Der Umgang mit geschützten Marken

Jedes Jahr wird der interessierte Sportler und ÜL mit neuen Programmen konfrontiert, bei denen er auf mehr oder weniger innovative Art und Weise zur Sportausübung angehalten werden soll.
Mal sind es neue Sportgeräte die zum Einsatz kommen, mal werden neue Bewegungsformen, Choreografien oder Musik verwendet. Im Umgang mit diesen modernen Sport- und Fitnesstrends sind die Rechtsgebiete Marken- und Urheberrecht zu beachten.

Sie sollten bei Sportangeboten darauf achten, dass bestimmte Konzepte, wie beispielsweise ZUMBA® oder CrossFit® auf marken- und urheberrechtlicher Ebene geschützt sind und deshalb bei der Verwendung von Logos, Markennamen sowie bestimmten Bildungsinhalten und zusammengestellter Musik Vorsicht geboten ist.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise, wenn Sie als Verein oder Übungsleiter Sportprogramme anbieten:

  • Achten Sie bei der Namensgebung auf geschützte Wortmarken. Vergewissern Sie sich, dass sie keine geschützten Markennamen unberechtigt in ihrem Verein verwenden.
    Welche Namen geschützt sind, können Sie hier abfragen: register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger
  • Verwenden Sie keine fremden Logos und Bilder zur Werbung und Kennzeichnung Ihres Kursangebotes. Benutzen Sie hier nur eigene Kreationen oder solche Bilder, zur deren Verwendung Sie nach dem Urheberecht autorisiert sind.
  • Fremde Musik darf nicht unberechtigt eingesetzt werden. Bitte beachten Sie mögliche GEMA-Gebühren für Ihr Angebot, insbesondere wenn dies der Öffentlichkeit frei zugänglich ist. Bitte vermeiden Sie die Verwendung von Musikzusammenstellungen geschützter Lizenzprogramme wie ZUMBA® ohne Berechtigung.
  • Bitte übernehmen Sie die Abläufe (Choreografien) fremder Programme nicht deckungsgleich. Beachten Sie, dass auch solche vorgegeben Abläufe und charakteristischen Programme vom Urheberrecht geschützt sein können.
  • Nehmen Sie Abmahnungen von dritter Stelle ernst. Sollten Sie im Rahmen Ihrer Tätigkeit ein Abmahnungsschreiben erhalten, sollten Sie sich diesbezüglich zeitnah Rechtsrat einholen und erst dann reagieren. Über den Rechtsservice des BLSV ist eine Beratung in diesen Fällen jederzeit möglich.