Neujahresrede 2014 der Kreisvorsitzenden Friedl Häusler

Sehr geehrtes  Vorstandsmitglied Herr Wassmann,liebe Frau Landrätin  Rumschöttel,
sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte  mich den Begrüßungsworten von Herrn Wassmann anschließen, und bedanke mich bei Ihm für Ihre Bereitschaft heute Gastgeber zu sein.
und ich freue mich, dass Sie alle in diesen turbulenten Kommunal-Wahl-Vorbereitungszeiten mit Ihrer Anwesenheit uns die Treue halten.

Treue von Ihnen, der KSKmse, dem Landratsamt mit seiner Spitze und den Kreisräten, Unterstützern aus der Politik, wie Sie,  Herr Prof. Gantzer und  Frau Schreyer-Stäblein  aus dem Bayer. Landtag, sowie  Herrn Florian Hahn, Mitglied des Bundestages, ist für den BLSV Kreis eine wichtige Grundlage,  um kontinuierlich für unsere Vereine als Bindeglied aktiv sein zu können. Auch die Treue unser Schützen freut mich sehr.
Diese Treue hielten sie allen meinen Vorgängern und auch ich darf sie  inzwischen im 11. Jahr als KV des BLSV Kreises erfahren – hierfür möchte ich Ihnen allen  ganz herzlich danken.

Diese Treue spiegelt sich ja nicht nur in Worten wieder, sondern Sie unterstützen die Vereine und unsere Vorstandsarbeit auch finanziell sehr großzügig- der heutige Scheck eingeschlossen. Dazu zählt natürlich auch die vorbildliche  unterstützende Tätigkeit durch, die im LRA angesiedelte Geschäftsstelle, vertreten  durch Frau Drotleff.

Wenn ich all dies und die gute Arbeit meiner Vorstandsmitglieder zusammennehme, so kommen wir auf ein gutes Ergebnis im vergangenen Jahr.
Die positiven Fakten  erlaubten es uns den Vereinen   ein breit gefächertes Angebot  zu bieten.
Als kleine Erinnerung sei erwähnt: Der Aktionstag „Sport für Älter“ in Höhenkirchen-Siegertsbrunn – mehrere Lehrgänge auf dem Gebiet „Fitness-neue Trends“ in Grasbrunn – Informationen über die Umstellung des Sportabzeichens.
Bei diesen Veranstaltungen konnten wir generationsübergreifend den Vereinen/Trainern oder Aktiven ganz  ihren Fähigkeiten und Interessen entsprechend neue Ideen und Anregungen vermitteln. Die hohen Teilnehmerzahlen bestätigten uns, dass wir auf dem richtigen Weg liegen.
Das Kreisjugendsportfest zählt hier selbstverständlich mit dazu. 

Weiterhin beschäftigte uns in unseren Sitzungen die geringe Teilnahme der Schulen an Schul-Wettkämpfen.Wiederum sind viele Schul-WK ausgefallen.
So erschweren auch die unterschiedlichen Anforderungen der  Bundesjugendspiele zum Sportabzeichen und die neu eingeführte Wk-Form des Leichtathletik-Verbandes die Durchführung von Wettkämpfen.
Ganz zu schweigen, der Dauerbrenner der letzten Jahre, die Vereinbarkeit von Sport in  „Ganztagesschule“, egal welche Form, ob offene oder gebundene Ganztagesschule,  und Vereinstraining.
Von Sport spezifischem Training- Leistungs-Angebot, was den jungen Leuten zusätzlich zum Gesundheitsaspekt auch noch Spaß machen würde, Ist die derzeitige Schulpolitik weit entfernt.
Hierüber könnten wir, gerade im Hinblick auf die vielen Artikel der letzten Tage in den Zeitungen eine Abend füllende Diskussion führen. Wir versuchen im AK Schule und Verein uns positiv einzubringen und es freut mich, dass der neue Vorsitzende Herr Ralf Gaiser heute anwesend ist.

Mit allen Stellen und Personen hatten wir im vergangenem Jahr wieder eine gute Zusammenarbeit auf allen Gebieten, und hierfür erlauben Sie mir hier bitte - Ihnen pauschal ein großes Dankeschön in den Raum zu werfen.

