BLSV-Sportkreis Landshut



-  für Sie  aktuell  -



denn es gilt:


„... das Deutsche Sportabzeichen zukunftsfähig machen!“

Sportabzeichenprüfer im Sportkreis Landshut  fanden sich zum jährlichen Informationstreffen ein.
Ehrenamtliche aus dem Sportkreis Landshut konnte Udo Egleder, niederbayerischer Bezirksvorsitzender des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV), im Landshuter Sportzentrum West zu einer Weiterbildung begrüßen. Sein Gruß galt auch dem Sportabzeichenreferenten des Sportbezirks Niederbayern, Erich Schneider und dem „Hausherren“, Sportkreisvorsitzendem Hans Pongratz, mit den Mitgliedern des Vorstands.
Eingeladen hatte der Referent für Sportabzeichen Uwe Ulbrich, der auch durch das Veranstaltungsprogramm führte und sich über das große Interesse der 75 Teilnehmer freute. Galt es doch, nach einem Kurzrückblick auf das vergangene Sportabzeichenjahr, sich auf den 100. Geburtstag des Deutschen Sportabzeichens in 2013 vorzubereiten. Als Folge eines  langjährigen Reformprozesses werden 2012 zum letzten Mal Sportabzeichenleistungen nach der bisherigen Leistungstabelle abgeprüft. Umfassend modernisiert geht dann am 1. Januar kommenden Jahres das „Sportabzeichen 2013“ an den Start.
Das Deutsche Sportabzeichen erfreut sich ungebrochen großer Beliebtheit. Doch bei aller Popularität darf man den Blick für die Realitäten nicht verlieren und muss auch darauf schauen, wo Verbesserungen notwendig sind. Die kritische Analyse hat viele Bereiche zutage gefördert, in denen es Veränderungsbedarf gibt: So haben wir beispielsweise einen großen Mangel an Absolventen mittleren Alters; gut drei Viertel der Verleihungen gehen an Kinder und Jugendliche – diesen Zuspruch in jungen Jahren können wir aber nicht in die folgenden Altersgruppen hinüber retten. Dafür muss es Gründe geben.
Oder nehmen wir den Leistungskatalog: hier wurde über Jahrzehnte hinweg durch eine Vielzahl an Anpassungen und Veränderungen die klare Positionierung des Deutschen Sportabzeichens verwässert; die sportwissenschaftliche Stringenz der Anforderungen blieb dabei ebenfalls auf der Strecke.
Allein diese beiden Aspekte – und man könnte noch weitere anführen – sind Grund genug, über eine Reform nicht nur nachzudenken, sondern diese auch in enger Abstimmung mit den Mitgliedsorganisationen und mit wissenschaftlicher Unterstützung durchzuführen. Das Deutsche Sportabzeichen mutiert deshalb zu einem „Deutschen-Sport-Leistungsabzeichen“.
Die beiden wesentlichen Elemente der Reform sind zum einen der neue, stark gestraffte und mit einer klaren Systematik und inneren Logik versehene Leistungskatalog. Der 2. Punkt ist die Einführung der drei Leistungsstufen Gold, Silber und Bronze. Durch dieses Element wird eine Steigerung der Attraktivität und ein Anreiz zur kontinuierlichen Vorbereitung gerade auch im Altersmittelbau erhofft. Damit wird das bisherige Bayerische-Sport-Leistungsabzeichen nicht mehr angeboten und mit Ende 2012 eingestellt.

Zusammen mit den Landessportbünden und Spitzenverbänden hat der DOSB diese Reform gestaltet. Sportwissenschaftliche Unterstützung kam dabei von der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaft der Technischen Universität München.
Es war von Beginn an klar, dass mit der Reform nicht nur Zuspruch geerntet werden würde. Das war ein Grund mehr, den Prozess möglichst behutsam und in möglichst enger Absprache mit allen relevanten Partnern im organisierten Sport anzugehen. Wichtig war auch die Beteiligung von Personen, die selbst als Prüfer oder Prüferin auf dem Sportplatz stehen.
Um den Prüfern einen Vorgeschmack auf das Neue zu geben, ging Uwe Ulbrich auf die neue Gruppeneinteilung – Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination – ein und beleuchtete den Begriff „Schwimmfertigkeit“. Steve Rauhmeier (TGL) gab Erläuterungen zu den neuen Geräteturnübungen in den jeweiligen Altersklassen.  Bis November 2012 sollen die neuen Prüfmaterialien zur Verfügung stehen. Man war sich einig, dass bis zum Jahresende hierzu noch offene Fragen geklärt und Erläuterungen folgen müssen.
Ein Novum wird sein, dass die Mitgliedsorganisationen des DOSB ihr sportartspezifisches Abzeichen einbringen können und dieses eine Leistung in einer Gruppe ersetzen kann. Bereits jetzt gibt es eine Liste der im Jahr 2013 anerkannten Verbandsabzeichen für die Gruppen Ausdauer und Koordination.

