BLSV begrüßt Verle­gung des Bundes­stütz­punkts Frei­was­ser­schwim­men nach München

Medien-Information Nr. 14/2026 vom

Bundes­stütz­punkt ab 2027 stärkt den Nach­wuchs­leis­tungs- und Spit­zen­sport in Bayern und setzt wich­ti­ges Signal für München als inter­na­tio­nale Sportmetropole

Der Bundes­stütz­punkt Frei­was­ser­schwim­men zieht zum 1. Januar 2027 von Würz­burg nach München. Der Baye­ri­sche Landes-Sport­ver­band e. V. (BLSV) begrüßt die Entschei­dung ausdrück­lich. Mit dem neuen Stand­ort in der Landes­haupt­stadt bleibt nicht nur eine wich­tige Leis­tungs­sport­struk­tur in Bayern erhal­ten. Zugleich bietet sich die Chance, den Schwimm­sport im Frei­staat nach­hal­tig zu stär­ken und Talen­ten auf ihrem Weg in die natio­nale und inter­na­tio­nale Spitze best­mög­li­che Rahmen­be­din­gun­gen zu bieten.

Dem entspre­chen­den Antrag des Deut­schen Schwimm-Verban­des (DSV) auf Verle­gung des bislang in Würz­burg ange­sie­del­ten Bundes­stütz­punkts hat das Bundes­kanz­ler­amt zuge­stimmt. Der Umzug erfolgt damit ausnahms­weise noch im laufen­den Olympiazyklus.

Für den BLSV ist die Entschei­dung ein wich­ti­ges Signal für den Sport­stand­ort Bayern. Mit der Bünde­lung bestehen­der Struk­tu­ren in München können Syner­gien geschaf­fen und die Rahmen­be­din­gun­gen für Athle­tin­nen und Athle­ten weiter verbes­sert werden. Entschei­dend ist dabei ein leis­tungs­fä­hi­ges Umfeld, in dem sport­fach­li­che Exper­tise, opti­male Trai­nings­be­din­gun­gen sowie die sport­wis­sen­schaft­li­che und medi­zi­ni­sche Betreu­ung best­mög­lich zusammenspielen.

Gleich­zei­tig unter­streicht die Entschei­dung die Bedeu­tung Münchens als natio­nale und inter­na­tio­nale Sport­me­tro­pole. Gerade mit Blick auf die Bewer­bung um Olym­pi­sche und Para­lym­pi­sche Spiele zeigt der neue Bundes­stütz­punkt, welches Poten­zial in der Weiter­ent­wick­lung und Bünde­lung leis­tungs­fä­hi­ger Spit­zen­sport­struk­tu­ren in der baye­ri­schen Landes­haupt­stadt liegt.

Harald Walter: „Entschei­dung ist im Sinne unse­rer Athle­tin­nen und Athleten“

Harald Walter, Präsi­dent des Baye­ri­schen Schwimm-Verban­des, begrüßt die Verle­gung ausdrück­lich: „Diese Entschei­dung ist vor allem eine Entschei­dung im Sinne unse­rer Athle­tin­nen und Athle­ten. Sie brau­chen gute Trai­nings­be­din­gun­gen, eine funk­tio­nie­rende Struk­tur und ein leis­tungs­star­kes Umfeld – genau diese Voraus­set­zun­gen können wir in München bieten. Mit der Anbin­dung an die bereits bestehen­den Struk­tu­ren können wir Kräfte bündeln und den Frei­was­ser­be­reich nach­hal­tig stärken.“

Walter würdigt zugleich die große Tradi­tion des bishe­ri­gen Stand­orts: „Würz­burg hat über viele Jahre hinweg heraus­ra­gende Sport­le­rin­nen und Sport­ler hervor­ge­bracht und große Erfolge für den deut­schen Schwimm­sport ermög­licht. Dafür gebührt allen, die dort über Jahr­zehnte Verant­wor­tung über­nom­men und sich enga­giert haben, unser ausdrück­li­cher Dank. Jetzt geht es darum, nach vorne zu schauen und in München gemein­sam eine neue, leis­tungs­fä­hige Struk­tur weiter auszubauen.“

Ein beson­de­rer Dank gelte dabei auch den Part­nern, die den Prozess unter­stützt haben: „Wir haben uns als Baye­ri­scher Schwimm-Verband mit Nach­druck dafür einge­setzt, den Bundes­stütz­punkt in Bayern zu erhal­ten und nach München zu verle­gen. Dabei konn­ten wir uns auf starke Part­ner verlas­sen. Mein ausdrück­li­cher Dank gilt dem BLSV, der uns auf diesem Weg eng beglei­tet und unter­stützt hat. Ebenso hat Staats­mi­nis­ter Joachim Herr­mann dem Schwimm­sport als verläss­li­cher Part­ner mit großem Enga­ge­ment zur Seite gestan­den. Dass wir nun diese Perspek­tive für den Frei­was­ser­schwimm­sport in Bayern haben, ist das Ergeb­nis eines star­ken Zusam­men­spiels“, so Walter.

