Inte­gra­ti­ons­ar­beit in Bayern: Bundes­tags­ab­ge­ord­nete zu Besuch bei baye­ri­schen Vereinen

Sport verbin­det, schafft Begeg­nun­gen und stärkt den gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt. Wie viel­fäl­tig und enga­giert Inte­gra­tion in baye­ri­schen Sport­ver­ei­nen gelebt wird, davon konn­ten sich die Bundes­tags­ab­ge­ord­ne­ten Tina Winklmann und Stephan Mayer bei Besu­chen zweier Stütz­punkt­ver­eine des Bundes­pro­gramms „Inte­gra­tion durch Sport“ selbst überzeugen.

Inte­gra­tion mitten im Stadt­teil: SV Inter Berg­steig Amberg

Beim SV Inter Berg­steig Amberg infor­mierte sich MdB Tina Winklmann über die viel­fäl­tige Inte­gra­ti­ons­ar­beit des Vereins. Beson­ders im Kinder- und Jugend­be­reich zeigt sich, welche verbin­dende Kraft der Sport entwi­ckeln kann: Junge Menschen unter­schied­li­cher Herkunft kommen zusam­men, erle­ben Gemein­schaft und erhal­ten die Möglich­keit, aktiv am Vereins­le­ben und am gesell­schaft­li­chen Leben teilzuhaben.

Ein beson­de­rer Höhe­punkt des Besuchs war die beein­dru­ckende Vorfüh­rung der RSG-Mädchen. Darüber hinaus erhielt Winklmann Einbli­cke in die umfas­sende Reno­vie­rung des Vereins­heims, die von den Vereins­mit­glie­dern in Eigen­re­gie umge­setzt wurde. Das Projekt steht beispiel­haft für den star­ken Zusam­men­halt und das außer­ge­wöhn­li­che ehren­amt­li­che Enga­ge­ment im Verein.

„Der SV Inter Berg­steig Amberg zeigt eindrucks­voll, wie Inte­gra­tion im Sport gelebt werden kann: offen, viel­fäl­tig und mitten im Stadt­teil Berg­steig“, beto­nen Benja­min Bellat­re­che und Mandy Seet­zen-Orth vom Bundes­pro­gramm „Inte­gra­tion durch Sport“.

Sport als Motor für gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt

Auch beim SV Gendorf Burg­kir­chen stand die Bedeu­tung des Sports für Inte­gra­tion und gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt im Mittel­punkt. MdB Stephan Mayer, Spre­cher für Sport und Ehren­amt der CDU/CSU-Bundes­tags­frak­tion, infor­mierte sich gemein­sam mit Vertre­tern des Vereins und des eben­falls vertre­te­nen Stütz­punkt­ver­eins TSV Titt­mo­ning über die prak­ti­sche Inte­gra­ti­ons­ar­beit vor Ort.

Im Austausch wurde deut­lich: Inte­gra­tion endet nicht an der Vereins­grenze. Gemein­same sport­li­che Akti­vi­tä­ten schaf­fen Begeg­nun­gen und Kontakte, die weit über das Trai­ning hinaus­wir­ken. Sport­ver­eine bieten damit wich­tige Räume, in denen Menschen unab­hän­gig von Herkunft, Spra­che oder sozia­lem Hinter­grund Gemein­schaft erle­ben, Vorur­teile abbauen und gesell­schaft­li­che Teil­habe erfah­ren können.

Gleich­zei­tig wurde die Bedeu­tung verläss­li­cher Rahmen­be­din­gun­gen und einer nach­hal­ti­gen Förde­rung hervor­ge­ho­ben. Nur so kann das große Enga­ge­ment der Sport­ver­eine lang­fris­tig gesi­chert und weiter­ent­wi­ckelt werden.

Stephan Mayer würdigte das Enga­ge­ment der betei­lig­ten Vereine und unter­strich die wich­tige Rolle des Sports für gelin­gende Inte­gra­tion und den gesell­schaft­li­chen Zusammenhalt.

Vereine als Orte der Begegnung

Die beiden Besu­che machen deut­lich, welchen wich­ti­gen Beitrag Sport­ver­eine in ganz Bayern für eine viel­fäl­tige und soli­da­ri­sche Gesell­schaft leis­ten. Ob im Kinder- und Jugend­trai­ning, bei gemein­sa­men Veran­stal­tun­gen oder durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment: Inte­gra­tion findet im Sport ganz konkret statt – dort, wo Menschen zusam­men­kom­men, gemein­sam aktiv sind und Gemein­schaft erleben.

Das Bundes­pro­gramm „Inte­gra­tion durch Sport“ unter­stützt Sport­ver­eine dabei, diese Arbeit nach­hal­tig zu gestal­ten und allen Menschen unab­hän­gig von ihrer Herkunft die Teil­habe am Sport und am Vereins­le­ben zu ermöglichen.

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