Zum Abschluss der Tagesordnung zeichnete  der Sportkreisvorsitzende Hans Pongratz  zusammen mit dem Sport-Bezirks-Referenten für Sportabzeichen, Erich Schneider im Rahmen der Ehrenordnung des BLSV verdiente, langjährige Sportabzeichenprüfer mit Urkunde und Nadel aus und dankte für ihren uneigennützigen und unbezahlbaren Dienst am Sport und der Allgemeinheit.
Nachdem alle Fragen geklärt waren, teils neue Prüferausweise ausgegeben und das benötigte Material für die bevorstehende Saison ergänzt war, beendete Uwe Ulbrich die INFO-Veranstaltung mit einem gemeinsamen Mittagessen der Prüfer, dankte ihnen für ihr Interesse und wünschte den Teilnehmern an der Tagung ein erfolgreiches Sportjahr..

Ehrenabend für die "Stillen Stars"

Die Bedeutung und Unverzichtbarkeit des Ehrenamtes rückte anlässlich der Auszeichnung von drei Frauen und sieben Männern aus zehn Vereinen des Sportkreises Landshut durch den BLSV-Kreis Landshut in der Tafernwirtschaft Schloss Schönbrunn einmal mehr  in den Vordergrund. Der BLSV-Kreisvorsitzende Hans Pongratz begrüßte im Rahmen eines Ehrenabends zahlreiche Gäste, an der Spitze Landshuts Stadtrat Helmut Radlmeier und die stellvertretende BLSV-Bezirksvorsitzende Traudl Brandstetter. In seiner Laudatio bezeichnete Hans Pongratz die Ehrenamtlichen als „stille Stars“ der Vereine, die im Gegensatz zu den nach Erfolgen und Publikumsgunst strebenden Sportlern für ihre Vereine allerwertvollste Dienste verrichten. „Dem Verein Hilfe leisten, Menschen Freude bereiten und Vorbild für die Mitglieder und jungen Sportler zu sein, lautet vielmehr Euer Grundsatz“, so Hans Pongratz, der den gelungenen Abend unter das Motto des Zitats der Autorin Bärbel Wilde „Dankbarkeit für das Vergangene schenkt Zuversicht für das Kommende“ stellte. Die Grüße und den gleichzeitigen Dank von Oberbürgermeister Hans Rampf übermittelte danach Stadtrat Helmut Radlmeier, der ebenfalls die Wichtigkeit des Ehrenamtes unterstrich und betonte, dass gerade die ehrenamtlich tätigen Mitglieder und Helfer der Sportvereine beispielhafte Arbeit leisteten. Das wurde auch anlässlich der Ehrung deutlich, zumal das Gros der Ausgezeichneten schon über Jahrzehnte viel Zeit und Mühe investiert, um den Vereinen im Hintergrund zu dienen. So ist Maria Mundani vom ETSV 09 Landshut seit 30 Jahren in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich tätig wie Heidi Butz von der Turnabteilung des TSV Vilsbiburg seit 1986. „Sie verpackt unter anderem jedes Jahr nicht weniger als 250 Nikolauspäckchen“, berichtete Hans Pongratz. Als Urgestein des TV Geisenhausen gilt Franz Leyrer senior, seit 30 Jahren in verschiedenen Funktionen die „gute Seele“ des Vereins. Erwin Asenhuber (DJK-SV Mirskofen) macht sich seit über 28 Jahren insbesondere für die Fußballer nützlich. „Wenn im Verein Arbeit ansteht, Erwin Asenhuber ist immer dabei“, würdigte Hans Pongratz den Jugendleiter und Jugendtrainer. Nicht weg zu denken aus dem Vereinsleben des TSV Neufahrn ist Ernst Göpfert, seit vielen Jahren leidenschaftlicher und beliebter Helfer des Vereins. Er machte sich auch beim Bezirksturnfest und Landesturnfest in Landshut nützlich. Über 50 Jahre lang ist Franz Brandl Mitglied des SV Landshut-Münchnerau und amtiert dort seit 20 Jahren als zuverlässiger Platzkassier. Jürgen Berlinghof leitet seit 1998 die Tauchabteilung des SC 53 Landshut, wo auch Unterwasser-Rugby gespielt wird. Sein Angebot stellt er auch den Ferienprogrammen zur Verfügung. Die Liebe des früheren Platzwarts und immer noch als Trainer und Betreuer fungierenden Helmut Obermeier gilt schon über Jahrzehnte dem Fußball-Bambinis der SpVgg Landshut, mit denen er viele Stunden in der Woche verbringt und immer wieder Erfolge verbucht. Seit bereits 22 Jahren ist Adolf Murr vom FC Eberspoint Platzwart des gesamten gepflegten Vereinsgeländes. Die FCE-Sportanlage ist sozusagen sein zweites Zuhause. Woche für Woche laufen die Senioren-Fußballteams des SV Wörth/Isar in ordentlicher und sauberer Spielkleidung auf den Rasen. Dafür ist für seit über 25 Jahren Marianne Loibl verantwortlich. Am Ende freuten sich alle Geehrten über die Auszeichnungen und sind weiter bemüht, sich für ihre Vereine nützlich zu machen. Mit einem geselligen Beisammensein klang der BLSV-Ehrenabend aus. .

