Neuer Rekord beim Sportabzeichen 2018 - Der SV Lohhof verleiht seine Abzeichen im Gleis 1

Neuer Rekord beim Sportabzeichen 2018

Die Sportabzeichen-Gruppe des SV Lohhof suchte auch im Jahre 2018 wieder nach sportlichen Herausforderungen und hat neben dem Deutschen auch das Österreichischen Sportabzeichen absolviert. Zusätzlich stellten sich auch einige Sportler erfolgreich den Kriterien des Familiensportabzeichens, des Deutschen Radsportabzeichens und des Norwegischen Sportabzeichens. Mit 50 Deutschen Sportabzeichen toppten sie die 36 Abzeichen von 2017.

Erster Bürgermeister Christoph Böck ließ es sich auch heuer nicht nehmen, bei der Veranstaltung am 23. November 2018 im Jugendkulturhaus Gleis 1 anwesend zu sein. Henry Halbig als verantwortlicher Sportabzeichenprüfer des SV Lohhof hielt für jeden Teilnehmer eine kleine persönliche Laudatio, danach konnten die Sportler die Urkunden aus den Händen Böcks in Empfang nehmen. Unterstützt wurde Böck bei der Aushändigung der zahlreichen Urkunden von der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Sportkreis München-Land Anette Plessl.

Neben den 50 Deutschen Sportabzeichen wurden 8 Deutsche Radsportabzeichen, 7 Österreichische Sportabzeichen, 4 Familiensportabzeichen und 6 Norwegische Sportabzeichen verliehen.

Quelle: www.svlohhof.de/index.php/news-2018e

 

"Sportabzeichen hat wieder Hochkonjunktur"

(v.l.): Gerti Reischel, Henry Halbig, Martin Fischer, Manfred Händel, Michaela Rett, Kathrin Kurz, Sebastian Heilbrunner, Manuela Heinzmann, Manfred Klemm, Gottfried Scholz, Hedwig Stiening, Ingrid Golanski. Nicht im Bild: Albert Süß, Helmut Beindner. jwg © Wilfried Gillmeister

BLSV HAT DIE ANFORDERUNGEN ANGEPASST - SPORTABZEICHENPRÜFER WERDEN IN ANZING INFORMIERT

Genau fünf Jahre ist es her, als pünktlich zum 100. Geburtstag der Leistungskatalog des beliebten deutschen Fitnessordens, das Deutsche Sportabzeichen, grundlegend und damit strukturell überarbeitet wurde.

Anzing – In Bayern kam hinzu, dass das Sport-Leistungsabzeichen des Freistaats abgeschafft wurde. Die Disziplinen messbarer sportlicher Leistungen wurden den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination zugeordnet und in den Anforderungen angepasst.

Doch nichts ist so beständig wie die Veränderung. Um darüber und über Erfahrungen und Verbesserungspotenziale sich auszutauschen, lud Ingrid Golanski, Vorsitzende des BLSV-Kreises Ebersberg, in Vertretung des erkrankten Kreisreferenten Eberhard Littwin, die Sportabzeichen-Prüfer in die Gaststätte des Anzinger Sportparks. Keinen Geringeren als den Sportabzeichen-Referenten des Sportbezirks Oberbayern, Henry Halbig, seines Zeichens auch in dieser Funktion für den Nachbar-Sportkreis München-Land, hatte Golanski für die inhaltliche Führung durch den Abend gewonnen.

Statistisch Positives konnte Halbig vermelden. Die Abwärtsspirale, die in Bayern im Jahr 2016 mit 18 924 Sportabzeichen-Abnahmen ihren Tiefpunkt erreicht hatte, wurde 2017 mit 21 565 Absolventen in einen Positivtrend umgekehrt. Der Landkreis Ebersberg befindet sich unter den 22 Kreisen des Bezirks mit 834 Abnahmen im guten Mittelfeld. Halbig hält dies für eine „großartige Leistung“, weil zum einen die Anzahl der Prüfer rückläufig ist, wie auch der Rückgang an entsprechenden Schwimmbädern Einfluss hatte. Das führte letztlich dazu, dass es zwar noch Schwimmdisziplinen gibt, nun aber nur noch die Schwimmfähigkeit nachgewiesen werden muss.

