16.12.2010 - Förderung von Kindern

Förderung von Kindern und Jugendlichen in Bedarfsgemeinschaften (Leistungsbezieher nach dem SGB II - "Hartz-IV")

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Sehr geehrte Kreisvorsitzende,

wie Sie sicher schon der Presse und zahlreichen Veröffentlichungen entnommen haben, ist derzeit die Förderung von Kindern und Jugendlichen in Bedarfsgemeinschaften (Leistungsbezieher nach dem SGB II - "Hartz-IV") kurz vor der Verabschiedung.
Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes sollen künftig Betroffene ggf. Ansprüche auf Übernahme bestimmter Kosten bei Teilhabe am kulturellen bzw. sozialen Leben haben.
Diese neue Leistung soll z.B. in Form der Übernahme von Mitgliedsbeiträgen in Sportvereinen bis zur Höchstgrenze von 10 € monatlich bei aktiver Beteiligung am Vereinsleben (z.B. Besuch von Übungsstunden usw.) gewährt werden.
Das neue Gesetz soll am 17.12.2010 beschlossen werden und viele Jobcenter in Bayern haben - vorbehaltlich des Inkrafttretens des neuen Gesetzes zum 1.1.2011 - die Aufforderung erhalten, Informationen über Angebote für Kinder und Jugendliche in Bedarfsgemeinschaften (Leistungsbezieher nach dem SGB II - „Hartz-IV“ -) vorzuhalten.
Einige Kreisvorsitzende sind deshalb schon von den Jobcentern in ihrem Wirkungskreis angesprochen worden.
Um in Beratungen auf entsprechende Angebote in näherer Umgebung des zu fördernden Kindes oder Jugendlichen hinweisen zu können, möchte der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) die Jobcenter direkt aktiv durch die Bereitstellung aktueller Informationen über die Vereine im Landkreis und deren Angebote für Kinder und Jugendliche unterstützen.
Zentral wird der BLSV den Jobcentern folgende Informationen zur Beratung und ausschließlich zum internen Gebrauch zur Verfügung stellen (ähnlich wie die Dateien für die Kreisverwaltungsbehörden zur Förderung mit der Vereinspauschale):
Vereine im Landkreis (Vereinsname, Postadresse des Vereins, Vereinsnummer im BLSV) mit jeweils
  €¢ vorliegender Gemeinnützigkeit
  €¢ vom Verein benannter Kontaktperson
  €¢ Anzahl der gemeldeten Mitglieder gesamt und in den einzelnen Sportarten, unterteilt in Altersklassen (mit Summe der 0-18-Jährigen) tagesaktuell
  €¢ Mitgliedsbeiträge im jeweiligen Verein  
 
Dazu wird für die Jobcenter in Kürze (voraussichtlich steht die Technik bis Ende dieser Woche) ein eigener Zugang über das Internet eingerichtet, über den sie selbst diese „Vereinsinformation für Jobcenter“ für ihren jeweiligen Landkreis aktiv über das Internet abrufen können.
Die Jobcenter werden dabei ausdrücklich darauf hingewiesen,
  €¢ dass es sich bei den Daten um jeweils tagesaktuelle Bestandszahlen aus der Mitgliederverwaltung des Bayerischen Landes-Sportverbandes handelt, die durch Nachmeldungen von Vereinsmitgliedern täglich variieren können und
  €¢ dass mit Beginn des neuen Jahres nur die Meldungen beinhaltet sind, die bereits für das neue Jahr vorliegen.
  €¢ dass die übermittelten Daten aus der BLSV-Bestandserhebung ausschließlich für interne Verwaltungs- und Organisationszwecke zu verwenden sind,
  €¢ personenbezogene Daten dem Datenschutz unterliegen und
  €¢ aus der Meldung der Vereine zur BLSV-Bestandserhebung kein Mitgliedschaftsverhältnis von Vereinsmitgliedern zu einem Fachverband abgeleitet werden kann.
Zeitgleich werden Sie als BLSV-Kreisvorsitzende/-r ebenfalls diese Dateien als „Vereinsinformation für Jobcenter“ im Rahmen ihres Berichtswesens mit Ihrem Zugangscode über das Internet einsehen können.
Wir bitten die neue Förderung von Kindern und Jugendlichen in Bedarfsgemeinschaften bestmöglich zu unterstützen und ggf. die Jobcenter - soweit dies möglich ist - ergänzend über bestehende Aufnahmekapazitäten der Vereine im Sportkreis und über die Details der Angebote für Kinder und Jugendliche in den Vereinen zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen


