Bayerischer Sport trauert um Hubert Aiwanger. Der Bayerische Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsident des Freistaats Bayern verstarb am 4. November 2026 im Alter von 55 Jahren überraschend in Berlin. Mit ihm verliert Bayern einen prägenden Politiker, einen engagierten Anwalt des Ehrenamts und einen langjährigen Unterstützer des organisierten Sports.
Über viele Jahre hinweg setzte sich Hubert Aiwanger für die Belange der Sportvereine, Verbände und des Ehrenamts ein. Als stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister war ihm die Bedeutung des Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die Gesundheit der Menschen und die Entwicklung des ländlichen Raums stets bewusst. Der organisierte Sport in Bayern verliert einen verlässlichen Gesprächspartner, der die Anliegen der Vereine kannte und deren gesellschaftliche Leistung wertschätzte.
Ein verlässlicher Partner des Sports
„Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger macht mich tief betroffen. Mit ihm verliert Bayern eine markante politische Persönlichkeit, die stets ein offenes Ohr für die Anliegen des Sports und des Ehrenamts hatte. In zahlreichen Gesprächen habe ich ihn als bodenständigen, direkten und verlässlichen Partner erlebt. Sein Einsatz für die Menschen in Bayern und seine Wertschätzung für die Arbeit unserer Vereine werden in Erinnerung bleiben. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden“, erklärt Jörg Ammon, Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes e.V. (BLSV).
Für den Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) spricht dessen 1. Landesschützenmeister Christian Kühn der Familie und den Angehörigen sein Mitgefühl aus: „Mit Hubert Aiwanger verliert Bayern einen heimatverbundenen Menschen und engagierten Politiker. Die Schützenfamilie erinnert sich an zahlreiche Begegnungen mit einem Politiker, der den Vereinen und dem Ehrenamt stets mit Respekt und Wertschätzung begegnet ist. Sein Tod hinterlässt eine große Lücke. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“
Auch Diana Stachowitz, Präsidentin des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes Bayern (BVS Bayern), würdigt den Verstorbenen: „Hubert Aiwanger hat die Bedeutung des Sports als Motor für Teilhabe, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt stets anerkannt. Besonders das Ehrenamt lag ihm am Herzen. Sein unerwarteter Tod erfüllt uns mit großer Trauer. Der Bayerische Sport verliert einen Unterstützer, der den Wert unserer Arbeit für die Menschen im Freistaat immer wieder hervorgehoben hat.“
Bayerischer Sport nimmt Abschied
Seit 2018 gehörte Hubert Aiwanger der Bayerischen Staatsregierung an. Als Vorsitzender der Freien Wähler prägte er die bayerische Landespolitik über viele Jahre maßgeblich mit und setzte sich mit großer Leidenschaft für seine Heimat und die Menschen im Freistaat ein. Sein plötzlicher Tod löste weit über Parteigrenzen hinweg Bestürzung und Trauer aus.
Der Bayerische Sport wird Hubert Aiwanger in ehrendem Gedenken behalten und spricht seiner Familie sowie allen Angehörigen sein tief empfundenes Mitgefühl und seine aufrichtige Anteilnahme aus.
Foto: © StMWi/R.Dier