Der Herz-Aktiv-Tag, maßgeblich von der Abteilung "Gesundheit udn Sport" des TSV 1860 Ansbach gestaltet, lockte zahlreiche Besucher in die Rezatstadt.
Dr. Günter Topf, seit 29 Jahren dem Themenkomplex Herzsport verbunden, moderierte die Veranstaltung.
Dieter Bunsen, Vorsitzender des BLSV-Sportkreises, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung einer gesunden und aktiven Lebensweise.
Dr. Heinrich Völker demonstrierte im Herzkathederlabor des Klinikum Ansbach die Vorgehensweise bei einer Ballondillatation.

16. Mai 2012

Informativer und gelungener Aktionstag

Traditionell im Mai veranstaltet die Herz-LAG Bayern in Kooperation mit dem Bayerischen Rundfunk und dem Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) Herz-Aktiv-Tage in allen Regierungsbezirken des Freistaates.

Als Schirmherrin der Aktion, die auch in den übrigen Bundesländern umgesetzt wird und zum Ziel hat, die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf das Thema Herzgesundheit und das Angebot regionaler Herzsportgruppen zu lenken, konnte Gesundheits-Staatssekretärin Melanie Huml gewonnen werden.

Für den BLSV-Sportbezirk Mittelfranken wurde Ansbach als Veranstaltungsort gewählt. Dort ist mit der Herzsportgruppe der Abteilung „Gesundheit und Sport“ des TSV 1860 Ansbach eine der ältesten Herzsportgruppen Bayerns ansässig.

Zu den Grußwortrednern des Herz-Aktiv-Tages in der Rezatstadt zählten Dr. Jürgen Ludwig, Landrat des Landkreises Ansbach, Dieter Bunsen, Vorsitzender des BLSV-Sportkreises Ansbach sowie Günther Kiermeier, Vorsitzender des TSV 1860 Ansbach. Die drei Herren betonten die Aktualität und Bedeutung des Themas und hoben hervor, dass über eine gesunde Ernährung und sportliche Aktivitäten verschiedenen Herzkrankheiten vorgebeugt oder deren Verlauf positiv beeinflusst werden könne. 

Bunsen dankte ferner Dr. Günter Topf, dem Vorsitzenden der Abteilung „Gesundheit und Sport“ des TSV 1860 Ansbach für sein unermüdliches Engagement in Sachen Herzsport und brachte zum Ausdruck, dass er sich auch angesichts der demographischen Entwicklung für den BLSV-Sportbezirk Mittelfranken noch zahlreiche weitere Vereine wünsche, die sich dem Koronarsport widmen.

In einem Fachvortrag mit dem Titel „Herz in Not – Wann kann der Herzkatheder helfen?“ erläuterte Dr. Heinrich Völker verschiedene Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung von Herzkrankheiten. Er betonte nachdrücklich, dass eine Herzkathederuntersuchung keine Untersuchung sei, vor der der Patient Angst haben müsse.

Gegen Ende seines Vortrages kam Dr. Völker auf den akuten Herzinfarkt zu sprechen und appellierte an die Anwesenden, beim Auftreten von starken, ausstrahlenden Schmerzen im Brustraum oder der Wahrnehmung eines massiven Engegefühls in der Brust nicht zu zögern und einen Notarzt zu rufen: „Bei einer frühen Konsultation eines Arztes wird die Lebenserwartung signifikant verbessert, ferner wird eine spätere Herzschwäche und eine damit einhergehende Einschränkungen der Lebensqualität vermieden.“

Mit einem Blick in das Herzkathederlabor des Klinikum Ansbach schloss der theoretische Teil des Herz-Aktiv-Tages in Mittelfranken ab. Wenig später standen im Kulturzentrum am Karlsplatz die Themen gesunde Ernährung, eindrucksvoll mit einem mediterranen Büffet in Szene gesetzt, und die Anwendung eines Defibrillators im Mittelpunkt.
Den Abschluss des informativen und gelungenen Aktionstages bildete eine Schnupper-Herzsportstunde.