Günther Lommer
Präsident

Otto Marchner
Vizepräsident Bildung
Vorsitzender des Verbandsbeirats

P.S.: Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

BAYERISCHER LANDES-SPORTVERBAND e.V.
Dorothea Hardy
Leiterin Geschäftsbereich 5 - Sportvereine
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
Telefon: +49 (0)89 / 15702-608
Telefax: +49 (0)89 / 15702-742
Dorothea.Hardy@blsv.de


03.11.2010 - BLSV-Sportgala

Sportkreis Haßberge ehrt "Sportler des Jahres"

BLSV-Gala: Awards für Wiltrud Ender, Ewald Reitwiesner und DJK Dampfach - Rolli Loske für ihr Lebenswerk geehrt



Haßfurt. „Mit einer großen Sportgala ehrte der BLSV-Kreis Haßberge zahlreiche Sportler für ihre hervorragenden Leistungen, die sie während des Jahres durch Fleiß und Ausdauer erzielten.
"Ein voll besetztes Haus zeigt, dass diese Sportgala gern angenommen wird", freute sich BLSV-Vorsitzender Günther Jackl über die gute Resonanz, zu der sich neben den 250 Sportlern und den Ehrengästen auch zahlreiche Sportfunktionäre in der Haßfurter Stadthalle einfanden.Ein besonderer Dank Jackls galt dem Kreistag, der sich Jahr für Jahr der finanziellen Unterstützung, insbesondere dem Jugendsport, offen zeigt. Jackl verwies auf das sportliche Großereignis "Franken Aktiv", das im kommenden Jahr im Landkreis durchgeführt wird. Dabei können sich Schulen, Kommunen und Sportvereine einen Tag lang in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk präsentieren."Gut 36 000 Sportler in 140 Vereinen tragen ihren besonderen Verdienst dazu bei, dass der Sport rund läuft", lobte stellvertretender Landrat Bernhard Ruß den Breitensport.Horst Lübke von den Sportfreunden Holzhausen führte gekonnt durch das abwechslungsreiche Programm, wobei Hexen, farbenprächtige Feen und eine Showtanzgruppe bei winterlichen Temperaturen kräftig einheizten. Aber auch die "Blue Brothers" und eine artistische Jongleur-Attraktion fanden begeisterten Zuspruch der Zuschauer.Höhepunkt war zweifelsohne die Kür der Sportler beziehungsweise der Mannschaft des Jahres. Den "Sport-Award", der Sportpreis des Jahres 2010 ging an Wiltrud Ender vom Schützenverein "Hubertus" Untertheres. Über lange Jahre hatte die Schützenmeisterin Erfolge erzielt und fuhr erste Plätze bei Unterfränkischen und Bayerischen Meisterschaften sowie bei Gaumeisterschaften ein. "Die Luftpistole bleibt noch lange nicht im Schrank", zeigte sie sich angespornt, aber auch überwältigt nach der Übergabe der Trophäe zur Sportlerin des Jahres."Viele Kilometer hinter sich gebracht und das bis ins hohe Alter", hinter dieser Laudatio von Maroldsweisachs Bürgermeister Wilhelm Schneider verbarg sich Ewald Reitwiesner vom TSV Wonfurt. Sowohl bei Deutschen wie auch Bayerischen Meisterschaften, sei es im Berg- oder Straßenlauf, hat der Leichtathlet in seiner Altersklasse M 60 in der Einzel- und in der Mannschaftswertung stets die ersten drei Plätze belegt. "Nach zwei bis drei Tagen Pause ist die Müdigkeit weg", verriet er als Durchhalteparole.Mit Asterix und Obelix verglich Haßfurts 2. Bürgermeister Karlheinz Eppelein den kleinen "unbeugsamen" Ort Dampfach. Die 1. Mannschaft der DJK Dampfach fuhr nicht nur den Meistertitel in der Kreisliga 2 ein, sondern konnte sich auch an der Ehrung zur "Mannschaft des Jahres 2010" erfreuen.Im letzten Jahr erstmals eingeführt, gab es auch heuer einen Sportpreis für das Lebenswerk. "Sie prägte ganze Generationen, nicht nur im sportlichen Bereich als Übungsleiterin, sondern auch als Mensch": BLSV-Vorsitzender Günther Jackl freute sich ganz besonders, den Autohaus Haßberge Sport-Award an die Königsbergerin Rosemarie "Rolli" Loske zu überreichen.Einen großen Part nahm die Ehrung der erfolgreichen Sportler aus den verschiedensten Sportarten ein. "Die Veranstaltung war super" erzählte Thomas Karg, der als Sportschütze mit dem Schützenverein Oberschleichach eine Auszeichnung erfuhr. "Auffällig war, dass viele Preise links und rechts des Maintals vergeben wurden", resümierte er.Bei internationalen Wettkämpfen ist die Mix-Mannschaft vom Kegelclub "Hau Ruck Zeil" unterwegs, um sich den Europapokal zu sichern. "Wie beim Fußball haben wir im Kegelsport auch Ländervergleiche", erzählte Sybille Richter. "Dabei treten wir nicht nur in Bayern, sondern auch in Deutschland, Österreich und Italien an", fügte Norbert Neumann hinzu. Im Bayernpokal ist die lustige Kegelgruppe Dauerfinalist und bereits zum dritten Mal in Folge unter den ersten Drei.

