Unterallgäu

25.Senioren-Workshop in Memmingen

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Der 25. Senio­ren-Work­shop des Bezir­kes Schwa­ben – veran­stal­tet vom BLSV-Kreis Unter­all­gäu in den Memmin­ger Linden­schul­turn­hal­len –  stand schon ganz im Zeichen der Ener­gie­krise. Die deut­lich herun­ter­ge­fah­re­nen Hallen­tem­pe­ra­tu­ren beka­men die 28 Teilnehmerinnen/​Teilnehmer über­wie­gend aus dem Allgäu ganz schön zu spüren, obwohl die Bewe­gungs­pro­gramme selbst, alle begeis­ter­ten. Lehr­gangs­lei­ter Harald Heintze und der “Refe­rent Sport für Ältere” Karl Beck hatten mit Gerti Ott und  Heike Kirsch­nek zwei Refe­ren­tin­nen an Bord, die durch ihre Fach­kom­pe­tenz den Lehr­stoff über­zeu­gend vermittelten.

Erst­mals kamen Übungs­bei­spiele aus der Neuro­ath­le­tik mit Heike, spezi­ell für den Senio­ren­be­reich, zum Einsatz. Dabei ging es in erster Linie um die Verbes­se­rung des Gleich­ge­wichts und der Kraft­ver­hält­nisse, vor allem geeig­net zur Sturzprävention. 

Die Refe­ren­tin Heike Kirsch­nek bei ihren Übun­gen zur Kräf­ti­gung der Füße

“Wieder einmal die Füße” zur Verbes­se­rung von Stand und Gang­bild, Kräf­ti­gung und Stabi­li­sie­rung von Fußge­wölbe. Als Hilfs­mit­tel wurde die Faszi­en­rolle Duoball verwen­det, die eine breite Band­breite an Übun­gen zuläßt. Fußtrai­ning ist immer Fazi­en­trai­ning erklärt die Refe­ren­tin und erläu­terte die fünf Kern­be­rei­che laut Cobb, wie Moti­vie­rung und Ände­rung von Gewohn­hei­ten, Präven­tion von Verlet­zun­gen, Leis­tungs­ver­bes­se­rung, Entlas­tung von Schmerz und Verän­de­rung der körper­li­chen Zusammensetzung.

Die Refe­ren­tin Gerti Ott bei Übun­gen mit dem Igelball

Inten­siv befaßte sich Gerti Ott mit Yoga für Senioren/​Ältere. Sie erklärte eingangs die Wirkungs­weise  der Atem­übun­gen, uner­läß­lich in jeder Übungs­stunde, die rich­tige Atem­tech­nik selbst. Sie zeigte Wahr­neh­mungs­übun­gen um den Körper kennen­zu­ler­nen, Balan­ce­übun­gen und eine Reihe von Elemen­ten für die Bauch­mus­ku­la­tur, Vorbeuge, Rück­beuge, Dreh­hal­tun­gen, Umkehr­hal­tun­gen und  letzt­end­lich Schlußent­span­nung. Gerti erklärte: Durch den Einsatz von Hilfs­mit­teln wie Böcke, Gurte, Decken, Kissen und Rollen und das mögli­che Einbe­zie­hen von Wand oder Stuhl sind viele Asanas auch mit körper­li­cher Einschrän­kung mach­bar. Die Teilnehmer/​innen hatten dabei die will­kom­mene Gele­gen­heit alles auf den Körper effek­tiv wirken zu lassen.

Zusam­men­ge­fasst wieder ein erfolg­rei­cher Work­shop mit vielen neuen Ideen und Anre­gun­gen für die Teilnehmer/​Innen.

Text und Bilder

Uli Theo­phiel

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