Schwaben
Ostallgäu

Neuer Kreis­vor­sit­zen­der in Kaufbeuren/​Ostallgäu

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Der Sport­kreis Kauf­beu­ren-Ostall­gäu im Baye­ri­schen Landes­sport­ver­band (BLSV) hat einen neuen Vorsit­zen­den. Stefan Günter hat die Aufga­ben vom Ebers­ba­cher Harald Drut­zel über­nom­men. Beim offi­zi­el­len Kreis­tag, der nur alle fünf Jahre statt­fin­det, wurde der 46-jährige Neugab­lon­zer zum Ersten Vorsit­zen­den gewählt.

Die große Bühne in Aitrang gehörte Harald Drut­zel. Die Corona-Pande­mie über­schat­tete zwei Jahre lang die Vereins­ar­beit. „Gott sei Dank waren die Mitglieds­aus­tritte im Land­kreis und in der Stadt Kauf­beu­ren nicht so drama­tisch.“ Der mitt­ler­weile 76-Jährige habe sehr gerne das Amt des Kreis­vor­sit­zen­den ausge­führt. „Ich habe Spaß gehabt, jetzt ist aber Schluss“, warb er abschlie­ßend drin­gend für das Ehren­amt. Selbst Land­rä­tin Maria Rita Zinne­cker und Kauf­beurens Ober­bür­ger­meis­ter Stefan Bosse nahmen sich Zeit. In seinem Gruß­wort hob der OB die massive Zäsur hervor, die Corona auch im Sport verur­sacht habe. Das Stadt­ober­haupt sprach von einem Umbruch, auch von einer Verun­si­che­rung. „Das macht auch vom Ehren­amt nicht halt.“ Auch die Land­rä­tin dankte primär den Verei­nen und Ehren­amt­li­chen für ihren uner­müd­li­chen Einsatz. „Das Ehren­amt steht und fällt mit den Menschen, die es auch leben.“ Der Land­kreis Ostall­gäu hat im vergan­ge­nen Jahr rund 130 Sport­ver­ei­nen mit einer Vereins­pau­schale von mehr als 260.000 Euro geför­dert. BLSV-Bezirks­vor­sit­zen­der Bernd Kränzle freute sich, dass Zinne­cker, Bosse und Aitrangs Bürger­meis­ter Michael Hailand dem Kreis­tag beiwohn­ten. „Das ist ein über­zeu­gen­des Bekennt­nis zum Sport.“ In Rich­tung Harald Drut­zel sagte der mitt­ler­weile 80-jährige Bezirks­vor­sit­zende, der sich im Januar für eine weitere Legis­la­tur­pe­ri­ode zur Verfü­gung stel­len möchte: „Wir konn­ten uns immer auf dich verlassen.“

Schwa­bens Bezirks­vor­sit­zen­der Bernd Kränzle beim Kreis­tag Kauf­beu­ren-Ostall­gäu in Aitrang. © Stefan Günter

Nun steht mit Stefan Günter ein neues Gesicht dem BLSV-Sport­kreis Kauf­beu­ren-Ostall­gäu vor. In einer launi­gen Vorstel­lung erfuh­ren die Dele­gier­ten, dass der gebür­tige Kauf­beu­rer seit 2003 als Pres­se­re­fe­rent des Baye­ri­schen Ringer­ver­ban­des fungiert und paral­lel auch den Bezirk Schwa­ben als Vorsit­zen­der anführt. Zudem enga­giert sich der gelernte Radio­re­dak­teur und freie Jour­na­list und Vater von sechs Kindern als Eltern­bei­rats­vor­sit­zen­der der Gustav-Leutelt-Schule und Gesamt­el­tern­bei­rats­vor­sit­zen­der aller Kauf­beu­rer Grund- und Mittel­schu­len. „Es ist natür­lich unmög­lich alle Vereine und ihre Macher persön­lich kennen­zu­ler­nen, doch ist es mir an Anlie­gen für sie alle dazu sein, wenn sie die Unter­stüt­zung des BLSV benö­ti­gen.“ In Kürze kommt der Vorstand zu seiner ersten konsti­tu­ie­ren­den Sitzung zusam­men. Günter wolle sich zuerst einen genauen Über­blick verschaf­fen, um dann mit seinem Team durch­zu­star­ten. Aller­dings werden dann drei Perso­nen nicht mehr dabei sein: Schatz­meis­ter Armin Lipp hörte genauso auf wie Jürgen Schwei­kart als stell­ver­tre­ten­der Vorsit­zen­der. Selbst Anja Nußeck steht dem Sport­kreis nicht mehr zur Verfü­gung. Matthias Tietje bleibt Refe­rent für Sport­ab­zei­chen, Sonja Zimmer­mann hat eine Doppel­funk­tion: Sie zeigt sich als Frau­en­ver­tre­te­rin und Refe­ren­tin für Sport im Alter verant­wort­lich. Mit Pascal Lech­ler, Sport­be­auf­trag­ter der Stadt Kauf­beu­ren, und Anita Popp gibt es zwei neue Gesich­ter als Beisit­zer. Sie rücken für Otto Zobel und Gerhard Fricke nach. „Wir haben es leider an diesem Abend nicht geschafft, weitere anwe­sende Perso­nen für ein zusätz­li­ches Enga­ge­ment im BLSV gewin­nen zu können“, hofft Stefan Günter, dass die vakan­ten Posi­tio­nen des Schatz­meis­ters und eines weite­ren stell­ver­tre­ten­den Vorsit­zen­den noch nach­be­setzt werden können.

Bezirks­vor­sit­zen­der Bernd Kränzle verab­schie­dete in Aitrang Armin Lipp (2.v.l.), Jürgen Schwei­kart (3.v.l.) und Harald Drut­zel (rechts). Werner Schempp (2.v.r.) bleibt dem Kreis­vor­stand noch eine weitere Legis­la­tur­pe­ri­ode erhal­ten. © Stefan Günter

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