Ehrenabend der Spielvereinigung DJK Wolframs-Eschenbach

Ein Abend der besonderen Art

Anstatt Ehrungen im Rahmen einer Meisterschaftsfeier oder  Mitgliederversammlung vorzunehmen wurden diese während eines bunten Abends mit Showprogramm und Tanzrunden verliehen. Das neue Vorstandsteam Thomas Hubinger, Theresia Kopp, Bernhard Weeger und Simone Wiesenberg, unterstützt vom Kreisvorsitzenden vom BLSV, Dieter Bunsen, überreichten zahlreiche Urkunden für sportliche Erfolge im Jahr 2012/2013, für langjährige Mitgliedschaften  und außergewöhnliche Verdienste. Es wurde ein bunter Strauß an Auszeichnungen, nicht zuletzt durch die Ernennung eines neuen Ehrenvorsitzenden.

Im Laufe des Abends nahm Dieter Bunsen die Auszeichnungen des BLSV vor. So erhielt die Verdienstnadel in Gold mit Kranz Karl Rettenbacher für sein langjähriges Engagement. Die Verdienstnadel Gold mit Urkunde  ging an Josef Lechner, der seit 28 Jahren im Gesamtvorstand des Sportvereins tätig ist. Die silberne Verdienstnadel erhielt Ulrich Leng mit über 16 Jahren Tätigkeit und mit über 12 Jahren in der Gesamtvorstandschaft wurden Günter Fichtner und Wolfgang Weiß geehrt.

Mit Karl Rettenbacher ist der Verein zudem um ein verdientes Ehrenmitglied reicher. Er gehörte der Gesamtvorstandschaft seit über 30 Jahren an. In Würdigung all seiner Verdienste zum Wohle des Vereins wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Ein besonderes Highlight  des Abends war allerdings die Ernennung der langjährigen Stütze des Vereins, Konrad Seitz, zum Ehrenvorsitzenden des 82 Jahre alten Vereins.  Nicht nur die Liste seiner Verdienste als Vorsitzender seit 1997 ist lang, denn Seitz  gehört dem Verein bereits seit über 42 Jahren an. Hiervon 37 Jahre im Gesamtvorstand. In seiner Laudatio wird er als Ideengeber, Planer, Finanzmanager, Helfer und Abrechner für viele große Investitionen beschrieben.  Nicht zuletzt wurde unter seiner Führung auch das Sportangebot der SpVgg/DJK immer größer. Gerade das gesundheitsbezogene Sportangebot wurde ausgebaut und die erst wenige Jahre alte Sparte Karate erfreut sich größter Beliebtheit.
Mit den neuen Sportarten Zumba und Bokwa soll es im Verein mit seiner Unterstützung so weitergehen.

/Simone Wiesenberg

Ehrenabend der Spielvereinigung DJK Wolframs-Eschenbach

Frischer Wind in historischen Räumen

Die Verbandsspitze präsentierte den Bayerischen Landes-Sportverband bei „BLSV direkt“ in der Ansbacher Karlshalle dynamisch-attraktiv.

(Ansbach) Der Informations- und Diskussionsabend "BLSV direkt", den der Bayerisch Landes-Sportverband (BLSV) für Funktionäre von Sportvereinen veranstaltet, um zu erfahren, welche Probleme und Herausforderungen an der Basis des bayerischen Sports gemeistert werden müssen, erfreut sich großer Beliebtheit. So auch in Mittelfranken, wo beim „BLSV direkt“-Termin die mit klassizistischen Stuckelementen geschmückte Ansbacher Karlshalle beinahe bis auf den letzten Platz gefüllt war. Vereinsvertreter aus den Sportkreisen Ansbach, Weißenburg-Gunzenhausen und Roth-Schwabach holten sich bei der Verbandsspitze, angeführt von BLSV-Präsident Günther Lommer, aktuelle Informationen aus erster Hand und nutzten die Möglichkeit des direkten Gedankenaustauschs.


Zu Beginn der Veranstaltung sprachen Dieter Bunsen, der Vorsitzende des BLSV-Sportkreises Ansbach, und Carda Seidel, die Oberbürgermeisterin der Stadt Ansbach, Grußworte. Beide Redner betonten die gute Zusammenarbeit von Sport und Politik in der Rezatstadt und hoben die Bedeutung der „BLSV direkt“-Reihe für die Weiterentwicklung des Sports hervor.  

Die fachlichen Vortragsthemen des Abends waren breit gefächert. Neben den BLSV-Vizepräsidenten Otto Marchner und Jörg Ammon referierten Dr. Bert Stautner, Harald Hoffmann und Dieter Huber über Projekte und Aktionen im BLSV, Beschäftigungsverhältnisse im Sportverein, die Leistungen der Vereinsberatung, das Serviceangebot Klima-Check und die ARAG-Sportversicherung.    

Den „verbandspolitischen Höhepunkt“ bildete, wie von BLSV-Geschäftsführer Thomas Kern anmoderiert, die Rede von BLSV-Präsident Günther Lommer. Äußerst dynamisch ging Lommer verschiedene Problembereiche des bayerischen Sports, beispielsweise den Rückgang der Mitgliederzahlen im Altersbereich der 27- bis 40-Jährigen, an. „Seien Sie mutig und wagen Sie neue Schritte, ich habe es in meinem Heimatverein auch getan und kann Ihnen sagen, es funktioniert“, wandte er sich an die Zuhörer. Als Möglichkeiten, die Altersgruppe im Sportverein zu halten oder wieder dorthin zu holen, führte er die Gründung eines vereinseigenen Fitnessstudios oder den Aufbau einer Kindersportschule an. Angesichts der angespannten finanziellen Situation in den Staatskassen appellierte Lommer an die Vereinsfunktionäre, nicht zu verzagen: „Wir haben mit verschiedenen Parteien Gespräche geführt. Immer wurde uns gesagt, dass der Sport zur Bildung gehört und man bei der Bildung nicht sparen will! Unser Ziel als Verband ist es, den 16,1 Million Euro Fördertopf für die Vereine zu halten.“ Die Bewerbung der Stadt München für die Olympischen Winterspiele 2018 wertete Lommer als große Chance für den Sport in ganz Bayern und bat, ebenso wie beim Thema Bayerische Sportstiftung, um aktive Unterstützung. Herzlich forderte er die Funktionäre am Ende seiner Rede auf, an den Themeninseln im Foyer an die Referenten viele Fragen zu stellen und Anregungen zu geben: „Nur wenn wir wissen, was Sie bedrückt, können wir in München unsere Arbeit machen. Ich danke Ihnen für diesen Abend und sage Ihnen, mir hat es heute riesig Spaß gemacht!“

Dieter Bunsen
Jörg Ammon