01/20/18

Bezirkstag in Altötting

 

Ehemalige Kreisvorsitzende

 

Die weiteren Fotos zeigen unsere Delegation, die mit zum Bezirkstag gefahren sind.

 

Links nach rechts: Werner Satzinger, Werner Marras, Marion Thomas, Anneliese Wein, Werner Dietrich, Berhard Meyer

12/18/17

„Eine Ära geht zu Ende“ - Werner Marras nach 44 Jahren verabschiedet

Denkendorf - Einen großen Bahnhof bereiteten zahlreiche Abgeordnete verschiedener Parlamente dem langjährigen Kreisvorsitzenden des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) des Sportkreises Eichstätt, Werner Marras. Zum ordentlichen Kreistag waren neben 38 Vereinsvertretern auch mehrere Politiker gekommen. Bundestagsabgeordneter Reinhard Brandl, Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel, Bezirksrat Reinhard Eichinger und Landrat Anton Knapp (alle CSU) besuchten den Kreistag ebenso wie von der BLSV-Führung Präsidiumsmitglied Klothy Schmöller und Bezirksvorsitzender Otto Marchner.

Landrat Anton Knapp verbindet mit Marras eine langjährige Zusammenarbeit. Knapp dankte den Kreisverantwortlichen für ihre ehrenamtliche Arbeit und die erfolgreichen zurückliegenden Sportjahre. Ein besonderes Erlebnis war für alle Besucher die Sportgala zum 40jähirgen Bestehen des Sportkreises 2013 in Kösching. Hier wurde die Vielfalt der sportlichen Möglichkeiten im Landkreis vorgestellt.

Die Anfänge des Sportkreises sind unweigerlich mit dem Namen Werner Marras verbunden. Seit mehr als 43 Jahren ist er an der Spitze zu finden. Er gilt damit als Urgestein des Sports im Landkreis Eichstätt. Marras hat unzählige Veranstaltungen besucht und so die Wertschätzung gegenüber den Vereinen zum Ausdruck gebracht. Von ursprünglich 65 Vereinen hat sich die Anzahl auf 115 fast verdoppelt. Zum Abschied überbrachte Knapp ein Geschenk des Landkreises.

MdB Brandl drückte den Abschied von Werner Marras wie folgt aus: „Eine Ära geht zu Ende“. Der diesjährige Kreistag ist zweifellos ein historischer Moment für den Sport im Landkreis Eichstätt. Brandl dankte Marras für sein Lebenswerk. Brandl sagte seine Unterstützung auch für die neue Kreisführung zu. 

Landtagsabgeordnete Tanja Schorer-Dremel untermauerte den Erfolg des Sportkreises mit Zahlen.  37 Prozent aller Landkreisbürger gehören einem Sportverein an. Dies ist mehr als der Durchschnitt auf Landesebene. Auch im Schulsport sind große Akzente gesetzt worden, weiß Schorer-Dremel aus eigener Erfahrung. „Sport ist Türöffner und kann Brücken bauen. Er verbindet Menschen jeden Alters, egal welcher Herkunft. Fairness und Mannschaftsgeist sind hohe Werte in unserer Gesellschaft“. Sie dankte den Ehrenamtlichen für die geleistete Arbeit und sicherte ebenfalls ihre weitere Unterstützung zu. Bezirksvorsitzender Otto Marchner berichtete, dass mit dem Eichstätter Kreistag nun der letzte der 22 Kreistage in Oberbayern über die Bühne gehen wird. Der BLSV ist einer der größten Bildungsanbieter in Bayern. Werner Marras war während seiner Amtszeit immer ganz nah an der Basis der Vereine. Positive Nachrichten überbrachte Marchner in Sachen Vereinsfinanzen. Die Vereinspauschale soll vom Freistaat Bayern stabil gehalten werden. Beim Sportstättenbau ist sogar von einer Aufstockung des Budgets um 1,5 Mio. Euro die Rede. „Ohne Kommunen können Vereine nicht existieren“, stellte Marchner fest. Marchner dankte Marras für die stets gute Zusammenarbeit. „Er hat seine Aufgaben bestens gemeistert“.  Den Bericht über die vergangenen fünf Jahre gab der Kreisvorsitzende Marras zum letzen Mal ab. Leicht gesunken sind die Mitgliederzahlen in
den 115 Vereinen. Von 47817 im Jahr 2013 ist die Zahl auf 47069 um etwas mehr als 700 zurückgegangen. Nur die Zahl der Kinder ging von 11000 auf 11023 leicht nach oben. Über die Entwicklung der Sportabzeichen berichtete stellvertretender Kreisvorsitzender Werner Satzinger. Seit der Änderung der Anforderungen ist im Kreis ein Rückgang zu verzeichnen. Vom ehemals 1. Platz in Oberbayern ist man auf Platz sechs zurückgefallen.