Weitere Bilder im Menüpunkt: Kreis > Sportgala



09.10.2010 - BLSV Aktionstag "Gewalt gegen Frauen"

Aktionstag des BLSV

Gewalt gegen Frauen



Haßfurt. „Wir alle sind aufgefordert, hinzuschauen und einzugreifen, wenn Gewalt gegen Frauen und Kinder ausgeübt wird, aber auch wenn Gewalt entsteht“, so fasste Diskussionsleiterin Sabine Weinbeer einen angeregten Informationsaustausch beim BLSV-Aktionstag zur Gewaltprävention zusammen. Kreis-Frauenvertreterin Conny Winterstein-Bötsch hatte das Thema des Deutschen Sportbundes aufgegriffen und eine vielfältige Veranstaltung im „Silberfisch“ in Haßfurt organisiert.
Frauenspezifische Themen zu diskutieren sei derzeit nicht leicht, erklärte Schirmherrin MdB Dorothee Bär, denn durch die Missbrauchsskandale sei alles andere überlagert. Mit 360 Frauenhäusern und 240 Notrufen sei Deutschland europaweit zwar am besten aufgestellt, doch leider seien deutsche Mädchen und Frauen auch am meisten von Gewalt getroffen.   Und trotz umfangreicher Hilfen wüssten 80 Prozent der betroffenen Frauen dennoch nicht, wo sie Hilfe finden. Geplant aber noch nicht finanziert sei deshalb eine zentrale „Helpline“. Gefordert seien so genannte niederschwellige Hilfen. Dazu könne auch der Sportverein zählen, der einen gewissen Schutzraum biete.
Beim Zeitungslesen könne man den Eindruck gewinnen, dass häusliche Gewalt und Missbrauch zunehmen. „Oder wird mehr bekannt und die Dunkelziffer sinkt“ diese erste Frage richtete Sabine Weinbeer an Sigrid Endrich, die Beauftragte der Polizei für Frauen und Kinder beim Polizeipräsidium Unterfranken. Die stellte fest, dass laut Kriminalstatistik die Gewalttaten eher zurückgehen, aber gerade bei häuslicher Gewalt sei die Dunkelziffer natürlich sehr hoch. In Unterfranken wurden im letzten Jahr 1.718 Fälle häuslicher Gewalt angezeigt, darunter waren auch 256 männliche Opfer, „denn Tätlichkeiten gibt es von Frauen gegen Männer und auch in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften“, so Endrich. Schlimm sei, dass bei diesen Taten rund 1.000 Kinder anwesend waren und „wer in einer solchen Situation aufwachsen muss, ist ein misshandeltes Kind,“ urteilt die erfahrene Polizeibeamtin.
Dem konnte sich auch Gerhard Lutz von der Erziehungsberatungsstelle der Caritas nur anschließen. Immer öfter sei das Jugendamt gezwungen, Kinder aus ihrer Familie zu nehmen. Erschreckend auch die Zahlen der Vertreterinnen der Frauenhäuser Bamberg und Schweinfurt. Nach einer Studie zur Lebenssituation von Frauen in Deutschland, waren 37 Prozent der Frauen schon einmal von Gewalt bedroht, 25 Prozent davon von ihrem Partner. Der Zulauf in die Frauenhäuser sei auch durch das Gewaltschutzgesetz nicht weniger geworden, berichteten Sabine Dreibholz (Schweinfurt) und Ulrike Krzywinksi (Bamberg) übereinstimmend.
