Ehrenabend am 21. Oktober 2005



„Stille Stars“ der Sportvereine sind leuchtende Vorbilder (MZ v. 24.10.05)

Die „stillen Stars“, die oft Jahrzehnte im Hintergrund der Sportvereine arbeiten, standen am Freitag Abend in der TV-Halle im Rampenlicht. Der BLSV Kreis Cham, Landrat Theo Zellner, die Sparkasse und die Naabecker Brauerei als Sponsoren hatten zu dieser Veranstaltung eingeladen. 19 Vereine hatten Helfer für diese Ehrung gemeldet. Anton Högele, Öffentlichkeits-Referent im BLSV-Kreis Cham, konnte neben Schirmherrn Landrat Theo Zellner und MdL Markus Sackmann auch den Vorstandsvorsitzenden der Sparkassen, Josef Wirkert, sowie H. Schindler von der Naabecker Brauerei, Bürgermeister Franz Löffler und BLSV Führungskräfte willkommen heißen. Sein Gruß galt auch „dem Hausherrn des Abends“, Bürgermeister Franz Löffler sowie der TV-Musikkapelle, den Führungskräften im BLSV Kreis Cham und der Bayerischen Sportjugend im Landkreis. „Es geht nirgends ohne die Leute, die alles bewegen,“ so Högele. Ein besonders Gruß galt den „stillen Stars“.
„Im Sport ist deshalb etwas in Bewegung, weil es nicht nur Stars gibt, sondern auch viele Ehrenamtliche, die normalerweise nie in der Öffentlichkeit erscheinen“. An diesem Abend sollten diejenigen in den Vordergrund gerückt werden, ohne die Aktionen und Erfolge nicht möglich wären,“ sagte Landrat Zellner. Durch Übernahme der Schirmherrschaft könne man von Seiten der Politik die Wertschätzung für diese Arbeit zum Ausdruck bringen. Die „stillen Stars“ haben Vorbildfunktion und tragen dazu bei, dass andere ihre Leistungen erbringen können, dass ihre Vereine funktionieren, dass ihre Heimatgemeinden gestaltet werden. Sie haben auch dazu beigetragen, dass der Landkreis gestaltet wird.
„Es ist beeindruckend, auf wie viele Menschen wir uns verlassen können, wie sie die Dinge in die Hand nehmen. Sie haben auch das Recht, Rahmenbedingungen einzufordern, dann ist die Politik gut beraten,“ stellte der Schirmherr fest. Ehrenamtlich tätig zu sein, sei nicht immer „Spaß an der Freud,“ sondern auch Verantwortungsgefühl.
Ganz bewusst sollte man auch die Jugend mit einschließen und darauf hinweisen, dass gerade bei den Jugendlichen das Ehrenamt wieder einen hohen Stellenwert einnimmt, weil sich 38 Prozent der 14- bis 24-Jährigen in dieser Gemeinschaft einbringen. Das ehrenamtliche Engagement in den Sportvereinen sei Beispiel dafür, wie man in gesellschaftlichen Gruppen Verantwortung übernehmen kann.