Kassier Tobias Liebscher berichtete über eine solide Finanzlage des Kreises. Ehrennadeln gab es beim Tagesordnungspunkt Ehrungen für die Mitglieder des Kreisvorstandes. Für 5jährige Funktionärstätigkeit erhielten Marion Thoma, Josef Ablaßmeier, Bernhard Meyer und Tobias Liebscher die BLSVEhrennadel in Bronze. Für jeweils 15 Jahre erhielten Anneliese Wein und Werner Satzinger die Nadel in Silber mit Gold. Auf 35 Jahre Funktionärstätigkeit brachte es Rosemarie Ablaßmeier. Sie bekam die Nadel in Gold mit Lorbeer. Ablassmeier bedankte sich bei Marras für die gute Zusammenarbeit und „dass er es 35 Jahre mit ihr ausgehalten hat“. Er hat es möglich gemacht, dass sie dieses Amt solange ausführen konnte. Marras selbst erhielt von Otto Marchner und Klothy Schmöller mit der Ehrennadel in Gold mit Brillanten eine der höchsten Auszeichnungen des BLSV. Zusätzlich überreichte ihm Marchner den gläsernen Löwen des Bezirks Oberbayern. Otto Marchner leitete im Anschluss auch die Neuwahlen. Als Kandidat für den Posten des Kreisvorsitzenden stellte sich der bisherige Stellvertreter Werner Satzinger zur Verfügung. Er wurde einstimmig gewählt. Satzinger betreut übergangsweise auch weiterhin das Amt des Referenten für Sportabzeichen. Zu seinem Stellvertreter wählte der Kreistag Bernhard Meyer, der ebenfalls weiterhin die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernimmt. Kassier bleibt Tobias Liebscher. Keine neue Besetzung fand man für die Posten der Frauenvertreterin, des Referenten Sport für Ältere, des Referenten Lehrwesen und des Beauftragten für das Internet.

Zu Delegierten für den Bezirkstag am 20. Januar in Altötting wurden Werner Satzinger, Bernhard Meyer, Tobias Liebscher, Lothar Seidl, Werner Diedrich, Peter Schneider und Marion Thoma gewählt. Ersatzdelegierte sind Eduard Kreis und Anneliese Wein. Auf den Verbandstag im Juni 2018 werden Werner Satzinger, Werner Marras und Bernhard Meyer entsandt. Ersatzdelegierter ist Tobias Liebscher. Satzinger bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Werner Marras hat große Fußstapfen hinterlassen, die es auszufüllen gilt. Der scheidende Kreisvorsitzende werde auch nach seiner Verabschiedung weiterhin im Kreisvorstand mitarbeiten und die Einarbeitung der neuen Amtsträger unterstützen. Zum Abschied überreichte Satzinger an Marras einen Geschenkkorb. Auf Vorschlag Werner Satzingers ernannte der Kreistag Werner Marras zum Ehrenvorsitzenden des Sportkreises Eichstätt.

02/11/17

Neuer Verein im BLSV-Kreis Eichstätt

Zu Wasser, zu Land und in der Luft

Oberbayern - In allen Elementen bewegen sich nach eigenen Aussagen die Kiteboarder des Vereins "Kiteboarding Ingolstadt e.V." Der erst kürzlich gegründete Verein besteht momentan aus sechs Mitgliedern und betreibt die Trendsportart Kiteboarding. Dabei können die Sportler mit ihrem Schirm sowohl auf Wasser als auch an Land ihren Sport ausüben. Bei entsprechenden Windbedingungen segeln sie auch zeitweise durch die Luft. Nicht ganz billig ist die Anschaffung eines Kiteschirms, geben die Vereinsmitglieder zu. Deshalb wird sich ihre Sportart wohl auch nicht zum Breitensport entwickeln. Der junge Verein wurde in den Bayerischen Landessportverband (BLSV) aufgenommen und als 116. Mitgliedsverein des BLSV-Kreises 20 Eichstätt geführt. BLSV-Kreisvorsitzender Werner Marras begrüßte den neuen Verein in seinem Kreis mit der Mitgliedsurkunde. Soweit Marras weiß, gibt es bisher in der Region keinen vergleichbaren Verein. Kiteboarding Ingolstadt e.V. trägt somit zu einer Bereicherung des sportlichen Angebots bei. Die Mitgliedsurkunde übergab Marras an den Vereinsvorsitzenden Steffen Sachtler aus Gaimersheim. Wer sich über die Sportart und den Verein informieren möchte, findet dazu weitere Details auf Facebook.