Ausgiebig diskutiert wurde auch die Frage des Anzeigens bei der Polizei. Dabei wurde deutlich, dass das Verfahren natürlich eine Belastung für die betroffenen Frauen sein kann, aber auch Teil der Verarbeitung. „Das aber oft erst nach vielen Jahren. Deshalb sollte es für solche Taten absolut keine Verjährungsfristen geben“, war sich Dorothee Bär mit den Anwesenden einig.Angesprochen wurden auch die Gefahren die von Medien allgemein und vom Internet im Besonderen ausgehen. Es sei wichtig, dass Eltern ihren Kindern Medienkompetenz mitgeben und auch darauf achten, was die Kinder sehen. Viele Frauen hätten auch nicht das Bewusstsein dafür, was sie in Chat-Foren von sich preisgeben. Als bedenklich thematisierten die Diskussionsteilnehmerinnen auch die zunehmende Sexualisierung des täglichen Lebens. „Für die Betroffenen ist ganz klar, was für sie ein Übergriff ist, aber durch die allgemeine Atmosphäre werden sie in ihrem Empfinden verunsichert. Das nutzen die Täter aus“, so die klare Aussage von Monika Römer vom Verein „Frauen helfen Frauen“   Das sah auch Gerhard Lutz so.
Freizügige Kleidung habe es auch in früheren Jahrzehnten gegeben, doch die Signale würden durch die Medien heute oft anders aufgenommen.Eine Verschiebung der Grenzen erkannte auch Michael Waldhäuser als Vorstandsmitglied des Bezirksjugendrings und stellvertretender Landesvorsitzender der Bayerischen Sportjugend. Gerade die Sportvereine hätten viele Einflussmöglichkeiten, müssten manche Verhaltensmuster aber auch kritisch überdenken. Gewaltprävention beginne schon bei der Sprachwahl in Training und Wettkampf und dazu gehöre natürlich auch, Hinweise zu erkennen und Hilfen anzubieten. Die BSJ habe das Thema Prävention sexualisierter Gewalttaten bereits in der Übungsleiter-Ausbildung fest verankert. Die anwesenden BLSV-Frauen möchten diesen Aspekt auch in die Lizenzverlängerungslehrgänge des BLSV einbringen.
Zusammenfassend stellten die Diskussionsteilnehmer fest, dass es eine Herausforderung an die gesamte Gesellschaft sei, ein Umfeld zu schaffen, wo Gewalt keine Chance hat. Die Basis dafür sei, Sozialkompetenz zu vermitteln und schon in der Kommunikation Gewalt zu vermeiden. Um Betroffenen zu helfen, brauche es auch eine verlässliche Finanzierung, wurde die immer öfter Projektbezogene, kurzfristige Förderpraxis kritisiert.
Um Zivilcourage, Selbstbehauptung, Selbstverteidigung und die Frage, wo übergriffiges Verhalten beginnt, ging es in den Workshops am Nachmittag. Vorher präsentierten sich die Streitschlichter des Schulzentrums und die Kampfkunstvereinigung Gong Fu e.V. Haßfurt gaben Einblicke in ihre Kunst und vor allem ihre Philosophie, die ebenfalls die Gewaltvermeidung in den Vordergrund stellt.
Die Organisatorinnen des Aktionstages hätten sich zwar etwas mehr Zulauf erhofft, doch herrschte am Nachmittag Übereinstimmung darin, dieses Thema weiterhin zu behandeln. Das nahmen auch Kloty Schmöller und Christa Öchsner mit, die den Frauenbeiträten des BLSV auf Landes- und Bezirksebene vorstehen.



