Power-Play für Bayerns orga­ni­sier­ten Sport

Der Frei­staat Bayern unter­mau­ert die heraus­ra­gende und inter­na­tio­nal bestän­dige Olym­pia-Bewer­bung – Sport in Schule und Verein erhal­ten nach­hal­tige Aufwertungen

Für den Sport-Stand­ort Bayern geht es in die heiße Phase. Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung unter­mau­ert mit der Bewer­bung der Landes­haupt­stadt München um die Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Spiele 20XX für Deutsch­land die Einzig­ar­tig­keit und insbe­son­dere die Nach­hal­tig­keit von Olym­pia in München und Bayern auf allen Ebenen. Unter­des­sen erhal­ten die Sport­ver­eine mit der aktu­el­len Sport­för­de­rung die höchs­ten jemals dauer­haft ange­setz­ten Förder­be­träge. Gleich­zei­tig soll auch der Schul­sport ab dem Schul­jahr 2027/28 eine Aufwer­tung ab der ersten Klasse erfahren.

Unisono stehen Stadt und Land hinter dem aktu­el­len Bewer­bungs­kon­zept der Landes­haupt­stadt München. Über sämt­li­che Partei­gren­zen und Zustän­dig­kei­ten hinweg demons­trie­ren die Verant­wort­li­chen, Bayerns Minis­ter­prä­si­dent Dr. Markus Söder, der Baye­ri­sche Sport­mi­nis­ter Joachim Herr­mann und Münchens Ober­bür­ger­meis­ter Domi­nik Krause, Einheit und vor allem Zuver­sicht. Jörg Ammon, Präsi­dent des Baye­ri­schen Landes­sport­ver­ban­des (BLSV) und gela­de­ner Gast in der Kabi­netts­sit­zung, gab die Staats­re­gie­rung ihren ausdrück­li­chen Dank für das Enga­ge­ment des BLSV im Kinder- und Jugend­sport, im Brei­ten­sport als auch – insbe­son­dere in Hinblick auf das gemein­same Inter­esse an der Ausrich­tung der Olym­pi­schen und Para­lym­pi­schen Spiele – im Leis­tungs- und Spit­zen­sport und den damit verbun­de­nen mehr als 5 Mio. Mitglied­schaf­ten in den baye­ri­schen Sport­ver­ei­nen mit auf den Weg

BLSV-Präsi­dent Jörg Ammon im Schul­ter­schluss mit Münchens Ober­bür­ger­meis­ter Domi­nik Krause bei der zwei­ten Kabi­netts­sit­zung im Septem­ber 2026.

München und Nürn­berg stehen für Große­vents bereit

Durch die mögli­che Bewer­bung um Olym­pi­sche Spiele – zunächst natio­nal, später dann inter­na­tio­nal vor dem IOC – profi­tiert die gesamte Gesell­schaft, wirt­schaft­lich wie auch sport­lich. Der Frei­staat ist redlich darum bemüht, seine vorhan­de­nen Sport­stät­ten laufend für inter­na­tio­nale Große­vents auf dem moderns­ten Stand der Tech­nik zu halten. In drei Jahren kommt das Inter­na­tio­nale Deut­sche Turn­fest nach München – rund 100.000 aktive Sport­le­rin­nen und Sport­ler werden hierzu erwar­tet und bis zu 800.000 Besu­che­rin­nen und Besu­cher. Die Fran­ken-Metro­pole Nürn­berg bekun­dete jüngst ihr Inter­esse an der Bewer­bung der zuletzt in Hanno­ver ausge­tra­ge­nen Finals. Der Frei­staat Bayern hat bereits zuge­si­chert im Falle eines posi­ti­ven Entscheids für Nürn­berg 50 Prozent bzw. bis zu 5 Mio. Euro der Kosten zu tragen. 

Sport-Stand­ort Bayern welt­weit auf Platz sieben 

Weiter­hin stehen fast zehn weitere inter­na­tio­nal bedeu­tende Sport­gro­ße­vents auf der Liste, um die sich der Sport-Stand­ort Bayern derzeit bewirbt. Sommer- wie Winter­sport­events sollen zukünf­tig verstärkt in Bayern geför­dert und ausge­tra­gen werden. Bayern steht welt­weit betrach­tet auf Platz sieben der bedeu­tends­ten Sport­aus­tra­gungs­orte – noch weit vor allen ande­ren Sport-Stand­or­ten in Deutschland.