 

Text und Foto: Bernhard Meyer

Hohe Ehrung im BLSV-Kreis Eichstätt

Im Sportkreis Eichstätt erhielten drei Mitglieder für ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten eine hohe Auszeichnung:

- Frau Elisabeth Kreis

- Herr Herbert Kreis

- Herr Hans Eder

 

Hier folgt die Rede unseres Landrates Anton Knapp dazu:

 

Grußwort von Landrat Anton Knapp zur Verleihung des Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste um das Ehrenamt

Montag, 7.11.2016, 11:30 Uhr im Tapetenzimmer der Residenz

 

Begrüßung:                                     

- Hochverehrte Geistlichkeit,

- Frau MdL Schorer-Dremel,

meine sehr verehrten Bürgermeister,

- Herr Obgm. Steppberger

- Herr Bgm. Sammiller,

- Herr Bgm. Risch,

sehr geehrte Vorschlagende, Vereinsvorsitzende und Mitwirkende,

Vertreter der Medien,

liebe Festgäste, meine sehr geehrten Damen und Herren!

Als Landrat darf ich Sie zu dieser kleinen Feierstunde im Tapetenzimmer der ehemaligen Fürstbischöflichen Residenz zu einem äußerst angenehmen Anlass ganz herzlich willkommen heißen: Unser Ministerpräsident Herr Horst Seehofer hat an 4 Personen 2 Frauen und 2 Männer – aus dem Landkreis Eichstätt das Ehrenzeichen für Verdienste um das Ehrenamt verliehen. Im Rahmen dieser kleinen Feier darf ich heute die Ehrenzeichen und die Urkunden des Bayerischen Ministerpräsidenten überreichen. An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, den zu Ehrenden herzlich zu dieser hohen Auszeichnung zu gratulieren!

Herzlichen Dank auch an alle Vorschlagenden und Mitwirkenden beim Vorschlagsverfahren. Durch Ihre Initiativen und Ihr Mitwirken wurden die Auszeichnungen erst möglich. Es ist schön, dass Sie ebenfalls Ihr Kommen ermöglichen konnten. Ein weiterer Willkommensgruß geht auch an Vertreter der Presse, verbunden mit dem Dank für die Berichterstattung.

Sehr verehrte Festgäste,

unser Ministerpräsident Herr Horst Seehofer hat einmal gesagt, ich zitiere:

„Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie spannen ein stabiles Netz über alle gesellschaftlichen Bereiche und verbinden Jung und Alt. Alle, die sich freiwillig engagieren - in Vereinen, Verbänden, caritativ oder in der Jugendarbeit, in Kirchen oder Stiftungen - geben unserer Gesellschaft und unserem Land mit ihrem Tun ein menschliches Gesicht. Das verdient besondere Wertschätzung“

Diese Wertschätzung, meine verehrten Damen und Herren, soll Ihnen durch die Verleihung des „Ehrenzeichens des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männer“ zu Teil werden. Denn Sie haben sich in hervorragender Weise ehrenamtlich in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen engagiert. Den Beitrag, den Sie und viele andere Bürgerinnen und Bürger in unseren Gemeinden, gerade auf örtlicher Ebene immer wieder leisten, ist ungemein wichtig für unser Gemeinleben und unsere Gesellschaft. Sie leisten nicht nur „Dienst nach Vorschrift“, sondern opfern bereitwillig seit vielen Jahren Ihre Freizeit, um sich mit viel Leidenschaft und Herzblut ehrenamtlich in Vereinen, Verbänden oder sonstigen Organisationen einzubringen. Mit Ihrem freiwilligen Engagement tragen Sie dazu bei, dass das Leben in unserem Landkreis noch schöner, bunter und angenehmer wird. Unser Landkreis braucht gerade an diesen, so wichtigen zwischenmenschlichen Schnittpunkten, auf die keine Gemeinde und kein Staat einwirken kann, solche Menschen wie Sie, Menschen die anpacken und sich für andere verantwortlich fühlen, die Gemeinsinn zeigen und damit das Miteinander im Landkreis fördern.

