport­ver­eine, die sich um die Inte­gra­tion von Sport­le­rin­nen und Sport­lern mit Flucht­er­fah­rung bemü­hen und ihnen die Teil­habe und Teil­nahme am orga­ni­sier­ten Sport in unter­schied­li­chen Funk­tio­nen ermög­li­chen. Inhalt­lich baut es auf die mitt­ler­weile mehr als 30- jährige Exper­tise des Bundes­pro­gramms „Inte­gra­tion durch Sport“ (IdS) auf. Im Zuge der gestie­ge­nen Asyl­an­trags­zah­len im Jahr 2016 entwi­ckelte der BLSV in enger Zusam­men­ar­beit mit dem Baye­ri­schen Staats­mi­nis­te­rium des Innern, für Sport und Inte­gra­tion zusätz­lich das Projekt „Sport schafft Heimat“.

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