21.07.2010 - Der BLSV trauert

Fast schon ein Synonym für den TSV Kirchaich

Ludwig "Lucky" Siedler verstorben

Im Alter von nur 51 Jahren verstarb am Dienstagmorgen der Ehrenvorsitzende des TSV Kirchaich, Ludwig "Lucky" Siedler. Oberaurach verliert mit ihm einen engagierten Sportfunktionär, der dem TSV Kirchaich wie kaum ein anderer verbunden war. 27 Jahre lang war Ludwig Siedler der 1. Vorsitzende des TSV. Der BLSV Kreis Haßberge trauert um seinen treuen Mitstreiter Ludwig Siedler. Die Anteilnahme aller Sportfreunde im Kreis gilt seiner Familie. Günther Jackl zeigt sich sehr bestürzt, mit ihm haben wir einen echten Sportkameraden verloren.


02.04.2010 - BLSV-Kreistag 2010

Außerordentlicher Kreistag des BLSV
Die Vereine vor sich selbst schützen


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HASSFURT Energieeinsparung liegt nicht nur aufgrund des langen Winters ganz oben im Trend. Bei einem außerordentlichen Kreistag des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) Kreis 8 Haßberge mit seinen aktuell 35 645 Mitgliedern setzten sich die Verantwortlichen mit Vorsitzendem Günther Jackl (Steinbach) an der Spitze in der Sportgaststätte des FC Haßfurt ausführlich mit dem Thema "Energetik" auseinander.

Harald Hoffmann vom Team Nordbayern der neuen BLSV-Energieberater zeigte in seinem "Klima-Check" Möglichkeiten auf, um in die Jahre gekommene Sportstätten "winterfest" zu machen. Fakt ist: Der energetische Nachholbedarf ist enorm. Immerhin sind viele Sportstätten arg in die Jahre gekommen. Undichte Fenster, schlecht isolierte Fassaden und Dächer haben einen hohen Energieverbrauch zur Folge. Auch die Wasserkosten sowie Abgaben für versiegelte Flächen sind im Laufe der Jahre in die Höhe geschnellt. Hoffmann garantierte bei der völlig kostenfreien neutralen Fachberatung eine "umfassende Bestandsaufnahme" aller betriebsrelevanten Bereiche - Hallen sowie Sportfreianlagen. Nachdem bereits sieben Vereine im Landkreis einen Antrag gestellt haben, hoffen die BLSV-Verantwortlichen auf weitere Nachahmer. Vor dem Klima-Check, der je nach Größe der Objekte zwischen anderthalb und vier Stunden dauert, sollten bereits monatliche Verbrauchszahlen erfasst werden. Weitere Informationen können sich interessierte Vereinsvertreter auf der Internestseite unter www.blsv.de holen. Unter der Rubrik "Vereinsservice" und "Vereinsberatung" wird ausführlich über den Klima-Check aufgeklärt. Auch in der Bezirksgeschäftsstelle Mittelfranken in Nürnberg steht Harald Hofmann unter Tel. 0171/7646036 für ein Gespräch zur Verfügung.

