In Bayern entwickelt, in ganz Deutschland etabliert, schafft der bundesweite Trikottag ein einmaliges Abbild des organisierten Sports
Am 13. Mai 2026 ist bundesweiter Trikottag. Was einst als bayernweite Initiative von Gerd Tschochohei, Ehrenpräsident des Bayerischen Handball-Verbandes, ins Leben gerufen wurde, erzählt heute Deutschlands emotionalste Geschichte von Verbundenheit und Zusammengehörigkeit. Trotz unterschiedlicher Vereinsfarben steht das Tragen des Trikots des eigenen Heimatvereins für gemeinsames Leben und Leiden, Gewinnen und Verlieren sowie den Einsatz und das Zusammenstehen im Sport und für den Sport!
Die bayerische Idee des Trikottags ist mittlerweile ein etablierter, bundesweiter Kalendertag. Rund 5 Mio. Sportlerinnen und Sportler aus den 11.500 bayerischen Sportvereinen sowie deutschlandweit rund 29 Mio. Menschen sind aufgerufen, durch das Tragen des Trikots ihres Heimatvereins den Vereinssport in Schule, Uni, Arbeit und Alltag sichtbar zu machen.
Über die Symbolkraft des Trikots
„Die Symbolkraft des Trikots geht weit über die eigenen Vereinsgrenzen hinaus. Trikots verkörpern die Leidenschaft und Emotionen des Sports. Schweiß, Abrieb und so mancher Zweikampf machen jedes Trikot zu einem Unikat. Doch unter dem Vereinswappen auf der Brust stehen wir gemeinsam für dieselbe Sache – den Sport, den Einsatz für den Sieg, das Bangen und Hoffen gegen die Niederlage, das gemeinsame Wiederaufstehen, den Schweiß und die Arbeit auf dem Feld wie auch hinter den Kulissen, um Sport für alle zu ermöglichen. Das Tragen des Trikots des Heimatvereins grenzt nicht aus, es verbindet. Keine andere Initiative hat eine höhere Integrations- und Inklusionskraft als der Sport. Unsere Vereinstrikots sind daher starke Symbole für alle Facetten des Sports in allen gesellschaftlichen Ebenen,“ motiviert Jörg Ammon, Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbands e.V. (BLSV), alle Vereinssportlerinnen und ‑sportler zur aktiven Teilnahme am bundesweiten Trikottag am 13. Mai 2026.

Eine Hommage an das Ehrenamt
Gleichzeitig gilt der Trikottag auch als eine Hommage an das Ehrenamt im Sport. Ohne die rund 325.000 ehrenamtlich Tätigen in den bayerischen Sportvereinen – von den Übungsleitern bis zu den Vereinsvorsitzenden – wären Breiten- und Leistungssport nicht möglich. Das Vereinstrikot erzählt sowohl die Geschichte der aktiven Sportlerinnen und Sportler wie auch jener, die den Sport überhaupt ermöglichen.
Unter dem Sporttrikot finden alle Lebenslinien zusammen
Mit über 2,1 Mio. Mitgliedschaften machen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren einen sehr großen Anteil aller bayerischer Vereinssportlerinnen und ‑sportler aus. Einige werden bereits sprichwörtlich in ihr erstes Trikot hineingeboren. Auf der anderen Seite gibt es auch viele spätberufene, die erst ab der zweiten Lebenshälfte den Weg in den Sportverein finden und ihn schätzen lernen. Unter dem Sporttrikot finden alle Lebenslinien zusammen.