Neuer Sportverein im Sportkreis Landshut

Der Sportkreis Landshut im Bayerischen Landessportverband bekam nun im Jahre 2011 zum zweiten Mal „Nachwuchs“. Seit Oktober 2011 ist der Verein: Landshuter Internationale Sportjugend e.V. „LISPO“ beim BLSV als neues Mitglied aufgenommen. Gegründet wurde der Verein im Februar 2011. Die Ziele sind die Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund vor allem durch Freizeitgestaltung.
„LISPO“ sieht sich vor allem als Mittler zwischen Freizeitsport und den Sportvereinen. Durch Treffen und Spiele werden die Jugendlichen zu gemeinsamen Handeln geführt und sie lernen Werte wie Kameradschaft, Disziplin, Verantwortung und soziales Engagement kennen. Bei weiterem Interesse an einer Sportart werden dann die Jugendlichen an die nahegelegenen Sportvereine ihrer Wohngegend vermittelt. Die sportlichen Aktivitäten finden auf dem Gelände des SSV 63 Landshut-Schönbrunn, in der Schochkaserne, den Sporthallen der Mittelschule Landshut-Schönbrunn und Hans-Carossa-Gymnasium statt. Durch wachsendes Interesse war heuer schon die Ausbildung von Multiplikatoren bei einem Lehrgang Im BLSV-Sportcamp Inzell notwendig.Seminarangebote über Gewaltprävention, Ausländerproblematik, Drogenprävention und das Deutsche Grundgesetz gehören ebenfalls zum Programm des neuen Vereins. BLSV-Sportkreisvorsitzender Hans Pongratz konnte nun kürzlich die Mitgliedschaftsurkunde an den rührigen Vorsitzenden Konstantin Kotios mit den besten Wünschen für die verantwortungsvolle Vereinsarbeit übergeben.
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Bundesverdienstkreuz am Bande für den ehemaligen Vermessungstechniker Hans Pongratz aus Landshut

Finanzminister Georg Fahrenschon händigt Bundesverdienstkreuz am Bande dem ehemaligen Vermessungstechniker Hans Pongratz aus Landshut aus.