Eine gute und eine schlechte Nachricht hatte Reinhold Heilmann mitgebracht. "Es liegt in der Luft, dass sich bis zu einer bestimmten Förderhöhe in naher Zukunft die Mittel verringern werden", machte der Referent für Bauwesen und Platzpflege bezüglich des Sportstättenbaus deutlich. Bis zu einer Fördersumme von 20 000 Euro könnten dann nur noch 20 Prozent als Zuschuss oder Darlehen gegeben werden. Auf der anderen Seite solle "unkomplizierter und schneller" ausbezahlt werden. "Noch ist es nicht soweit, aber es wird an einer Änderung gebastelt", sagte der Steinsfelder zu den Plänen in München. Momentan gebe es noch Zuschüsse. "Es gibt Vereine, die brauchen auch bei einem Neubau eines Sportplatzes mit Flutlichtanlage keinen Zuschuss. Die wollen das so." Nachdem die meisten anderen BLSV-Mitgliedsvereine im Landkreis aber "nicht in dieser glücklichen Lage sind, solche Baumaßnahmen ohne Zuschüsse verwirklichen zu können", gab Reinhold Heilmann den Anwesenden einige Informationen über die Antragsstellung und weitere Modalitäten. Er wies zudem darauf hin, dass die stichprobenartige Überprüfung vor Ort verstärkt wurde und die Verwendung der Zuschussgelder genauer überprüft werde. "Es steht also unangemeldet jemand aus München vor der Türe und will sehen, was mit den Geldern gebaut wurde." Auch Günther Jackl kündigte an, "mehr und kritisch zu hinterfragen". Es gehe darum, die Vereine "vor sich selbst zu schützen". Der Vorsitzende betonte, dass er nicht mehr alles durchwinken werde, nachdem es immer wieder auch vorkommt, dass Zuschussgelder für einen angeblichen Sportheimneu- oder -umbau beispielsweise teilweise für den laufenden Spielbetrieb verwendet wurden. "Mit mir nicht mehr", sagte Jackl und empfahl den Verantwortlichen, sich rechtzeitig mit Reinhold Heilmann in Verbindung zu setzen, "um vielen Problemen aus dem Weg zu gehen".

Dieser befürchtet derweil, dass sich die Wartezeit bis zum Erhalt des Geldes aufgrund fehlender Mittel "stetig verlängern" werde. Er rechnet mit vier bis fünf, "vielleicht sogar sechs Jahren Wartezeit". Deshalb könne er nur "jedem empfehlen, Anträge so bald wie irgend möglich zu stellen und die derzeit noch brauchbaren Voraussetzungen für sich zu nutzen". Einen Tadel gab es bezüglich fehlender Rückmeldungen der Vereine, die eine Finanzierung, einen Verwendungsnachweis oder einen Vorantrag gestellt haben.

Eine eindringliche Bitte richtete die Sonderbeauftragte Ellen Tonne an die Versammlung. "Ältere sind die Herausforderung für Vereine, beginnen wir jetzt, uns darauf einzustellen", hofft Tonne, dass in den kommenden Jahren viele Vorurteile abgebaut werden. Sie bat alle Vereine, einen Ansprechpartner für Senioren zu benennen und wies auf die Zusatzausbildung am 11. Juni in Augsfeld hin (Meldung beim Bezirk Unterfranken). "Es ist wichtig, geschulte Übungsleiter zu haben." Die Journalistin Sabine Weinbeer aus Unterschleichach wurde am Ende noch einstimmig zur Referentin für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit berufen.


31.03.2010 - Sportabzeichen an Schulen

Sportabzeichen

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HASSFURT
18 Schulen im Landkreis Haßberge beteiligten sich 2009 an der Sportabzeichen-Aktion des BLSV. Um die Auszeichnungen an die teilnehmerstärksten Schulen zu überreichen, traf sich der Sportabzeichen-Beauftragte des BLSV-Kreises Haßberge, Stefan Hornung, in Haßfurt mit den jeweils zuständigen Lehrkräften. Sie wurden bei dieser Gelegenheit auch über Aktuelles in Sachen Sportabzeichen informiert.

Hornung freute sich, dass im letzten Jahr zwei Schulen mehr zum Mitmachen beim Sportabzeichen motiviert werden konnten. Zwar sind weiterhin vor allem Grundschulen aktiv, doch gerade für Schüler der oberen Klassen habe das Sportabzeichen - neben einer Bestätigung der sportlichen Leistungsfähigkeit - weitere positive Effekte. So sähen viele Arbeitgeber bei einer Bewerbung den Hinweis auf absolvierte Sportabzeichen als sehr positiv an, schließlich weist der Jugendliche dadurch Fitness, aber vor allem auch Leistungsbereitschaft nach. Bei Bewerbungen bei Polizei oder Bundespolizei ist das Sportabzeichen sogar Grundvoraussetzung.