Das, vom ehemaligen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber im Jahre 1994 ins Leben gerufene Ehrenzeichen soll ein äußeres, sichtbares Zeichen des Dankes für Ihre hervorragende ehrenamtliche Leistung sein. Denn Sie sind bereit, sich in die Gesellschaft, in die Gemeinschaft, einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. Dafür danke ich Ihnen persönlich und im Namen des Landkreises recht herzlich.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

nach dieser kurzen Vorrede darf ich nun die Ehrenzeichen und Urkunden einzeln aushändigen. Bevor ich die Laudationes vornehme, möchte ich exemplarisch den Text der Urkunde verlesen:

„Verleihungsurkunde

In Würdigung langjähriger hervorragender Verdienste

verleihe ich Frau/Herrn ....... das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten

für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern.

München, den 30. September 2016

Unterschrift Horst Seehofer

Bayerischer Ministerpräsident“

Gestatten Sie mir, dass ich bei den Einzel-Ehrungen mit dem Ehepaar Kreis beginne und anschließend mit Frau Scheiblecker und Herrn Eder fortfahre:

Frau Elisabeth Kreis (Wettstetten)

Im Jahre 1984 traten Sie, Frau Kreis dem Schützenverein Einigkeit Wettstetten bei und wurden 1990 zur 1. Schriftführerin gewählt. Dieses Ehrenamt führen Sie seit 26 Jahren mit größter Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit aus. So waren Sie auch beim Schießstandneubau des Vereins im Jahre 1992 voll mit eingebunden und leisteten über 70 Arbeitsstunden. Ganz zu schweigen von den vielen organisatorischen als auch schriftlichen Arbeiten, die Sie ebenso mit vollem Einsatz und großer Kompetenz meisterten.

Auch beim 100 jährigen Gründungsfest des Schützenvereins Einigkeit Wettstetten, das im Jahre 1997 stattfand, waren Sie von den Vorarbeiten bis zur Durchführung dabei. Vom Kleiderkauf - Dirndl für die Festdamen - oder der Organisation des Rahmenprogramms, ganz gleich was es zu bewerkstelligen gab, auf Sie konnte man sich immer verlassen.

In der Sportschützensektion Gaimersheim fungierten Sie von 1994 bis 2014 als Sektionsdamenleiterin. Sie hatten 584 Damen zu betreuen und waren für die jährliche Durchführung des Gau- und Sektionsdamenschießens federführend tätig.

2005 wurden Sie zur Sektionsschützenmeisterin gewählt und üben dieses Amt bis heute aus. 16 Schützenvereine mit ca. 2000 Mitgliedern zu verwalten und zu betreuen gehört zu Ihren Aufgaben sowie das jährliche Sektionsschießen, das Sie stets äußerst professionell organisieren.

Im Jahr 2013 fand das große Fest zum 60 jährigen Bestehen der Sektion Gaimersheim mit Gottesdienst und Festabend statt. Zu diesem Fest trafen sich fast alle der 16 Schützenvereine mit ihren Fahnenabordnungen. Auch hier setzten Sie wieder Ihre ganze Kraft und Ihr Engagement zum Gelingen dieses Jubiläums ein.

Als 2012 im Jura-Bauernhof-Museum in Hofstetten von April bis Oktober eine Ausstellung „Schützenwesen im Landkreis Eichstätt“ stattfand, waren Sie ebenfalls bei der Planung, dem Aufbau und der Durchführung der Ausstellung maßgeblich mitbeteiligt. In diesem Zeitraum fanden zahlreiche Aktionstage vom Ostereierschießen, Kirchweihschießen bis zu Schulführungen am „Tag der offenen Tür“ statt.

Des Weiteren sind Sie seit 2005 Mitglied in der Vorstandschaft des Sportschützengaues Ingolstadt. Als aktive Schützin haben Sie bereits rund 280 Rundenwettkämpfe geschossen und nehmen an Oberbayerischen/Bayerischen und Deutschen Meisterschaften teil.

Aufgrund Ihrer seit Jahrzehnten erbrachten ehrenamtlichen Leistungen ist es daher mehr als gerechtfertigt, Ihnen Frau Kreis das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten auszuhändigen.

Herr Herbert Kreis (Wettstetten)

Sie, Herr Kreis sind seit 1984 bis zum heutigen Zeitpunkt ehrenamtlich aktiv. Vor 32 Jahren traten Sie dem Schützenverein Einigkeit Wettstetten bei. 1988 wurden Sie zum 1. Schriftführer gewählt und führten dieses Amt zwei Jahre aus. Im Anschluss daran übernahmen Sie das Amt des 2. Schützenmeisters, das Sie bis zum heutigen Tage Inne haben.

