Triumph im Schluss­spurt: München holt die Leicht­ath­le­tik-WM nach Deutschland

Medien-Information Nr. 17/2026 vom

Die baye­ri­sche Landes­haupt­stadt begeis­tert World Athle­tics – München leuch­tet wieder am inter­na­tio­na­len Sporthimmel.

Die Landes­haupt­stadt München hat sich vor dem Coun­cil des Leicht­ath­le­tik Welt­ver­bands (World Athle­tics) erfolg­reich mit seinem Konzept gegen die drei Welt-Metro­po­len Rom, London und Nairobi durch­ge­setzt und wird die Leicht­ath­le­tik Welt­meis­ter­schaft 2031 austra­gen. München und der Olym­pia­park werden die Heimat einer der publi­kums­stärks­ten und medi­en­wirk­sams­ten inter­na­tio­na­len Sport­ver­an­stal­tun­gen außer­halb des Fußballs. Der Baye­ri­sche Landes-Sport­ver­band e.V. (BLSV) sieht in der Vergabe nach Bayern eine sehr große Entwick­lungs­chance für alle Sport­be­rei­che vom Kinder- und Jugend­sport über den Brei­ten- und Gesund­heits­sport bis hin zum Leis­tungs- und Spit­zen­sport im Frei­staat und begrüßt die Entschei­dung des Weltverbands.

„Mit der Vergabe an München, profi­tiert nicht nur der sport­li­che Süden der Repu­blik. Große, publi­kums­starke Sport­er­eig­nisse ziehen Sport­en­thu­si­as­ten aller Gene­ra­tio­nen in ihren Bann. Vor allem der Nach­wuchs lässt sich von den hoch­ath­le­ti­schen Leis­tun­gen faszi­nie­ren. Das ist eine beson­dere Chance, die noch jungen Gene­ra­tio­nen für den Sport und körper­li­che Leis­tung zu begeis­tern. Die Leucht­turm-Wirkung der Leicht­ath­le­tik-WM kann Regio­nen über­grei­fend einen neuen Leicht­ath­le­tik-Boom in den Verei­nen auslö­sen. Das haben wir auch schon 2022 nach den Euro­pean Cham­pi­on­ships in München erlebt. Der heimi­sche Sport braucht Veran­stal­tun­gen mit Signal­wir­kung, um sich stän­dig aufs Neue zu moti­vie­ren und das Rad in der Breite und der Spitze weiter­zu­dre­hen“, geht Jörg Ammon, BLSV-Präsi­dent, von einer neuen Moti­va­tion im Sport aus. 

Heimat der Leicht­ath­le­tik: Das Münch­ner Olympiastadion

Für München wird es die erste Leicht­ath­le­tik-Welt­meis­ter­schaft sein. Jedoch spie­len die Stadt und der Olym­pia­park bereits seit Jahr­zehn­ten eine bedeu­tende Rolle: 1972 wurden im Olym­pia­sta­dion die Olym­pi­schen Spiele mit heraus­ra­gen­den Größen wie Ulrike Meyf­arth und Klaus Wolfer­mann ausge­tra­gen, 2002 gastierte hier zum ersten Mal die Leicht­ath­le­tik-Euro­pa­meis­ter­schaft und zuletzt eupho­ri­sier­ten die Euro­pean Cham­pi­on­ships Munich 2022 die ganze Stadt und das Umland – Leicht­ath­le­tik in München und Bayern ist keine Unbe­kannte, sondern ein Magnet für Sport­en­thu­si­as­ten aus aller Welt. Unterm Strich hat sich München in der Welt seit Jahr­zehn­ten als Sport­stadt etabliert: Inter­na­tio­na­ler Vereins­sport sowie eine Viel­zahl inter­na­tio­na­ler Wett­kämpfe in olym­pi­schen wie auch nicht-olym­pi­schen Sport­ar­ten und ‑diszi­pli­nen werden hier regel­mä­ßig ausgetragen.

Talentent­wick­lung und ‑förde­rung durch WM-Boom

„Eine Heim-WM ist für alle Athle­tin­nen und Athle­ten fast so bedeu­tend wie Olym­pi­sche Spiele. Gleich­zei­tig, da bin ich mir sicher, wird sich die Attrak­ti­vi­tät dieser sehr viel­fäl­ti­gen und hoch­ath­le­ti­schen Diszi­pli­nen auch auf unsere Nach­wuchs­sport­le­rin­nen und ‑sport­ler über­tra­gen, so dass wir eine Viel­zahl an neuen, leis­tungs­star­ken Talen­ten fördern können“, freut sich Gerhard Neubauer, BLSV-Vize­prä­si­dent Leis­tungs­sport und Präsi­dent des Baye­ri­schen Leicht­ath­le­tik­ver­bands e.V. (BLV), über die Vergabe der WM nach München.

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