Bilanz des Online-Meldeportals

Medien-Information Nr. 07/2021 vom

Wegen Corona: Scha­den für Sport­ver­eine und Sport­fach­ver­bände von mehr als 450 Mio. Euro in 2021 – Wieder­ein­stieg in die Sport­aus­übung jetzt ermöglichen!

Bilanz des BLSV-Online-Melde­por­tals für Sport­ver­eine und Sportfachverbände

Rund 450 Mio. Euro Scha­den aufgrund der Corona-Pande­mie – das ist die Bilanz der auch heuer vom BLSV durch­ge­führ­ten Online-Umfrage bei Sport­ver­ei­nen und Sport­fach­ver­bän­den. Damit belas­tet die Pande­mie den baye­ri­schen Sport, seine Vereine, Sport­fach­ver­bände und letzt­lich auch die Mitglie­der finan­zi­ell erneut erheb­lich. Aber nicht nur deswe­gen muss der Einstieg in die Sport­aus­übung jetzt so schnell als möglich wieder reali­siert werden.

Melde­por­tal

Auch 2021 hatte der BLSV Mitte Januar sein Melde­sys­tem gestar­tet, um einen erneu­ten Über­blick über die weite­ren finan­zi­el­len Auswir­kun­gen der Corona-Pande­mie zu erhal­ten. Auf Basis der Meldun­gen lässt sich für dieses Jahr ein Scha­den von rund 450 Mio. Euro für alle 12.000 Vereine und 56 Sport­fach­ver­bände hoch­rech­nen. Im letz­ten Jahr betru­gen die hoch­ge­rech­ne­ten finan­zi­el­len Einbu­ßen rund 200 Mio. Euro.

„Die finan­zi­el­len Schä­den, die sich im Vergleich zu 2020 mehr als verdop­pelt haben, sind für Vereine und Fach­ver­bände im schlimms­ten Fall exis­tenz­be­dro­hend. Der baye­ri­sche Sport ist deswe­gen auch heuer wieder auf die finan­zi­elle Unter­stüt­zung durch den Frei­staat ange­wie­sen. Dafür setzen wir uns ein und ich bin mir sicher, dass wir bei der Poli­tik Gehör finden“, sagt der Präsi­dent des BLSV, Jörg Ammon. Die Ergeb­nisse der Umfrage führ­ten im letz­ten Jahr dazu, dass der Frei­staat die Vereins­pau­schale von 20 auf 40 Millio­nen Euro verdop­pelte. Außer­dem konnte der BLSV finan­zi­elle Hilfen für die Sport­fach­ver­bände erwir­ken. Der BLSV weist darauf hin, dass der Stich­tag für die Bean­tra­gung der Vereins­pau­schale der 1. März ist und fordert die Vereine zur Antrags­stel­lung auf.

Jörg Ammon: „Sport­aus­übung schnell wieder möglich machen!“

Mindes­tens genauso gravie­rend wie die finan­zi­el­len Schä­den ist, dass die Sport­aus­übung in den Verei­nen über Monate hinweg ausfal­len musste. Ende 2020 hat der BLSV wegen Corona rund 100.000 Mitglie­der (2%) weni­ger. Vor allem bei Kindern und Jugend­li­chen ist der Schwund mit 3,7 bzw. 5 Prozent alar­mie­rend. Es bestehen also nicht nur erheb­li­che finan­zi­elle Schä­den, sondern auch schwere Gefah­ren für die Gesund­heit der Gesell­schaft, wenn der Sport noch länger „geschlos­sen“ bleibt. Der BLSV fordert auch daher einen schnel­len Wieder­ein­stieg in die Sportausübung.

„Wir werden lernen müssen, mit dem Virus mindes­tens eine Zeit­lang zu leben“, sagt Jörg Ammon. „Ein rascher Einstieg mit kontakt­lo­sem Sport drau­ßen ist ein erster Weg, mit Gesund­heit und Fitness im Freien dem Virus zu trot­zen. Deswe­gen muss die Sport­aus­übung unter Beach­tung der Hygie­ne­re­geln jetzt schnells­tens wieder möglich sein“, fordert der BLSV-Präsi­dent. „Unsere Sport­ver­eine und Sport­fach­ver­bände haben im ersten Lock­down bewie­sen, dass sie mit Umsicht und Vorsicht die notwen­di­gen Regeln einhal­ten können. Im orga­ni­sier­ten Sport herrscht hohes Verant­wor­tungs­be­wusst­sein beim Einhal­ten von Regeln“, erklärt Ammon. Deswe­gen begrüßt er auch die Arbeits­gruppe aus Gesund­heits- und Innen­mi­nis­te­rium sowie dem BLSV. „Das Ziel ist, den baye­ri­schen Sport­le­rin­nen und Sport­lern die Ausübung ihres so sehr vermiss­ten Sports rasch zu ermög­li­chen. Das ist jetzt so drin­gend gebo­ten, wie nie zuvor!“

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