Wahl-Sieg für Anna Schaffelhuber: Dr. Ole Schröder (links), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, und Ole Bischof, Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Olympischen Sportbundes, gratulierten. Foto: DBS/Ralf Kuckuck

07. Dezember 2017

Rückenwind für die Paralympics


Monoskifahrerin Anna Schaffelhuber und Kugelstoßer Niko Kappel sowie die 4x100-Meter-Sprintstaffel der Para-Leichtathletik-Weltmeisterschaften mit Markus Rehm, Léon Schäfer, Johannes Floors und Tom-Sengua Malutedi sind Deutschlands Behindertensportler des Jahres 2017. Sie wurden bei einem Festakt mit 400 geladenen Gästen im Deutschen Sport- und Olympia-Museum in Köln geehrt.

Die fünffache Paralympics-Siegerin Anna Schaffelhuber (24) vom TSV Bayerbach ist bereits zum fünften Mal zur Behindertensportlerin des Jahres gewählt worden. Bei den Weltmeisterschaften im italienischen Tarvisio im Januar gewann Schaffelhuber drei Gold- und zwei Silbermedaillen. In der Abfahrt, in der Super-Kombination und im Slalom konnte sie die Spitze des Siegertreppchens erklimmen. Damit sicherte sich die Ausnahmeathletin ihre Weltmeistertitel sieben, acht und neun. Im Super-G und Riesenslalom unterlag sie nur knapp und wurde Zweite. Ziel bei den bevorstehenden Paralympics 2018 im südkoreanischen PyeongChang ist es, die Titel von 2014 in allen fünf gewonnenen Disziplinen zu verteidigen.

Über ihre Wahl zur Para-Sportlerin des Jahres 2017 freute sich Anna Schaffelhuber sehr. „Diesmal sogar besonders, weil es absolut kein Selbstläufer und für mich jedes Jahr eine neue Herausforderung ist, wieder nach ganz vorne zu kommen“, betonte die 24-Jährige. „Diesen Rückenwind nehme ich nun in die letzten Vorbereitungswochen bis zu den Spielen im März mit!“