Gelungener Austausch mit der Regensburger Partnerstadt in Südtirol
„Tolle Stadt und super Stimmung“, so die beiden Jugendsprecher Julia Dudova und Ludwig Songsare von der Sportjugend Regensburg (BSJ) zum dreitägigen Besuch des Altstadtfestes in Brixen. Nach dem sechstägigen Besuch in den Pfingstferien vertieft die BSJ damit den Austausch mit der Partnerstadt in Südtirol. Die beiden Betreuer Martina Ebert und Detlef Staude sind genauso begeistert von der Gastfreundschaft. „Wir konnten viele gute Gespräche führen und neue Kontakte knüpfen“, so Staude. Dies sei ein kleiner, aber wichtiger Beitrag zur Verständigung zwischen verschiedenen Ländern und damit auch zum Frieden in Europa. Mit dem Ausflug auf die 2.562 Meter hohe Plose am Rückreisetag können die Regensburger auch den Hausberg von Brixen kennenlernen und dort wandern.
Im Mittelpunkt des Besuchs steht das Gespräch mit Vertretern der Stadt Brixen und das Kennenlernen der Partnerstadt. Bürgermeister Andreas Jungmann empfängt Gäste aus allen Partnerstädten in der Hofburg, darunter auch eine größere Delegation aus Regensburg. Mit dem Südtiroler Minister und früheren Bürgermeister Peter Brunner, dem Regensburger Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger, Bürgermeister Thomas Thurow und vielen Stadträten aus den beiden Städten kommen die Regensburger ins Gespräch. Das kulturelle Festprogramm nutzen die Jugendlichen später zum Kontakt mit anderen jungen Leuten.
Das Altstadtfest wird in Brixen traditionell von allen Vereinen der Stadt, darunter auch viele Sportvereine mit einem bunten Mit-Mach-Angebot organisiert. Die Jugendlichen können verschiedene Sportarten ausprobieren und kennenlernen. Untergebracht ist die BSJ zentral im Priesterseminar. Neben der Sportjugend ist auch der Stadtjugendring mit einer Jugendgruppe vor Ort und der Freundeskreis des Brixener Altstadtfestes organisiert einen Stand in der Altstadt. „Gerne planen wir auch im kommenden Jahr 2027 wieder den Austausch mit Brixen“, meint der Reiseleiter Detlef Staude. Es sei wichtig, über den nationalen Tellerrand zu schauen und auch andere Länder kennen zu lernen.
Im Oktober plant die Sportjugend Regensburg eine weitere Auslandsfahrt nach Linz (Österreich) und zur Gedenkstätte Mauthausen. „Internationale Jugendarbeit ist gerade für junge Leute sehr wichtig, um den eigenen Horizont zu erweitern“, ergänzt Ludwig Songsare.