Sie ist ein sportlich gelungenes Highlight, die in Rekordzeit fertiggestellte Kletterhalle des Alpenvereins Moosburg. Davon konnte sich erfreulicherweise auch die amtierende BLSV-Vorsitzende Margit Conrad am Tag der offiziellen Einweihung am 29. November überzeugen.
Auch wenn man – bedauerlicherweise – auf die Gelder des BLSV immer noch wartet, betonte sie die tolle sportliche Einrichtung, an der sich nach dem offiziellen Teil auch Bürgermeister Josef Dollinger, Grünen-Fraktionschef Dr. Michael Stanglmaier und die Sportreferentin Verena Beibl ran wagten. Und das mit sehr bemerkenswertem Erfolg. Alle drei schafften es, oben anzuschlagen.
Die BLSV-Kreisvorsitzende hofft, dass die Zuschüsse bald fließen. Diese könnte der DAV in der Tat brauchen und es wäre auch ungemein erfreulich, da sich die KV-Vorsitzende mehrfach mit den Organisatoren, etwa Peter Oehm oder Matthias Meilinger, ins Benehmen gesetzt hat. Und natürlich – ortskundig – hat sie das Vorhaben auch befürwortet. So romantisch die Anlage des alten Wasserturms über des Moosburger Friedhofs sein mag, sie war einfach zu klein, besser zu beengt, und viele Mitglieder mussten zum Bouldern und Klettern nach Freising oder Landshut ausweichen.
Doch diese Zeiten sind nun vorbei, denn das sportliche Schmuckstück für Moosburg, wie es sowohl Bürgermeister Josef Dollinger als auch Landrat Helmut Petz hervorgehoben haben, ist nun seit dem 29. November Realität. Eine Boulderhalle, eine Kletterhalle innen für vier sportlich Ambitionierte gleichzeitig – und nicht zu vergessen – eine Außenkletterwand. Dem Alpenverein Moosburg mit Vorsitzenden Torsten Koch und seinem Team kann man nur gratulieren. Gratulieren vor allem, weil die Rekordbauzeit von gut neun Monaten nur aufgrund der unglaublichen Aktivität, einer vereinsinternen finanziellen Zusage und einer enormen Arbeitsleistung der Mitglieder möglich war.
Margit Conrad

