Sportabzeichen-Pate werden - Prüfen und Gewinnen

Ein Bericht zur Ausbildung von Sportabzeichen Prüfern aus der Sicht einer Teilnehmerin. Die Ausbildung fand nach den neuen Ausbildungsrichtlinien erstmalig im Bezirk Unterfranken statt.

Am Samstag, den 17.08.2019, führte Thomas Heinrich als Bezirksreferent des Sportbezirks Unterfranken die Erstausbildung für Prüfer des Sportabzeichens in Eibelstadt durch. Der erste Eibelstädter Bürgermeister Markus Schenk begrüßte alle Anwesenden und betonte den Wert des sportlichen Engagements, vor allem zum Ausgleich der steigenden Anforderungen in Beruf und Alltag. Sowohl junge als auch ältere Sportler profitieren voneinander und so ist es auch unsere Aufgabe, Einsteiger und jüngere Menschen für Sport und Vereine zu begeistern. Im Verlauf des Tages gings es durch Theorie und Praxis mit Bahnlaufen, Übungen aus dem Lauf ABC, gymnastischen Übungen und den klassischen Disziplinen der Leichtathletik wie Kugelstoßen, Schleuderball, Weit- und Hochsprung, außerdem Seilspringen, Steinstoßen und Medizinballwerfen. Geturnt wurde in der Sporthalle in Kleingruppen für alle Teilnehmenden, wodurch neben theoretischen Aspekten auch immer der praktische sportliche Einsatz im Fokus stand.

Das Sportabzeichen erlangt immer größere Attraktivität in allen Altersklassen durch stetige Überarbeitung, selbst für Mensch mit einer Behinderung ab 20 Prozent. Zur Erlangung des Sportabzeichens für alle Sportbegeisterten ab sechs Jahren und ohne Altersgrenze nach oben sind drei Leistungsstufen erreichbar. Es kann aus einer Vielzahl von Disziplinen gewählt werden. Des Weiteren besteht die Möglichkeit während des ganzen Jahres das Angebot in den örtlichen Vereinen zu nutzen. Den Teilnehmenden wird nicht nur die sportliche Ertüchtigung durch die Verleihung des Sportabzeichens honoriert, obendrein würdigen viele gesetzliche Krankenkassen die sportliche Aktivität mit einem Beitragsbonus.

Annette Fröhlich vom Sportverein Untereisenheim