Beim Schießstandneubau des Schützenvereins Einigkeit Wettstetten im Jahre 1992 leisteten Sie über 250 Arbeitsstunden. Ihrem Organisationstalent und Ihrer Arbeitskraft war es zu verdanken, dass der Neubau zügig vollendet wurde. Ganz gleich was es zu bewerkstelligen gab, stets konnte man sich auf Sie verlassen.

Im Jahr 1997 fand das 100 jährige Vereinsjubiläum des Schützenvereins Einigkeit Wettstetten statt. Von den Vorbereitungsarbeiten bis hin zur Durchführung des Gründungsfestes waren Sie mit vollem Einsatz dabei.

Als 2. Jugendsportwart der Sportschützensektion Gaimersheim (von 2006 – 2014) waren Sie für den Ablauf des Schießbetriebes der Schüler und Jugendlichen verantwortlich und organisierten zahlreiche Jugend-Schießwettbewerbe. Es wurden Ausflüge mit Zeltlagern unternommen, um die Freundschaft und Kameradschaft des schießsportbegeisterten Nachwuchses zu stärken. Auch diese planten und managten Sie mit Freude.

Des Weiteren üben Sie seit 14 Jahren das Amt des 1. Schriftführers des Sportschützengaus Ingolstadt aus. Da der Schützengau Ingolstadt ca. 12.000 Mitglieder zählt, sind die Aufgaben des Schriftführers zeitaufwendig und vielfältig. In Ihrer Eigenschaft als Schriftführer sind Sie für die Erstellung der Protokolle aller Ausschusssitzungen, Jahreshauptversammlungen sowie den Einladungen zu selbigen zuständig. Auch die Organisation des Gauehrenabends fällt in Ihrem Zuständigkeitsbereich.

2012 fand von April bis Oktober im Jura-Bauernhof-Museum Hofstetten eine Ausstellung „Schützenwesen im Landkreis Eichstätt“ statt. Auch hier waren Sie bei der Planung, dem Aufbau und der Durchführung aktiv mit dabei. Bei verschiedenen Highlights wie Ostereierschießen, Kirchweihschießen oder Schulführungen beim „Tag der offenen Tür“, konnte man immer auf Ihre Mithilfe zurückgreifen.

Als aktiver Schütze haben Sie mehr als 300 Rundenwettkämpfe für die Einigkeitsschützen von Wettstetten bestritten und sind zugleich der Mannschaftsführer.

Bei den Männerschützen in Gaimersheim sind Sie seit 2010 als Zweitmitglied gemeldet und traten bisher bei rund 85 Wettkämpfen in der Auflagemannschaft an. Unter anderem bestreiten Sie seit 15 Jahren alle Pokalschießen für den Soldaten und Reservistenverein Wettstetten und beteiligen sich bei den Oberbayerischen und Bayerischen Meisterschaften (Luftgewehr und Kleinkaliber aufgelegt Schießen) mit Erfolg.

Aufgrund Ihrer seit Jahrzehnten erbrachten ehrenamtlichen Leistungen darf ich Ihnen hiermit zur Recht das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten aushändigen.

 

Herr Hans Eder (Eichstätt)

Sie, Herr Eder haben über Jahrzehnte hinweg mit großem persönlichem Engagement die sportliche Entwicklung beim PSV Eichstätt geprägt. Außerdem haben Sie sich im besonderen Maße ehrenamtlich als Sportbeauftragter und im Arbeitskreis Sport der Stadt Eichstätt verdient gemacht.

Unter Ihrer Federführung wurde im Jahr 1985 die Leichtathletikabteilung beim PSV Eichstätt gegründet. Aufgrund zahlreicher sportlicher Erfolge entwickelte sich die Leichtathletik schnell zu einem Aushängeschild des Sportvereins. Vom Jahr der Gründung bis zum Jahr 2000 engagierten Sie sich als Abteilungsleiter, Übungsleiter F, B-Trainer, Pressereferent und als Finanz- und Vergnügungswart und trugen damit erheblich zu der großartigen Entwicklung bei. In dieser Zeit wurden insgesamt 177 Meistertitel bei Kreismeisterschaften und den kleinen Deutschen Meisterschaften durch den äußerst erfolgreichen Kinder- und Jugendbereich in der Leichtathletik errungen. Zahlreiche Eichstätter Athleten schafften es sogar in die Bezirks- und Landeskader. Bei der Amtsübergabe an Ihren Nachfolger zählte die Leichtathletikabteilung 140 Mitglieder, davon waren ca. 70 % Kinder und Jugendliche.
Zu erwähnen sind noch die unter Ihrer Regie und Organisation ausgerichteten fünf Abendsportfeste beim PSV Eichstätt (1992 – 1996). Dank der hervorragenden Möglichkeiten beim PSV Eichstätt und der ausgezeichneten Organisation hatten diese bayernweit einen ausgezeichneten Ruf in der Leichtathletikszene.

