Ehrenamtspreis "Engagiert 2019" des BLSV Bezirks Oberbayern geht an Barbara Fesl von der Solidarität Ismaning

v.l.: Claudia Daxenberger (BLSV Bezirksvorsitzende), Elke Baumgärtner (Kreisvorsitzende München-Land), Preisträgerin Barbara Fesl, Kloty Schmöller (Präsidiumsmitglied des BLSV)

Seit Jahrzenten engagieren sie sich in ihren Vereinen, ohne sie wäre die Vereinslandschaft einen andere - Ehrenamtliche, die sich mit einem unglaubliches Engagement für den Sport einsetzen.

Für den Sportkreis München-Land wurde dieses Jahr Barbara Fesl vom SV Solidarität Ismaning ausgezeichnet.

Zusammen mit 22 weiteren Preisträger- und trägerinnen konnte sie die begehrte blaue Kugel in der Eventlounge der Münchner Allianz Arena in entgegennehmen.

"Barbara Fesl hat ein Stück Vereinsgeschichte beim SV Solidarität Ismaning geschrieben", beschreibt Kreisvorsitzende Elke Baumgärtner ihre Preisträgerin. Seit 1961 ist sie Mitglied beim SV Solidarität Ismaning und bereits mit neun Jahren unter die Rollschuhfahrer gegangen. 20 Jahre lang war sie selbst aktive Rollkunstläuferin und wurde 1974 Bundesmeisterin. Bereits seit 1975 half sie ehrenamtlich in der Abteilung mit und absolvierte dann 1978 ihre Übungsleiterausbildung. Zudem war Barbara Fesl zehn Jahre lang Schriftführerin im Verein und ist dort seit 2006 erste Vorsitzende. Seit 33 Jahren ist sie zudem Fachwartin Rollkunstlauf beim RKB Solidarität Bayern und seit 40 Jahren auch Wertungsrichterin bei Bayerischen und Deutschen Meisterschaften.

Ist Rollsport bei den Kinder und Jugendlichen noch im Trend? "Momentan haben wir 60 Kinder im Rollsport, das ist eine ganze Menge. Bei uns im Verein gibt es aber auch die Randsportarten Kunstrad und Radball. Es ist auf jeden Fall immer etwas geboten", so Fesl.

Ihr erstes Paar Rollschuhe hat sie übrigens von ihrer Oma bekommen, jetzt sorgt sie für die Ausrüstung ihrer Enkel. So schließt sich der Kreis in einem Verein, der ihr unheimlich viel bedeutet.

 

 

Ehrenamtspreis "Engagiert 2018" des BLSV Bezirks Oberbayern an Elisabeth Rupprecht vom Schwimmverein Unterföhring verliehen

Auf dem Bild von links: BLSV-Bezirksvorsitzende Claudia Daxenberger, Elisabeth Rupprecht, Bezirksrätin Karin Hobmeier, BLSV-Kreisvorsitzende Elke Baumgärtner und BLSV-Präsident Jörg Ammon Bild: Markus Kroha

Um die Ehrenamtlichen zu würdigen, die sich seit Jahrzehnten in ihren Vereinen außerordentlich einbringen, hat der BLSV-Bezirk Oberbayern 22 Nominierte aus 21 Sportkreisen in die Ritterschwemme zu Kaltenberg eingeladen.

Für den BLSV Kreis 13 München-Land konnte Elisabeth Rupprecht vom Schwimmverein Unterföhring den Preis entgegennehmen.

Verliehen wurde der Ehrenamtspreis “Engagiert 2018” von Bezirkstagspräsident Josef Mederer, BLSV-Ehrenpräsident Günther Lommer sowie BLSV-Präsident Jörg Ammon ausgezeichnet. „Das Engagement aller zu Ehrenden ist einfach unglaublich und mit unserem Ehrenamtspreis würdigen wir gerne ihre Verdienste“, so die BLSV-Bezirksvorsitzende Claudia Daxenberger. „Alle Nominierten sind ehrenamtliche Stützpfeiler des Sports in Oberbayern.“

Seit dem Jahr 2000 ist Elisabeth Rupprecht ehrenamtlich beim Schwimmverein Unterföhring engagiert. Ihr persönlich ist die Förderung und Verbreitung des Schwimmens sehr wichtig. „Elisabeth Rupprecht ist nicht nur Gründungsmitglied des Vereins, sondern übernahm nach dem Rücktritt des damaligen 1. Vorstandes das Amt, um den Fortgang des Schwimmbadbaus und des Angebotes des Schwimmvereins Unterföhring zu gewährleisten“, beschreibt sie ihre Sportkreisvorsitzende Elke Baumgärtner. „Als sie den Vorsitz übernahm, musste sie gleich die Planung und den Bau des Hallenbades mit begleiten.“ Elisabeth Rupprecht ist natürlich auch selbst aktive Schwimmerin. Sie bietet neben Wassergewöhnungskursen und Ferienkursen auch Aqua-Fitness an.Sicher im Wasser sein zu können ist für viele Geflüchtete, die in Deutschland sind, keine Selbstverständlichkeit. Beim „betreuten“ Schwimmen unter ihrer Ägide nehmen deshalb viele Geflüchtete aus Unterföhring mit großer Begeisterung teil.