Wie vielen von Ihnen bekannt ist, lege ich gerne einen Finger auf kritische Angelegenheiten, die den Vereinssport betreffen. Die letzten Monate beschäftigt  mich die Einforderung eines  erweiterten Führungszeunises für die ehrenamtlichen /nicht angestelltenTrainer und Übungsleiterinn und Helfer herunter bis zu  16 Jahren,womit die Jugendhilfestelle des Landkreises Münchendurch eine Vereinbarung mit den Vereinen sich absichern möchte.

Um mir einen nicht einseitigen Überblick zu verschaffen, habe ich bei mehreren Stellen oder Verbänden Informationen eingeholt. 
Nach meinen derzeitigen Kenntnissen empfehle ich noch einmal  genau hinzusehen, wie die Anforderungen formuliert und aufschlussreiche Angaben für die Vereine gemacht werden können, bevor die Papiere an die Vereine versendet werden.

Unser BLSV Präsident Herr Lommer hat bereits im vergangenem Jahr die Bundesministerin Frau Hasselfeld gebeten uns bessere Durchführungsbestimmungen für die Vereine an die Hand zu geben.
Hier im Landkreis haben sich der Kreisjugendring  und auch das Jugendamt/Jugendhilfeausschuss große Mühe gegeben und Papiere erarbeitet.
Diese sind für  Angestellte im Bereich der Jugendhilfearbeit schlüssig, für die Vereine jedoch nicht.
Diese Bundesverordnung ist eine Soll-Verordnung an die Jugendhilfestellen.
Für mich sind jedoch noch viele Fragen ungenügend geklärt. Hier nur  zwei, drei Stichpunkte:

1. Laut Auskunft eines Anwaltes machen die meisten  Vereine  keine Jugendhilfearbeit. – so wie es die Bundesverordnung festlegt. Ist dann ein EFZ erforderlich?

2. Für die Vereine  würde diese Soll-Vorgabe nach Auslegung unseres Landkreis-Jugendamtes  die Verantwortung  voll auf die  Vereinsvorstände übertragen.Dem Verein, der in der Regel ehrenamtlich geführt wird, wird dadurch ein Übermaß an   Kontrollaufwand abverlangt.
3. Ich habe mich mit meinem Kollegen der  Stadt München unterhalten und dieser erzählte mir von einer anderen Umsetzungder Vorschriften und Empfehlung durch die Sportjugend der  Stadt München
oder der Landkreis Ebersberg sieht ebenfalls eine nicht so schwammige Zuordnung von ehrenamtlicher Tätigkeit vor.
Und so könnte ich noch das eine oder andere Fragezeichen anführen.

Sie sehen, hier wäre es angebracht einheitliche und klare Vorgaben den Vereinen, und zwar bitte Landkreis übergreifend, an die Hand zu geben.
Vor drei Wochen hatte ich die Gelegenheit ein Gespräch mit dem Jugendamtsleiter – Kreisjugendringvertreter und unserer neuen Kreisjugendleiterinzu führen und habe einige meiner Bedenken kund getan und gebeten die Versendung der Vereinbarungen noch etwas zu verschieben, auch im Hinblick darauf, dass uns die Gelegenheit gegeben werden sollte, den Vereinen in einem Info-Abend  die Problematik zu erörtern.
Wir bedanken uns, dass diesem Wunsch stattgegeben wurde und wir am
2. April 2014 im LRA diese Veranstaltung durchführen können und zwar gemeinsam  Jugendamt – Kreisjugendring – BLSV Kreis München-Land.
Ich bin ja von Haus aus ein Idealist und Optimist und glaube noch daran, dass wir bis 2. April eine für alle machbare und Vereinsarbeit unproblematische   bzw. für das Ehrenamt nicht nachteilige  Lösung finden werden.