Des Weiteren sind Sie Gründungsmitglied des 2009 ins Leben gerufenen Fördervereins für die Bereitschaftspolizei Eichstätt und wurden zu dessen 1. Vorsitzenden gewählt. Dieses Amt haben Sie bis heute inne. Neben der ideellen und finanziellen Förderung und Unterstützung aller Beschäftigten der Eichstätter Polizeiabteilung, der Förderung von Auszubildenden und Auszeichnungen bei herausragenden Leistungen, stellt die Integration der Polizei-Abteilung in das Eichstätter Stadtleben ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld dar. Der Verein knüpft Kontakte zu Bildungseinrichtungen der Stadt Eichstätt, bietet Informations- oder Aufklärungsveranstaltungen aus allen Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung an.

Während Ihrer Tätigkeit als Stadtrat (1996 – 2014) haben Sie sich besonders um den Bereich „Sport“ in der Stadt Eichstätt eingesetzt. Sie gründeten 1998 zusammen mit 12 Vereinsvorsitzenden, Vertretern der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, des BLSV und des Schulsports den „Arbeitskreis Sport der Stadt Eichstätt“ (AK), dessen Vorsitzender Sie bis 2014 waren. Im selben Jahr wurden Sie daraufhin vom Stadtrat zum Sportbeauftragten berufen (1998 – 2014).

Das Gremium des Arbeitskreises, das mittlerweile aus 23 Fachexperten in Sachen Sport besteht, engagiert sich ehrenamtlich vor allem für den Jugend- und Breitensport. Sie bringen ihre Erfahrungen aus der Vereinsarbeit ins Gremium mit ein und vertreten nahezu 8000 Mitglieder der Eichstätter Sport- und Schützenvereine. Im Jahr 2000 starteten Sie mit Ihren Mitstreitern eine unvergleichliche Geschichte des Breitensports. Es wurde erstmals - für Erwachsene und Jugendliche - der Sportabzeichentreff abgehalten. Über 1500 Personen nahmen in den vergangenen 15 Jahren am Sportabzeichentreff teil und konnten mit mehr als 1700 Sportabzeichen belohnt werden.

Sie sind stets treibende Kraft, wenn es um die Förderung des Jugendsports geht. 2009 wurde auf Antrag des Arbeitskreises der Jugendsportfonds vom Stadtrat eingerichtet. Dieser Fond soll den Jugendsport in Eichstätt sichern und unterstützen. Auch aus den eigenen Reihen des Arbeitskreises wird der Fond finanziell unterstützt. So unternahmen Sie zwischen 2005 und 2014 Benefizradtouren. Im Jahr 2014 radelten Sie beispielsweise 1000 Kilometer quer durch Deutschland von der Nordsee bis zur Altmühl. Alle entstandenen Kosten dieser und auch der vorangegangenen Fahrten trugen Sie selbst. Die Spenden für diese Aktionen (etliche 1000 €) kamen dem Jugendsportfond zugute.

Sie Herr Eder, Sportler mit Leib und Seele, setzen sich seit Jahrzehnten für die Belange des Jugend- und Breitensports ein. Ihr unermüdlicher persönlicher Einsatz rechtfertigt es, Sie mit dem Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten auszuzeichnen.

Zum Abschluss möchte ich mich bei allen Ausgezeichneten persönlich und im Namen des Landkreises nochmals bedanken. Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit und Gottes Segen. Im Anschluss möchte ich Sie nun – als kleine Anerkennung des Landkreises – zu einer gemeinsamen Brotzeit in die Residenzstuben einladen.

 


Zuvor bitte ich jedoch nochmal die Geehrten einzeln, zusammen mit den Bürgermeistern der Heimatgemeinden und den Anregern zu einem Foto zu mir nach vorne. Anschließend stellen wir uns im Treppenhaus zu einem großen Gruppenfoto auf.

Vielen Dank!