„Eine Anerkennung Ihres engagierten beispielhaften Einsatzes!“ - Mit diesen Worten händigte Finanzminister Georg Fahrenschon die Ordensinsignien des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an den ehemaligen Vermessungstechniker Hans Pongratz aus Landshut aus. Fahrenschon gratulierte bei der Feierstunde im Bayerischen Finanzministerium in München am Montag (11.10.) dem Geehrten herzlich zu dieser vom Bundespräsidenten verliehenen hohen Auszeichnung für Verdienste um das Gemeinwohl. Pongratz ist, wie Fahrenschon in seiner Laudatio würdigte, in vielfältiger Weise ehrenamtlich tätig. In seiner über fünfzigjährigen Tätigkeit im Staatsdienst, zuletzt als Hauptsachbearbeiter „Digitale Stadtgrundkarte“ beim Vermessungsamt Landshut, hatte er auch für zwanzig Jahre die Funktion des Behördenselbstschutzleiters bei der Bezirksfinanzdirektion Landshut übernommen. Darüber hinaus wirkte er seit 1968 auch in der Personalvertretung der Behörde, zeitweise sogar als Vorsitzender des Bezirkspersonalrats und als Mitglied des Hauptpersonalrats beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen. Beim Verband des mittleren Vermessungstechnischen Dienstes in Bayern (VDMVD) stellte er sich zehn Jahre lang als 2. Vorsitzender sowie weitere sieben Jahre als 1. Vorsitzender ehrenamtlich zur Verfügung. 1997 wurde ihm in Anerkennung seines verdienstvollen Wirkens der Ehrenvorsitz zuteil. Aber auch im kirchlichen und insbesondere im sportlichen Bereich hat er verantwortungsvolle Ehrenämter übernommen. So brachte er sich von 1968 bis 1994 im Pfarrgemeinderat und in der Kirchenverwaltung der Pfarreien St. Pius in Landshut und St. Peter in Landshut-Münchnerau ein. Seit 1969 engagiert er sich bei verschiedenen Vereinen in der Stadt und im Landkreis Landshut als Fußballtrainer, vorwiegend im Jugend- und Juniorenbereich. Von 1970 bis 1992 war er für die Talentsicherung im Fußballkreis Landshut des Bayerischen Fußballverbands sowie für die Auswahl bei internationalen Begegnungen zuständig. Im Fußballkreis Landshut leitet er seit mehr als zwei Jahrzehnten die Junioren-Spielgruppen. Dem Fußball diente er auch acht Jahre lang als Vorsitzender des Kreissportgerichts Landshut und seit 1994 als Geschäftsführer der niederbayerischen Fußballtrainergemeinschaft. Beim Bayerischen Landessportverband - Kreis Landshut hatte er zunächst von 1979 bis 1987 die Aufgaben des Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und anschließend bis 1999 des stellvertretenden Vorsitzenden übernommen. Seit 1999 ist er als Kreisvorsitzender dieses Verbandes tätig. Ein weiterer Schwerpunkt seines ehrenamtlichen Wirkens lag im Bereich der Jugendarbeit. Über ein Vierteljahrhundert, von 1974 bis 2000, war er als Vorsitzender des Stadtjugendrings Landshut tätig. Ferner engagierte sich Pongratz über zwanzig Jahre als beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss des Stadtrats von Landshut. Fahrenschon würdigte auch seine Mitarbeit am Jugendhilfeplan der Stadt Landshut, beim Amtsgericht Landshut als Jugendschöffe und im Ausschuss für Kriegsdienstverweigerung. Aufgrund seiner großen Erfahrung, seines breiten Wissens und Könnens war der Geehrte auch als Seminarleiter und Referent für Jugendfragen bei der Hanns-Seidel-Stiftung äußerst gefragt, hob Fahrenschon hervor.
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Verdienstplakette des BLSV an OB Hans Rampf

Verdienstplakette an OB von BLSV (v.l.: BLSV-Vorstandsmitglied Helmut Radlmeier, BLSV-Bezirksvorsitzender Udo Egleder, OB Hans Rampf, Vorsitzender des Sportkreises Landshut Hans Pongratz, stellvertretende BLSV-Bezirksvorsitzende Edeltraud Brandstetter)

Während Oberbürgermeister Hans Rampf als Stadtoberhaupt in der Regel Auszeichnungen verleiht, schlüpfte er am Freitag in die Rolle des Geehrten. Der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) hatte beschlossen, dem Landshuter Oberbürgermeister die "Verdienstplakette in Silber" zu überreichen, um sein Engagement für die Landshuter Sportvereine zu würdigen.
"Oberbürgermeister Hans Rampf hat sich in den vergangenen Jahren äußerst intensiv um die Belange der Landshuter Sportvereine verdient gemacht", betonte der BLSV-Vorsitzende des Sportkreises Landshut, Hans Pongratz in seiner Laudatio und übergab Rampf die Auszeichnung samt Urkunde. Rampf   habe, so Pongratz, "im Sportbereich großartige Arbeit geleistet und trotz finanzieller Engpässe der Stadt Landshut diese sogar noch ausgebaut". Auch der BLSV-Bezirksvorsitzende und Mitglied des Landtags a. D., Udo Egleder, würdigte Rampf für sein Engagement: In vielen Fällen sei die Erhaltung eines Sportvereins ohne die finanzielle Unterstützung der Städte nicht möglich. Rampf betonte, dass "es gerade die Vereine seien, die überaus wertvolle, enorm wichtige Jugendarbeit leisten und das Leben in einer Stadt lebenswerter machen". Er fühle sich "sehr geehrt durch die hohe Auszeichnung" und werde die Landshuter Sportvereine auch weiterhin nach Kräften unterstützen.
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Vereinsförderung