Jörg Ammon: „Ein star­kes Signal für den Sport­stand­ort Bayern“

BLSV-Präsi­dent Jörg Ammon sieht in der Entschei­dung zugleich eine Stär­kung des gesam­ten baye­ri­schen Nach­wuchs­leis­tungs- und Spit­zen­sports: „Die Verle­gung des Bundes­stütz­punkts Frei­was­ser­schwim­men nach München ist ein star­kes Signal für den Sport­stand­ort Bayern. Unser gemein­sa­mes Ziel muss es sein, unse­ren Talen­ten sowie Spit­zen­ath­le­tin­nen und ‑athle­ten Bedin­gun­gen zu bieten, unter denen sie sich best­mög­lich entwi­ckeln und inter­na­tio­nal erfolg­reich sein können. München verfügt dafür über hervor­ra­gende Voraus­set­zun­gen und starke Struk­tu­ren. Dass Bayern auch künf­tig Heimat eines Bundes­stütz­punkts im Frei­was­ser­schwim­men bleibt, ist deshalb eine sehr gute Nach­richt für den gesam­ten baye­ri­schen Sport.“

Ammon ordnet die Entschei­dung zugleich in die weitere Entwick­lung Münchens als inter­na­tio­nale Sport­me­tro­pole ein: „Wir wollen Talente in Bayern entde­cken, fördern und ihnen eine Perspek­tive bis in die inter­na­tio­nale Spitze eröff­nen. Dafür brau­chen wir leis­tungs­fä­hige Stütz­punkte, kompe­tente Trai­ne­rin­nen und Trai­ner und eine enge Zusam­men­ar­beit aller betei­lig­ten Part­ner. Gerade mit Blick auf die Münch­ner Bewer­bung um Olym­pi­sche und Para­lym­pi­sche Spiele ist es wich­tig, dass wir nicht nur über die Faszi­na­tion großer Sport­er­eig­nisse spre­chen, sondern auch die Struk­tu­ren schaf­fen und weiter­ent­wi­ckeln, in denen Spit­zen­leis­tun­gen entste­hen können. Der neue Bundes­stütz­punkt in München ist dafür ein wich­ti­ges und posi­ti­ves Signal.“

Beste Voraus­set­zun­gen für die nächste Generation

Der künf­tige Bundes­stütz­punkt soll dazu beitra­gen, Nach­wuchs­ta­lente gezielt zu fördern und sie auf ihrem Weg bis in die inter­na­tio­nale Spitze konse­quent zu beglei­ten. Damit stärkt die Entschei­dung nicht nur den Frei­was­ser­schwimm­sport, sondern auch die Posi­tion Bayerns inner­halb der deut­schen Spitzensportlandschaft.

München hat seine Bedeu­tung als Austra­gungs­ort großer Sport­ver­an­stal­tun­gen und als Heimat des Spit­zen- und Nach­wuchs­leis­tungs­sports immer wieder unter Beweis gestellt. Mit den Junio­ren-Euro­pa­meis­ter­schaf­ten im Synchron­schwim­men und Schwim­men war die Landes­haupt­stadt erst in diesem Sommer Gast­ge­ber von inter­na­tio­na­len Schwimm­sport-High­lights. Die Verla­ge­rung des Bundes­stütz­punkts schafft nun eine weitere lang­fris­tige Struk­tur, von der insbe­son­dere die nächste Gene­ra­tion von Athle­tin­nen und Athle­ten profi­tie­ren soll.

Für den BLSV und den Baye­ri­schen Schwimm-Verband steht deshalb nun im Mittel­punkt, gemein­sam mit dem Deut­schen Schwimm-Verband und den weite­ren betei­lig­ten Part­nern die notwen­di­gen Struk­tu­ren weiter­hin zügig aufzu­bauen und den Sport­le­rin­nen und Sport­lern ab 2027 best­mög­li­che Bedin­gun­gen zu bieten. Zugleich kann der verlegte Bundes­stütz­punkt ein weite­res Beispiel dafür sein, wie nach­hal­tige Inves­ti­tio­nen in den Sport bereits im Vorfeld einer mögli­chen Austra­gung Olym­pi­scher und Para­lym­pi­scher Spiele lang­fris­tige Mehr­werte für den Sport­stand­ort München und ganz Bayern schaf­fen können.

Für den BLSV beginnt die Bedeu­tung des Schwim­mens jedoch lange vor dem Leis­tungs­sport. Schwim­men ist eine elemen­tare Grund­fer­tig­keit, die jedes Kind in Bayern erler­nen sollte. Mit dem neuen Baye­ri­schen Sport­ge­setz und den darin veran­ker­ten Möglich­kei­ten zur Stär­kung des Kinder- und Jugend­sports eröff­nen sich zusätz­li­che Chan­cen, Bewe­gung und sport­li­che Grund­fer­tig­kei­ten von jungen Menschen nach­hal­tig zu fördern. Gemein­sam mit seinen Sport­ver­ei­nen und Sport­fach­ver­bän­den setzt sich der BLSV dafür ein, Kindern und Jugend­li­chen früh­zei­tig den Zugang zu Sport und Bewe­gung zu ermög­li­chen und damit die Basis für ein lebens­lan­ges Sport­trei­ben zu schaffen.

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