Die Änderung für 2018 ist – durch Anpassung der Leistungsanforderungen – die Attraktivitätsverbesserung im Nordic Walking bei Frauen und Männern. Als ganz wichtig stufte Halbig diesen Erfahrungsaustausch ein. Die Berichte aus den Vereinen zeigten auf, welch unterschiedlichen Anreize unter Berücksichtigung lokaler Bedingungen geschaffen worden sei, um das Sportabzeichen wieder in die Nähe bereits erreichter Attraktivität zurückzubringen.

Dazu gehört auch das Zusammenwirken mit Krankenkasse, Schulen und der Sportabzeichen-Wettbewerb für Betriebe. „Auch die Abnahme des Abzeichens im generationsüberschreitenden Familienverbund ist Spaß als auch Zusammenhalt fördernd, und in den Vereinen mit einem Positivtrend belegt“, so Halbig. Behinderte müssen nicht abseitsstehen.

Im Landkreis Ebersberg ist Manfred Stiening aus Vaterstetten abnahmeberechtigt für Behinderte. Für alle, ob Menschen mit oder ohne Behinderung, sei es besonders nach längerer Sportpause oder überstandener Krankheit der ärztliche Rat einzuholen, damit jeder weiß, was er sich zutrauen kann, sagt der Funktionär.

Alle Prüfer weisen daraufhin, dass nur regelmäßiges Sporttreiben die Grundvoraussetzung für ein freudvolles Sporterlebnis sein kann. „Die wärmere Jahreszeit begünstigt die Leistungsbereitschaft, Sportabzeichen hat jetzt wieder Hochkonjunktur“, ist Henry Halbigs Fazit und Appell, für das Sportabzeichen als „Olympia der Bürger“ zu werden.

Informationen bietet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) unter www.deutsches-sportabzeichen.de. Die Adressen lokaler Sportvereine sind auch auf Internetseiten der jeweiligen Städte und Gemeinden zu finden. Im Landkreis Ebersberg finden sich Abzeichen relevante Vereine in Anzing, Ebersberg, Glonn, Grafing, Poing, Vaterstetten und Zorneding.

Quelle: Wilfried Gillmeister, Merkur.de, 15.06.18

Infobrief Deutsches Sportabzeichen zum Thema "Datenschutz"

5_Sportabzeichen_aktuell_5_Juni_2018_mit_Anhang.pdf

Hinweis zum Datenschutz beim Sportabzeichen

Europäische Datenschutz-Grundverordnung

Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) in Kraft, die einige

Änderungen im Vergleich zum bisherigen Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) mit sich

bringt. Der DOSB und der BLSV stehen hinsichtlich der Folgen dieser Veränderung

für das Deutsche Sportabzeichen in Beratung mit den zuständigen Datenschutzbeauftragten.

Im Augenblick werden einheitliche Unterlagen erarbeitet und nach

Abstimmung mit den Datenschutzbeauftragten zur Verfügung gestellt.

Die Sportabzeichen-Aktiven werden demnächst mit einem zusätzlichen Datenblatt,

das an exponierter Stelle auf der Homepage des Deutschen Sportabzeichens für

jedes Bundesland bzw. jeden Landessportbund als Download zur Verfügung gestellt

wird, über die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten bei der Prüfung und

Verleihung des Deutschen Sportabzeichens informiert. Aus diesem Grund können die

bereits gedruckten Prüfkarten 2018 bis Ende 2018 genutzt werden.

 

Weitere Informationen und Unterlagen erhalten Sie zeitnah.

 

Weitere Informationen gibt es auch im aktuellen Infobrief des BLSV

 

Informations- und Fortbildungsveranstaltung 2018

Die diesjährige Informations-und Fortbildungsveranstaltung für Sportabzeichen-PrüferInnen des Sportkreises 13 München-Land fand am 22. März 2018 in Unterschleißheim statt, 20 der derzeit ca. 55 aktiven PrüferInnen folgten der Einladung des Sportabzeichen-Referenten Henry Halbig.