Neuregelung der staatlichen Anerkennung von Vereinsmanager-Ausbildungen

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus gibt bekannt, dass die in der Bayerischen Akademie für Erwachsenenbildung im Sport erworbenen gültigen Vereinsmanager C-Lizenzen ab dem Jahr 2009 bei der Berechnung der Vereinspauschale mit 325 Einheiten einbezogen werden.

Vereine haben diese Lizenzen bis spätestens zum Stichtag 1. März analog den ÜL-Lizenzen bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde einzureichen.

Die Vereinsmanager C-Lizenz wird vom Kultusministerium in die jährlich zu erstellende Liste der förderfähigen ÜL-Lizenzen aufgenommen.

Anfragen zu Lizenzen richten Sie bitte an:

Bayerische Akademie für Erwachsenenbildung im Sport
Frau Petra Lachenmeir
Tel. 089 15702244

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GEMA - hier: Pauschale Abgeltung von Kinder- und Faschingsveranstaltungen

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der zweiten Februarhälfte finden in vielen Sportvereinen wieder Faschingsveranstaltungen statt. bei denen auch Musik gespielt wird. Bis zum 31.12.2008 mussten solche Veranstaltungen bei der GEMA angemeldet und hierfür separat Gebühren bezahlt werden. Zumindest in einem Teilbereich hat sich dies durch die neue Zusatzvereinbarung zu Gunsten der Vereine geändert:

Nunmehr sind "Faschingsveranstaltungen der Jugendabteilungen, an denen nur jugendliche Mitglieder und Kinder, ggf. mit Begleitpersonen (z.B. Eltern), dieser Abteilungen teilnehmen und für die kein Eintritt verlangt wird", bereits über die Zusatzvereinbarung zum Gesamtvertrag zwischen dem DOSB und der GEMA pauschal abgegolten. Eine separate Anmeldepflicht besteht nicht mehr.

Ich empfehle Ihnen, Ihre Mitgliedsvereine über diese neue Regelung zu informieren. Gleichzeitig bitte ich um eine Information, falls Ihnen Fälle bekannt werden, in denen die GEMA Vereine zur Anmeldung solcher Veranstaltungen auffordert oder gar separate Rechnungen stellt.

Mit freundlichen Grüßen
Hermann Latz
Justitiar

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Nachmeldung und Versicherungsschutz

Vereinsmitglieder, die während des laufenden Jahres dem Verein beitreten, müssen dem BLSV nachgemeldet werden.

Nach § 16 Abs. 1 der BLSV-Satzung sind die dem BLSV zugehörenden Einzelpersonen (also Vereinsmitglieder) versichert, sobald sie dem BLSV - ab Vollendung des 14. Lebensjahres namentlich, im Übrigen zahlenmässig - gemeldet wurden. Das bedeutet, dass die Nachmeldung unverzüglich zu erfolgen hat.

Im Schadensfall kann eine Nachmeldung unter dem Gesichtspunkt der Versicherung dann akzeptiert werden, wenn Vereinseintritt, Schadensseintritt und Nachmeldung zeitnah erfolgen, spätestens jedoch innerhalb eines Monats. Voraussetzung ist jedoch, dass das Mitglied bereits vor dem Unfall dem Verein beigetreten ist und dies durch eine wirksame Beitrittserklärung belegt wird. Der Zeitpunkt des Beitritts ist im Schadensfall nachzuweisen.

Grundsätzlich sind Neueintritte in den Verein umgehend und ohne schuldhafte zeitliche Verzögerungen nachzumelden.

Versicherungsbüro beim Bayerischen Landes-Sportverband e. V.

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