10. Februar 2017

Vorbildlich über Bayern hinaus


Die Gewinnung neuer motivierter Mitarbeiter beginnt in der Jugend – dies hat der Verbandsjugendtag des Bayerischen Handball-Verbandes, der in Herrsching über die Bühne ging, wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sowohl der Vizepräsident Jugend, Daniel Bauer, als auch die anwesenden Ehrengäste des Deutschen Handballbundes und der Bayerischen Sportjugend, Christian Krull und Fabian Lerch, waren von der großen Zahl der Jugendlichen beeindruckt, die sich für den Jugendhandball in Bayern engagieren.

In drei Workshops zu den Themen Beachhandball, Jugendsprecher und Spielbetrieb haben sich die Teilnehmer intensiv mit der Weiterentwicklung der einzelnen Bereiche beschäftigt. Auch die Schaffung der Position eines Vizepräsidenten Entwicklung im Präsidium gehörte zu den Diskussionsschwerpunkten. Daniel Bauer genießt weiterhin das Vertrauen und wird beim BHV-Verbandstag am 6. Mai wieder als Vizepräsident Jugend vorgeschlagen. Lothar Rauscher wurde als stellvertretender Vorsitzender des Jugendausschusses wiedergewählt. Fabian Reimold, Thea Sonntag, Tobias Löblein, Annika Bolkart, Ute Schmidt, Gino Vinek und Celina Rätsch wurden als Jugendsprecher gewählt.

Christian Schilling, der Bürgermeister von Herrsching, bedankte sich für die Einladung und betonte die Handballverbundenheit seiner Stadt, die sich nicht zuletzt in der erfolgreichen Jugendarbeit des TSV Herrsching widerspiegelt, der seit Jahren hier vorbildliche Arbeit leiste.

DHB-Vertreter Christian Krull hob in seinen Worten die jahrelange Erfolgsgeschichte bayerischer Mitarbeitergewinnung und die hohe Beteiligung auf Bundesebene hervor. Der Verbandsjugendtag habe einen großen Vorbildcharakter für andere Landesverbände: Die Angebote an die jungen Menschen und die Beteiligungsmöglichkeiten seien einzigartig. Er hoffe, dass Bayern auch weiterhin für andere Verbände Unterstützung im Bereich der ehrenamtlichen Nachwuchsförderung bieten könne.

Auch BHV-Präsident Gerd Tschochohei zog ein äußerst positives Fazit. Die Legislaturperiode war geprägt von großen Herausforderungen im Bereich der Nachwuchsförderung. Hier konnte der Jugendbereich seine Kompetenzen äußerst zufriedenstellend einsetzen.

Die kommenden drei Jahre sollen verstärkt dazu genutzt werden, im Sinne der Mitarbeiter- und Mitgliedererhaltung neue Mitarbeiter zu qualifizieren und entsprechend zu fördern. Mit Blick auf die Vielzahl an neuen Jugendsprechern im Plenum forderte der Vizepräsident Jugend diese auf, selbst aktiv zu werden und Förderung und Qualifizierung einzufordern. Abgeleitet aus den Workshops und den individuellen Zielstellungen wird ein gemeinsames Arbeitsprogramm entwickelt, das beim Verbandstag als Ziele des Jugendressorts vorgestellt wird.

Alexandra Dreher

 

Junges Engagement: Jugendsprecher im bayerischen Handball. Foto: BHV/Dreher