„Nach­hal­tige Inves­ti­tio­nen in die Gesell­schaft und die Gesund­heit unse­rer Mitbür­ge­rin­nen und Mitbürger”

„Der Sport in Bayern floriert. Mit rund 5,7 Millio­nen Mitglied­schaf­ten in 16.000 Sport- und Schüt­zen­ver­ei­nen und einem Ange­bot von über 375 Sport­ar­ten allein im orga­ni­sier­ten Sport bewei­sen wir die hohe Akzep­tanz des Sports in der Gesell­schaft. Rund jeder dritte Einwoh­ner Bayerns ist Mitglied in einem Sport­ver­ein. Und die Münch­ner Refe­ren­dums­zah­len vom 26. Okto­ber letz­ten Jahres bele­gen, wie sport­af­fin und welt­of­fen die Münch­ne­rin­nen und Münch­ner sind. Nicht zuletzt durch die stetig ange­wach­sene Sport­för­de­rung hat es der orga­ni­sierte Sport geschafft, sich weiter­zu­ent­wi­ckeln und einen neuen Sport-Boom zu entfa­chen. Wir bedan­ken uns herz­lich bei unse­rer Staats­re­gie­rung für die jähr­li­che Sport­för­der­summe von aktu­ell über 100 Millio­nen Euro – das sind nach­hal­tige Inves­ti­tio­nen in die Gesell­schaft und die Gesund­heit unse­rer Mitbür­ge­rin­nen und Mitbür­ger über alle Gene­ra­tio­nen hinweg“, bilan­ziert BLSV-Präsi­dent Jörg Ammon den aktu­el­len Zustand des orga­ni­sier­ten Sports in Bayern als sehr gute Ausgangs­lage für alle weite­ren Projekte in der Zukunft.

Wieder­ein­füh­rung der drit­ten Schulsportstunde

Unter­des­sen wird der Frei­staat auch den Schul­sport auf eine neue Basis heben. Spätes­tens mit dem Inkraft­tre­ten des Baye­ri­schen Sport­ge­set­zes im Dezem­ber des vergan­ge­nen Jahres unter­streicht die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung die hohe Prio­ri­tät von Sport und Bewe­gung. Der Sport leis­tet einen unver­zicht­ba­ren Beitrag zu einer resi­li­en­ten und leis­tungs­star­ken Gesell­schaft. Der BLSV mit seiner Baye­ri­schen Sport­ju­gend (BSJ) begrü­ßen daher sämt­li­che im Kabi­nett getrof­fe­nen Entschei­dun­gen, den Sport in der Gesell­schaft noch sicht­ba­rer und flächen­de­cken­der zugäng­lich zu machen, insbe­son­dere durch die Wieder­ein­füh­rung der drit­ten Schul­sport­stunde ab der ersten Klasse zum Schul­jahr 2027/28. Bislang war sie ledig­lich den bislang rund 400 Sport­grund­schu­len vorbehalten.

Der Minis­ter­rat tagt und beschließt weit­rei­chende Unter­stüt­zungs­maß­nah­men für den Sport in Bayern.

Grund­stein zur Talent­sich­tung und ‑entwick­lung

„Kinder, insbe­son­dere im Grund­schul­al­ter, benö­ti­gen viel Bewe­gung zum Ausgleich der langen, leider viel zu oft bewe­gungs­lo­sen Schul­all­tage. Körper­li­che Bewe­gung stei­gert nach­weis­lich das Lern­ver­mö­gen. Sie bringt Schwung in den Kreis­lauf und stärkt den gesam­ten kind­li­chen Bewe­gungs­ap­pa­rat. Am Ende profi­tie­ren die Kinder mit einer nach­hal­ti­gen Stei­ge­rung ihrer Gesund­heit und Lebens­freude. Gleich­zei­tig setzen wir so einen weite­ren Grund­stein zur Talent­sich­tung und ‑entwick­lung bereits im Kindes­al­ter, um spätere Spit­zen­sport­le­rin­nen und ‑sport­ler – womög­lich mit Olym­pia­am­bi­tio­nen – ausbil­den zu können“, lobt Michael Weiß, Vorsit­zen­der der Baye­ri­schen Sport­ju­gend im BLSV, den Vorstoß des Kabi­netts zur Auswei­tung des Sport­un­ter­richts an Grund­schu­len. In diesem Zuge ist auch ange­dacht, die Schwimm­fä­hig­keit von Schü­le­rin­nen und Schü­lern im Grund­schul­zeug­nis nach­zu­wei­sen. Ein kluger Gedanke, den es aus Sicht des Baye­ri­schen Sports unbe­dingt weiter­zu­ver­fol­gen gilt, denn: Schwim­men können, bedeu­tet letzt­lich Leben retten. 

Über­ra­gen­des Funda­ment für die Nach­hal­tig­keit und die Einzig­ar­tig­keit des Sport-Stand­orts Bayern

Mit dem Münch­ner Konzept zur Bewer­bung um Olym­pi­sche und Para­lym­pi­sche Spiele 20XX für Deutsch­land, der groß­flä­chi­gen Bewer­bung um inter­na­tio­nale Sport­groß­ver­an­stal­tun­gen sowie der über 100 Millio­nen Euro schwe­ren Sport­för­de­rung für die baye­ri­schen Sport­ver­eine und der Erwei­te­rung des Schul­sport­an­ge­bots, zemen­tiert der Frei­staat Bayern ein über­ra­gen­des Funda­ment für die Nach­hal­tig­keit und die Einzig­ar­tig­keit des Sport-Stand­orts Bayern.

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