Unterfrankenweit haben in den letzten Jahren im Schnitt rund 33 000 Menschen das Sportabzeichen absolviert. Im Landkreis Haßberge waren es im letzten Jahr 1 573, darunter 1 369 Kinder und Jugendliche. Das waren zwar insgesamt 38 Absolventen weniger als im Vorjahr, die Schulen legten aber um 179 Teilnehmer zu. Zwei Schulen beteiligten sich neu. Unter den Schulen bis 150 Schüler erreichte die Grundschule Königsberg die höchste Quote von 85,48 Prozent (166 Schüler). Die Grundschule Kirchlauter erreichte 81,25 Prozent und die rundschule Untermerzbach mit 65,38 Prozent. Mit ebenfalls guten Quoten beteiligten sich die Grundschulen Burgpreppach, Maroldsweisach, Ebern und Eltmann sowie die Hauptschulen Ebelsbach, Theres und Knetzgau.

Unter den großen Schulen über 150 Schülern schaffte die Grundschule Hofheim mit 152 Sportabzeichen oder 72,38 Prozent der Schüler den ersten Platz, es folgten die Grundschulen Theres mit 58,44 und Knetzgau mit 56,86 Prozent. Gute Werte erreichten auch die Grundschulen Knetzgau und Ebern, die Hauptschulen Ebern und Haßfurt sowie die Freie Waldorfschule Haßfurt.

Stefan Hornung bedankte sich bei allen Lehrkräften, die sich für das Sportabzeichen einsetzen und hatte noch einige Hinweise dabei. Die Sportabzeichenaktion 2010 läuft bis Ende des Schuljahres. Neu ist, dass die Ergebnisse jetzt online unter www.sportabzeichen-bayern.de eingegeben werden. Wer die Urkunden noch vor den Sommerferien verteilen will, muss die Ergebnisse bis 9. Juli gemeldet haben. Definitiver Abgabeschluss für die Sportabzeichen 2010 ist am 1. Oktober.

Ein herzliches Dankeschön zollte auch Schulamtsdirektorin Ulrike Brech den Lehrern und Schülern. Gerade in jungen Jahren müsse die Grundlage zur Freude an Bewegung gelegt werden, betonte sie. Dem Schulamt liege eine gute Kooperation zwischen BLSV, Sportvereinen und Schulen sehr am Herzen.


31.03.2010 - Fortbildung für Senioren in Limbach

Fortbildung für Senioren in Limbach
Senioren-Fortbildung

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LIMBACH 27 Übungsleiterinnen und zwei Übungsleiter von Senioren-Turngruppen konnte Ellen Tonne zum Fortbildungslehrgang „Spiele und Tänze im Sitzen“ in der Turnhalle Limbach willkommen heißen. Die Seniorenbeauftragte des BLSV-Kreisverbandes konnte die Physiotherapeutin, Sport- und Gymnastiklehrerin Silke Zeller für dieses Seminar gewinnen. Sie vermittelte verschiedene Methoden für die Seniorengymnastik. Neben Spielen und Tänzen im Sitzen, bei denen die Teilnehmerinnen sehr viel Spaß hatten, auch Fußgymnastik, Beckenbodengymnastik und Entspannungsübungen. Zahlreiche Gymnastikgruppen im Landkreis werden in den nächsten Wochen mit Vergnügen das umsetzen, was ihre Gruppenleiterinnen am Samstag gelernt haben.


31.03.2010 - BLSV-Kreisvorstandssitzung

Sitzung der BLSV-Kreisvorstandschaft

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HASSFURT Zu einem außerordentlichen Kreistag sind alle Sportvereine des BLSV-Kreises Haßberge am 26. März nach Haßfurt ins Sportheim des FC Haßfurt eingeladen. Die Vorbereitung dieser Versammlung war unter anderem Gegenstand der BLSV-Kreisvorstandssitzung.

Die Kreisvorstandschaft um Vorsitzenden Günther Jackl traf sich diesmal bei der SpVgg Unterschwappach, wo Vorsitzender Willibald Schmitt seinen Verein kurz vorstellte.

