Mit dem geeigneten Training den Rücken stärken

März 2018

BLSV-Kreis bietet Übungsleitern spezielles Fortbildungsseminar an

Pfaffenofen/Reichertshofen (rry) Immer mehr Zeitgenossen haben Probleme mit ihren Rücken. Stundenlanges Sitzen im Büro oder im Auto, Bewegungsmangel in der Freizeit und abends auch noch die Fernsehcouch – das kann auf Dauer einfach nicht gut gehen. Dabei bieten viele Sportvereine spezielle Formen von Rückengymnastik an, damit es „hinten nicht mehr zwickt“. Der BLSV-Kreisverband Pfaffenhofen hatte nun eine eigene, zweitägige Fortbildung für seine Übungsleiter angeboten, um den Sportlerinnen und Sportlern in ihren Vereinen die richtigen und zielführenden Trainingsformen zu vermitteln.

Training für Rücken und Beckenboden stärkt die innere Mitte und führt zu mehr Lebensqualität“, sagt Susanne Langer, die Bildungsreferentin im BLSV-Kreis Pfaffenhofen, die diesen Kurs zusammen mit dem BLSV-Bezirk Oberbayern vorbereitet hatte. Die Beckenboden- und die Rückenmuskulatur arbeite direkt zusammen und sei voneinander abhängig. Ein schwacher

Beckenboden könne zahlreiche Beschwerden wie zum Beispiel Rückenschmerzen verursachen, weiß die erfahrene Trainerin. Umgekehrt kann eine schwache Rückenmuskulatur den Beckenboden und die Bauchmuskulatur schwächen.

Entsprechend waren auch die beiden Kurstage aufgebaut. Die Kurseinheit am Samstag hielt Elvira Sehling-Hagn und teilte den Tag in drei praktische und zwei sehr ausführliche Theorieteile. Dabei ging die Referentin intensiv auf den Aufbau des Beckenbodens und der Wirbelsäule ein. Mit diesem theoretischen Background konnten die 24 Übungsleiter in den praktischen Teilen selbst „erspüren“, wie sie funktionell trainieren können.

Am Sonntag kam dann Claudia Hochberg als Referentin und vermittelte anhand von drei Materclasses den Teilnehmern komplette Stunden in den Bereichen Rücken und Beckenboden, Kraft, Rücken und Beckenboden, Flow und Entspannung. Nach den jeweiligen Übungseinheiten wurden diese ausführlich besprochen, so dass jeder Teilnehmer Übungen für sich und seine Stunden mit nach Hause nehmen konnte. Manche Trainingseinheiten kamen den Übungsleitern bekannt vor, allerdings konnten auch hier nicht wenige neue, kreative Variationen vermittelt werden.