Lokalmatador Normen Weber. Foto: Marianne Stenglein

06.06.2017

Kanu Weltcup-Finale am Lech

Man darf sie zu Recht die schnellsten Athleten im Kanusport nennen, die Sportler, die am 10. und 11. Juni beim Weltcup-Finale im Wildwasser-Rennsport in Augsburg und Landsberg antreten. Denn in ihren Disziplinen geht es in erster Linie darum, auf flott fließendem Gewässer die schnellste Zeit zu erzielen. Um Torstangen müssen sie sich – anders als die Kollegen vom Wildwasser-Slalom – nicht kümmern.

Am Wochenende nach Pfingsten tritt Europas Spitze im Wildwasser-Rennsport in der Region zu den entscheidenden Weltcup-Finalläufen an: Fast alle Medaillengewinner der EM in Skopje (Mazedonien) von Mitte Mai 2017 sind hier, eine Woche nach den ersten Weltcup-Läufen in Muothal in der Schweiz, am Start. Mit dabei auch die Lokalmatadoren von Kanu Schwaben Augsburg, Normen Weber, Sabine Füsser und Sabrina Barm. Weber und Füsser waren Ende Mai in Unken/Österreich sehr erfolgreich: Weber sicherte sich vier Deutsche-Meister-Titel, Füssing wurde zwei Mal Vizemeisterin und – zusammen mit Normen Weber – deutsche Meisterin im Canadier-Zweier-Mix.

Am Samstag, 10. Juni, ab 10 Uhr starten nun 123 Kanuten auf der Olympiastrecke am Eiskanal in Augsburg im Wildwasser-Sprint. Neben den Top-Paddlern aus Europa sind auch einige Starter aus den USA, Australien und Japan gemeldet.

Am Sonntag, 11. Juni, wird auf dem Lech von Landsberg nach Kaufering das Wildwasser-Classic-Rennen ausgetragen. Weil sich dafür 120 Sportler gemeldet haben, haben die Organisatoren von Kanu Schwaben Augsburg den Start von 11 auf 10 Uhr vorverlegt.

Direkt unterhalb des markanten Lechwehrs vor der Landsberger Altstadt gehen die Kanuten auf die 4,8 Kilometer lange Strecke nach Kaufering. Das Ziel ist am Gelände des dortigen Ruderclubs. Die Siegerehrung für das Classic-Rennen und die Gesamtweltcup-Sieger findet dann um 14 Uhr in historischem Ambiente auf dem Hauptplatz in Landsberg/Lech statt.