Datenschutzgrundverordnung

Im Sportverein werden vielfach Daten mit Bezug zu Personen verarbeitet. Seien es die erforderlichen Daten bei Aufnahme in den Verein, die Ergebnisse von Wettkämpfen, die Teilnehmer- oder Telefonlisten, bis hin zu Redebeiträgen in Protokollen oder Ehrungen auf einer Mitgliederversammlung: stets handelt es sich um personenbezogene Daten. In der Informationsgesellschaft kann die Kenntnis von personenbezogenen Daten erhebliche Auswirkungen auf die Rechte und Freiheiten der betroffenen Personen haben. Das Recht auf informationelle Selbst­be­stimmung ist Ausdruck des im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten allgemeinen Persönlichkeitsrechts und dient dem Schutz der Menschenwürde.

Welche inhaltlichen Anforderungen gibt es und was müssen Sportvereine beachten? Auf diese und weitere Fragen wird bei diesem 60minütigen Online­seminar eingegangen.

Referent ist Timo Lienig, Rechtsanwalt, Kanzlei für Steuern und Recht Lienig & Lienig-Haller.

Buchung unter www.blsv-qualinet.de

05. Juli, 19 Uhr: 301WEB1918
18. Juli, 19 Uhr: 301WEB2018


Im Grundsatz soll der Mensch das Recht haben, selbst zu entscheiden, wem wann welche seiner persönlichen Daten zugänglich sein sollten. Damit trifft auch die Verantwortlichen im Verein die Not­wendigkeit, den Daten­schutz zu be­achten. Was als zusätzliche Belastung im Ehrenamt wahrgenommen wird, hat in der Praxis den Schutz der betroffenen Personen vor Missbrauch zum Ziel. Vereine sollten bedenken, dass Verstöße gegen daten­schutz­rechtliche Vorgaben unter Umständen kostenintensive Unterlassungs- oder Schadensersatz­ansprüche nach sich ziehen können. Zudem drohen Bußgelder und Image­schäden. Andererseits zeigt der Verein mit einem verant­wortungs­be­wussten Umgang mit personen­bezogenen Daten, dass er modern aufgestellt ist und vorbildlich geführt wird.

Umsetzungshilfen und weitere Informationen entnehmen Sie bitte nachfolgenden Dokumenten.

 

DSGVO Kompakt

DSGVO Zusammenfassung

Datenschutz im Sportverein