8. September 2013

Ringen bleibt olympisch

Noch bis zum 10. September 2013 findet in Buenos Aires die 125. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) statt. Zwei bedeutende Entscheidungen sind in Argentinien bereits gefallen.

Tokio erhielt den Zuschlag als Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 2020. Bei der geheimen Abstimmung setzte sich die japanische Hauptstadt im zweiten Wahlgang mit 60 zu 36 Stimmen gegen Istanbul durch und wird nach 1964 zum zweiten Mal Olympia-Gastgeber sein.

Mit 49 von 95 abgegebenen Stimmen konnte ferner die Traditionssportart Ringen vor den Mitbewerbern Baseball/Softball und Squash den letzten freien Platz im Programm der Olympischen Sommerspiele der Jahre 2020 und 2024 erreichen. Das IOC korrigierte mit dem Votum ein Urteil seiner eigenen Exekutive, das im Februar 2013 Ringen relativ überraschend nicht mehr zu den 25 olympischen Kernsportarten gezählt hatte.

„Weltweit gab es Aktionen und Kampagnen für das Ringen, wir selbst haben in der Nürnberger Fußgängerzone gemeinsam mit dem Bayerischen Ringer-Verband, dem bayerischen Finanzminister Dr. Markus Söder und Sportbürgermeister Horst Förther im Zuge einer Unterschriftenaktion einen Beitrag geleistet. Wir freuen uns, dass Ringen weiterhin zu den olympischen Sportarten zählt. Schließlich spielt der Bundesstützpunkt Ringen auch für den Nachwuchsleistungssport in der Metropolregion Nürnberg eine große Rolle“, hob Jörg Ammon, der Vorsitzende des Sportbezirks Mittelfranken des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) hervor.

 

Mit Spannung wird im BLSV nun noch die letzte große Entscheidung der IOC-Vollversammlung erwartet. Schließlich geht der in Herzogenaurach lebende amtierende Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Dr. Thomas Bach, als Favorit in die Wahl um die Nachfolge des belgischen IOC-Präsidenten Jacques Rogge.

 

Die Postkarte zur gemeinsamen Unterschriftenaktion.