Oberpfalz
Cham

26 Jugend­li­che auf das Trai­ner­amt vorbereitet

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BSJ bildete in Wald­mün­chen 26 Club­as­sis­ten­ten aus – nächs­tes Jahr erneute Ausbil­dung geplant

Kürz­lich führte die Baye­ri­sche Sport­ju­gend im Land­kreis Cham wieder ihre Club­as­sis­ten­ten­aus­bil­dung in der Jugend­bil­dungs­stätte Wald­mün­chen durch. Dazu konn­ten Lehr­gangs­lei­ter Quirin Schmitz sowie BSJ Cham Vorsit­zende Birgit Dasch­ner am ersten Lehr­gangs­frei­tag insge­samt 26 Jugend­li­che begrü­ßen. Nach einer kurzen Vorstel­lungs­runde gab Sebas­tian Schmid einen Über­blick über die BSJ sowie den BLSV im Allge­mei­nen und ging anschlie­ßend detail­lier­ter auf das Jahres­pro­gramm, die Vorstand­schaft und die Aufga­ben des BSJ Kreis Cham Teams ein. Die Bean­tra­gung der Jugend­lei­ter­card (Juleica), welche die ange­hen­den Club­as­sis­ten­ten nach der Ausbil­dung bean­tra­gen können, wurde eben­falls bespro­chen. Nach­dem Birgit Dasch­ner anhand konkre­ter Fall­bei­spiele das Thema Aufsichts­pflicht und Recht mit der Gruppe bespro­chen hatte, leitete Quirin Schmitz in eine gemein­same Spie­l­erunde über, die vor allem noch­mals auf das bessere gegen­sei­tige Kennen­ler­nen der Teil­neh­men­den abzielte. Am nächs­ten Morgen ging es zu Fuß und bei bestem Wetter zum Nieder­seil­gar­ten am Perl­see, wo die Verant­wort­li­che Miriam Zierer bereits mit inter­es­san­ten Team­buil­ding-Übun­gen aufwar­tete. Dabei muss­ten sich die Club­as­sis­ten­ten unter ande­rem auf einem Baum­stamm balan­cie­rend entlang ohne mitein­an­der zu spre­chen der Größe nach aufrei­hen. Auch Klet­ter- bzw. Hangel­ge­schick zwischen den einzel­nen Nieder­seil­gar­ten­platt­for­men sowie Gleich­ge­wichts­ge­spür auf einer „Riesen­wippe“ wurde geschult, wobei der Fokus immer auf Team­work lag. Nach dem Mittag­essen folgte ein Theo­rieblock zum Thema Präven­tion vor sexu­el­ler Gewalt bzw. Gewalt im Sport im Allge­mei­nen. Sebas­tian Schmid zeigte auf, welche Möglich­kei­ten der Hilfe aber auch Gren­zen man hier­bei als Trai­ner bzw. Verein hat. Nach einem kurzen Einblick über die verschie­de­nen Arten des Dopings stand mit Badmin­ton im Freien erneut Sport­pra­xis auf dem Programm. Dabei ging es weni­ger um die spiel­feld- und regel­be­zo­gene Ausfüh­rung, sondern viel­mehr um erste Koor­di­na­ti­ons- und Grund­übun­gen mit Feder­ball und Schlä­ger. Vera Schmid been­dete das erste Lehr­gangs­wo­chen­ende mit einem theo­re­ti­schen Über­blick über die Grund­la­gen der Bewe­gungs- und Trai­nings­lehre. Am zwei­ten Wochen­ende machte Lina Schmitz die ange­hen­den Club­as­sis­ten­ten mit dem Jugend­schutz vertraut. Nach dem Abend­essen wurden die Planung und Orga­ni­sa­tion einer Jugend­ver­an­stal­tung mit David Messe­rer bespro­chen. Anschlie­ßend waren die Club­as­sis­ten­ten selbst gefor­dert und hatten die Aufgabe, die erlernte Theo­rie anhand eines konkre­ten Falles in die Praxis umzu­set­zen und selbst Ausschrei­bun­gen, Finan­zie­rungs­pläne, Check­lis­ten etc. für eine Veran­stal­tung zu erstel­len. Am Sams­tag­mor­gen ging es dann in der Turn­halle weiter und die Teil­neh­mer muss­ten unter dem Trend­sport- und Fitness­trai­ner Karl Schmid ihre Ausdauer unter Beweis stel­len. Dabei lern­ten sie neue Metho­den kennen, das Aufwär­men mit einem Hula-Hoop Reifen zu gestal­ten und schwitz­ten dann selber ordent­lich beim Kick Bo und diver­sen Übun­gen mit dem Flexi-Bar Schwing­stab. Nach dem Mittag­essen wurde die Planung und Durch­füh­rung einer Sport­stunde behan­delt, wobei die Teil­neh­men­den selbst die Gele­gen­heit erhiel­ten, eine Sport­stunde mit den wich­tigs­ten Bestand­tei­len zu planen. Im Anschluss an diese kurze Theo­rie­ein­heit baute Vera Schmid mit den Teil­neh­men­den verschie­dene Bewe­gungs­land­schaf­ten mit Groß­ge­rä­ten in der Turn­halle auf. Nach insge­samt 32 Unter­richts­ein­hei­ten verteilt auf zwei lehr­rei­che Wochen­en­den bedank­ten sich die BSJ Verant­wort­li­chen bei allen Jugend­li­chen für ihre diszi­pli­nierte Mitar­beit, über­ga­ben den Teil­neh­men­den ihre Club­as­sis­ten­ten­ur­kun­den und ein klei­nes Geschenk und wünsch­ten den künf­ti­gen Trai­nern für ihr ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment viel Erfolg und stets die notwen­dige Begeisterung.

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