Jugendolympia-Gold im Skeleton: Lukas Nydegger (RC Berchtesgaden).

21.01.2020

Gold, Silber und Bronze

Die Skeletonis des RC Berchtesgaden sorgen bei den Olympischen Jugend-Winterspielen für einen kompletten Medaillensatz.

 

Skeletoni Lukas Nydegger (RC Berchtesgaden) hat am Montag bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in St. Moritz Gold gewonnen. Mit zwei sensationellen Läufen flog der 17-Jährige geradezu auf Platz eins – mit 1,42 Sekunden vor seinem lettischen Kontrahenten Elvis Veinbergs. „Es ist das erste Mal, dass man so etwas gewonnen hat. Es ist etwas ganz anderes, als ein anderes Rennen zu gewinnen“, sagte Nydegger. Schon im ersten Lauf hatte er für Staunen im Publikum und bei seinen Trainern gesorgt, als er mit 137 km/h über die Ziellinie raste und sich einen Vorsprung von rund sieben Zehnteln vor dem Zweitplatzierten sicherte.

Am Sonntag hatten hatten bereits zwei Skeleton-Fahrerinnen des RC Berchtesgaden die Medaillenränge erreicht. Josefa Schellmoser und Sissi Schrödl sicherten sich Silber und Bronze. Während Schellmoser mit nur drei Hundertstel Platz eins denkbar knapp verpasste, den sie sich zuvor im ersten Lauf gesichert hatte, fuhr Schrödl auf Rang drei und verteidigte ihre Vorlaufposition. „Es war eine mega Stimmung hier und dann noch eine Medaille zu holen, ist unglaublich“, sagte die Silber-Gewinnerin, deren Teamkollegin Schrödl mit dem Podestplatz erst gar nicht gerechnet hatte: „Im Training lief es nie so gut, da kamen schon die ersten Sorgengedanken auf. Aber zum Wettkampf sind die Gedanken ganz anders. Damit hat es ja dann auch geklappt.“

 

Snowboard Cross: Conradt gewinnt Silber

Mi Niels Conradt (SC Dingolfing) sicherte sich am Montag auch ein Snowboardcrosser aus Bayern einen Platz auf dem Podest. Am Ende trennte ihn ein Hauch von 0,15 Sekunden vom ganz großen Coup. Doch auch die Silbermedaille bei den Olympischen Jugend-Winterspielen war für den jungen Sportler eine ganz große Sache. „Ich wollte gut fahren und gucken, was rauskommt. Jetzt ist es Silber. Damit bin ich sehr happy“, freute sich Conradt, der gerade im unteren Teil der Strecke immer wieder wichtige Meter gutmachte. Und das, obwohl ein sehr kräftezehrender Modus auf dem Programm stand mit etlichen Vorrunden-Heats. „Es war ein sehr langer Tag. Sieben Runden bin ich noch nie auf einem Wettkampf gefahren. Es war sehr anstrengend“, sagte Conradt nach der Siegerehrung auf der Medals Plaza in der Innenstadt von Lausanne.