Nach Begrüßung und Gehnehmigung der Tagesordung folgte eine kurze Vorstellungsrunde der PrüferInnen mit einem Rückblick auf die letzte Saison. Im Landkreis wurden 2017 ca. 540 Sportabzeichen abgelegt, 301 im Jugendbereich. Alle Prüfer und Prüferinnen berichteten von einer leichten Zunahme der Sportabzeichen. Lediglich bei den Kindern ab 12 Jahre ist in den letzten Jahren ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen (landesweit), weshalb hierzu eine Untersuchung (TUM) in Auftrag gegeben wurde. Ein weiteres Manko ist der Nachweis der Schwimmfertigkeit, der in vielen Fällen letzendlich nicht erbracht wird. Es fehlen Schwimmbäder, eine Situation, die sich seit Jahren verschärft.

Henry Halbig, selbst aktiv beim SV Lohhof, berichtete von seinen Abzeichenabnahmen in 2017: Neben den Deutschen, österreichischen und norwegischen Sportabzeichen nahm er auch das Radsportabzeichen und das Familiensportabzeichen ab. 
Der Schulwettbewerb bleibt auch in 2018 bestehen, ebenso wie das Betriebssportabzeichen.

Bevor es dann zu den Neuerungen rund um das Sportabzeichen ging, folgten Ehrungen für langjährige SportabzeichenprüferInnen:

  • 10 Jahre: Margit Riedmaier, Heiko Ziegon, Daniela Klimke, Claudia Hoffmann, Barbara Endlicher, Peter Picard
  • 15 Jahre: Manfred Wiemann
  • 20 Jahre: Werner Tüting, Annette Plessl

Anschließend berichtete Halbig von der Arbeitstagung der Kreisreferenten des Bezirks Oberbayerns Anfang März. Neuerungen wird es ab 2019 im Bereich Aus- und Fortbildung geben, die Ausbildung Sportabzeichen - PrüferInnen umfasst 8 UE, zur Fortbildung (alle 4 Jahre) 4 UE. Die UES können zur Verlängerung der Überungsleiterlizens verwendet werden.

Des weiteren wurde diskutiert, wie  Jugendlichen für das Sportabzeichen begeistert werde können - über die Schule. Eine Möglichkeit wäre, dies als "Pflichtabzeichen" einzuführen.

Einige Ergebnisse der Landestagung:

  • Alle Kreis- und Bezirksreferenten erhielten von der TU München/FH Köln eine sog. Multiplikatorenschulung, um das Sportabzeichen gezielt in den Kreises weiterzugeben.
  • Der Prüfungswegweiser für 2018 wurde neu aufgelegt. 2019 sollen letzmalig Änderungen vorgenommen werden.
  • Vorschläge hierfür können bis Mitte April an Henry Halbig weitergegeben werden.
  • Möglicherweise wird es ab 2019 ein "Mini-Sportabzeichen" geben für 3-5 Jährige.

Nächster Punkt der Tagesordnung waren die Änderungen im Deutschen Sportabzeichen für 2018. Halbig gab allgemeine Hinweise zur korrekten Abnhame des Sportabzeichens, speziell zum Ausfüllen der Prüfkarte.

  • An welche Adresse gehen die Prüfkarten, wer bekommt die Rechnung?
  • Wer ein Sportabzeichen für den Beruf bekommt, kann dies nach erfolgreicher Abnahme sofort vom Bezirk bestätigt bekommen.
  • Nochmal die Bitte an alle PrüferInnen, sich bei Fragen nicht an die Geschäftstelle sondern den Kreisreferenten zu wenden.
  • Die Bearbeitung der Sportabzeichen dauert ca. 8 Wochen, Sportabzeichen bitte nicht gesamt, sondern wenn möglich,"scheibchenweise" einreichen.
  • Abgelaufene Prüfausweise bitte an Henry Halbig zurückschicken.

Neu ist ein Infobrief rund um das Sportabzeichen: Bei Interesse bitte Emailadresse an Henry Halbig senden.

Am 15.09.2018 findet beim TSV Grasbrunn das Inklusives Sportabzeichenfest des BLSV Landkreises München-Land statt.