Günther Jackl berichtete aus Kreis, Bezirk und Verband. So konnte er mitteilen, dass der Bezirksvorsitzende Hermann Roos ins Präsidium gewählt wurde. Der Landesverband drängt beim Kultusministerium auf die Einführung der dritten wöchentlichen Sportsunde. Auch über den Etat für Sportstättenbau informierte Jackl. Dieser beläuft sich in Bayern für 2010 auf 4,7 Millionen Euro. Die Wartezeit beträgt im Moment zwei bis drei Jahre. Die Frist wird sich weiter verlängern, so Jackl. Es sei daher ratsam, Bauvorhaben langfristig zu planen und Zwischenfinanzierungen einzukalkulieren. Positiv aufgenommen wurde die Ankündigung, dass die Vereinspauschale aufgestockt werden soll, ebenso die Information über die Gründung einer Bayerischen Sportstiftung. In diese Stiftung fließen Lottogewinne, die nicht abgeholt werden.

Wichtig sei für die Sportvereine, dass neue Mitglieder künftig umgehend beim BLSV in München gemeldet werden müssen, um den Versicherungsschutz zu gewährleisten. Außerdem warb der Kreisvorsitzende für die Ausbildung zum Vereinsmanager, Interessenten können sich bei Günther Jackl melden.

Allerhand zu berichten hatten auch die Sportjugend und die Fachreferenten. So wies Sylvia Schubert auf den Selbstverteidigungskurs für Kinder hin, den die bsj am 20. März beim TV Haßfurt durchführt. Es handelt sich bereits um den zweiten Lehrgang, nachdem der erste so großen Zulauf fand. Auch den Übungsleiterinnen im Kreis wird wieder einen Fortbildung angeboten, berichtete Kreisfrauenwartin Cornelia Winterstein-Bötsch, am 17. April geht es in Hofheim um Aroha, Overball und Entspannung. Der Lehrgang wird auch mit fünf Unterrichtseinheiten für die Verlängerung der C-Lizenz angerechnet. Für den 9. Oktober ist ein Lehrgang „Gewalt gegen Frauen, nicht mit uns“ in Vorbereitung, der auch vom BLSV-Frauenbeirat finanziell unterstützt wird. Bereits stattgefunden hat die Fortbildung für die Leiter und Leiterinnen von Seniorensportgruppen zum Thema „Spiele und Tänze im Sitzen“, von dem Ellen Tonne berichtete. Auch er wird für die Lizenzverlängerung angerechnet. Zwei komplette Verlängerungs-Lehrgänge bereitet Michael Kolenda in diesem Jahr vor. Der Kreisverband veranstaltet seinen am 11. Und 12. September, der Bezirk Unterfranken einen am 25. Und 26. September. Beide Lehrgänge finden in Haßfurt statt.

Sportstättenreferent Reinhold Hei8lmann informierte über die aktuellen Baumaßnahmen im Landkreis. Schwerpunkte waren die SG Eltmann, der TSV Aidhausen und der TV Haßfurt. Stefan Hornung, zuständig für die Sportabzeichenaktion, berichtete von zwei Trends: Es wurden weniger Sportabzeichen abgelegt, vor allem bei den Vereinen, dafür geht es bei den Schulen aufwärts. Heuer nahmen zwei Schulen mehr als im Vorjahr am Sportabzeichen teil.


09.01.2010 - Thomas Biermann wird 50 Jahre

BLSV-Geschäftsführer Thomas Biermann wird 50 Jahre alt

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OBERSCHLEICHACH   Außerordentliches ehrenamtliches Engagement würdigte der BLSV-Kreisvorsitzende Günther Jackl, als er Thomas Biermann zu dessen 50. Geburtstag gratulierte. Biermann ist seit fast 20 Jahren Kreisgeschäftsführer des BLSV. In dieser Funktion hält er zweimal wöchentlich Sprechstunden im Landratsamt in Haßfurt ab und hat auch außerhalb dieser Sprechstunden schon unzählige Vereinsvertreter fachkundig beraten. Eine nicht wegzudenkende Stütze ist Thomas Biermann auch in seinem Heimatverein TSV Oberschleichach, wo er seit 25 Jahren die Kasse führt. Jackl gratulierte herzlich zum Geburtstag und wünschte sich, dass Thomas Biermann auch weiterhin dem BLSV und seinem TSV Oberschleichach so verbunden bleibt.
Für 25 Jahre vielfältiges ehrenamtliches Engagement dankte BLSV-Kreisvorsitzender Günther Jackl (links) dem BLSV-Kreisgeschäftsführer Thomas Biermann an dessen 50. Geburtstag.