Aber nun schnell ein Themawechsel zu erfreulichen Dingen:
Dem tollen Jugendaustausch mit unseren polnischen Partnerlandkreisen Krakau und Wielitczka.
Vom 26. Juni bis 2. Juli 2014 können wieder Jugendliche in 9 Sportarten zur 2.  JugendOlympiade im polnischen Partnerlandkreis fahren.
Ein interessanter Aspekt kam hinzu, da  erstmals „Schach“ mit angeboten wird. Wie auch der  Beauftragte für Behindertensport im OK JugendOlympiade, Herr Dordewitsch, erwähnte, ist dies eine wunderbare Möglichkeit„Inklusion“ durchzuführen.
Genaueres kann ich im Augenblick noch nicht berichten, denn die genaue Ausschreibung für die anderen Sportarten fehlen noch. Aber wir werden mit dem OK JugendOlympiade- Vorsitzenden Herrn Ernstberger  ab heute unsere Akquise bei den Vereinen verstärkt vornehmen,damit die Reise wieder eine schöne Sache für die Jugendlichen werden kann.

Diese Polenfahrt im Sommer hat zur Folge, dass Überlegungen angestellt werden, das Kreis-Jugendsportfest in den Herbst zu verlegen. Denn es kam der Wunsch der Vereine das KJSportfest nicht ausfallen zu lassen. In diesem Zusammenhang kann ich Ihnen die neue Leitung der Kreissportjugend vorstellen „Frau Christel Waldorf“

Ein großer Sportabzeichentag  steht auch auf dem diesjährigen Kalender, hier ist geplant, im Norden – Osten – Süden jeweils am selben Tag die Abnahme der
Sportabzeichen-Disziplinen anzubieten. Auch hier wurden bereits von unserer Sportabzeichenreferentin Gespräche geführt.

Bei der Vermittlung neuer Erkenntnisse und neuer Trends im Sport durch Lehrgänge bleiben wir natürlich mit bereits ausgeschriebenen Lehrgängen auch dieses Jahr am Ball.

Dies ist ein kleiner Abriss unserer Tätigkeit,  weitere  Berichte oder Informationen können wirja nach den Worten unserer Landrätin und dem Hauptgericht im persönlichen Gesprächsaustausch in Erfahrung bringen.

Ich danke Ihnen fürs Zuhören.


Verabschiedung:


Wir haben drei Personen, welche aus ihrer Tätigkeit im Sportbeirat oder
OK JugendOlympiade im Jahre 2013 ausgeschieden sind.Diesen möchten wir unseren Dank aussprechen und für ihr Mitwirken eine kleine Erinnerung überreichen.

Frau Brigitta Pollner  
AK Schule + Verein/OK JugendOlympiade hatte das Amt von Herrn Burchert übernommen und nun wurde es an Herrn Ralf Gaiser weitergegeben

Herr Harry Schönwälder
hatte 27 Jahre die Leitung der Sportjugend im Landkreis München inne und legte im Nov.2013 sein Amt nieder. Viele von Ihnen kennen den Harry und somit kennen sie auch all deine Verdienste.
Du hast viele Auszeichnungen erhalten und heute möchten wir Dir eine kleine Erinnerung an unseren Kreis München-Land zukommen lassen.

Herr Josef Hasler
gehörte viele Jahre als Beisitzer dem Sportbeirat an und wir erhielten viele gute Ratschläge von ihm. Unserem Wunsch, einen Generationenwechsel im Sportbeirat vorzunehmen, respektierte er und trat zurück. Wir danken Herrn Hasler sehr für sein Verständnis und hoffen, dass er seinen derzeitigen Ausgleich- nämlich z.Zt. in Peking zu sein – genießt.
Wir werden ihm dieses Andenken zukommen lassen.

Frau Johanna Rumschöttel
Wir erleben Frau Rumschöttel, aus bekannten Gründen,  heute zum letzten mal in diesem Rahmen. Wir möchten Ihnen, unseren großen Dank dafür aussprechen, dass Sie sich immer mit großem persönlichen Engagement für unsere Belange eingesetzt haben und es dadurch möglich wurde  so einiges auf den Weg  zu bringen.
 wie bereits erwähnt Polnische JugendOlympiade – Umsetzung der Bildungsgutscheine und vieles mehr. Sie hatten immer ein offenes Ohr für unsere Belange. Es sind zwar noch zwei-drei  Monate bis zum endgültigen Amtsschluss und ich würde mir wünschen, dass Sie uns noch weiterhin verbunden bleiben.