04. Februar 2012

Zeit, das Richtige zu tun!


Der Bundesfreiwilligendienst im Sport (BFD) ist ein vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben initiierter Freiwilligendienst. Der Vorteil: Im BFD können zahlreiche Erfahrungen und Kompetenzen für weitere Aufgaben im Sport oder im Berufsleben erworben werden. Dabei richtet sich der BFD an eine breite Zielgruppe. Den BFD kann jede Person nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht absolvieren – unabhängig vom Alter.

Das Profil des BFD sieht sehr variable Durchführungsbestimmungen vor. So kann der Startzeitpunkt in Absprache mit der Einsatzstelle und der Zentralstelle frei gewählt werden. Die Dienstzeit sollte im Regelfall zwölf Monate betragen, doch auch Modelle mit sechs und 18 Monaten werden angeboten.

Für unter 27-Jährige gilt: Sie müssen den BFD in Vollzeit (38,5 Stunden/Woche) absolvieren. Hierbei haben sie bei einer 12-monatigen Vertragszeit Anspruch auf 25 Bildungstage. Dagegen kann bei Interessenten über 27 Jahren die wöchentliche Arbeitszeit zwischen 20,1 und 38,5 Stunden variieren. Die Anzahl der Bildungstage wird dann in Absprache mit der Einsatzstelle festgelegt. Die Freiwilligen erhalten für ihre Tätigkeit ein Taschengeld ausbezahlt.

Für den BFD werden ständig neue Bewerber jeden Alters gesucht. In Bayern gibt es derzeit eine Vielzahl interessanter offener Stellen.

Momentan zu besetzende Einsatzstellen

  • Oberstdorf (Sportstätten Oberstdorf)
  • Würzburg (Integration durch Sport)
  • Regensburg (Integration durch Sport)
  • Nürnberg (BLSV-Bezirksgeschäftsstelle Mittelfranken)
  • Fürstenfeldbruck (TuS Fürstenfeldbruck)
  • Neuenmarkt (FC 1920 Neuenmarkt)
  • Nürnberg (Nürnberg Rams American Sports)
  • Regensburg (SV Sallern Regensburg)
  • Pleinfeld-Ramsberg (Yachtclub Frankonia)
  • Schweinfurt (ISB Schweinfurt)

Der Bundesfreiwilligendienst im Sport hilft Einsatzstellen weiter

In den Büros Ihres Vereins stapeln sich die Aktenberge, aber keiner findet die Zeit, sich darum zu kümmern? Ein Trainingskonzept für die Nachwuchsarbeit fehlt? Das Seniorensportangebot in Ihrem Verein soll seit geraumer Zeit erweitert werden und schon lange geplante Veranstaltungen können nicht umgesetzt werden?

Dann sollten Sie darüber nachdenken sich als Einsatzstelle für den Bundesfreiwilligendienst registrieren zu lassen. Denn Einsatzstellen im BFD können motivierte Freiwillige, die eine Erhöhung ihrer Fähigkeiten erwerben wollen, erwarten.

Die Aufgabenfelder im BFD sind sehr vielseitig. Von Trainer- bis Bürotätigkeit. Von der Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen (von Kindern bis Senioren) bis zur Planung und Durchführung von Sporttreffs. Ebenso aber auch die Betreuung der Sportanlagen kann von Einsatzstellen als Aufgabenfeld angeboten werden. Sie sehen, es ist für jeden etwas geboten!

Vereine müssen sich als Einsatzstelle im BFD anerkennen lassen. Hier fügt der Verein das jeweilige Aufgabenprofil der BFD-Stelle mit ein. Des Weiteren muss die Einsatzstelle eine Ansprech- und Begleitperson für den Freiwilligen stellen. Nach der erfolgreichen Anerkennung steht dem Einsatz eines/r Bundesfreiwilligen nichts mehr im Wege.

Für den Bundesfreiwilligendienst im Sport (BFD) werden ständig neue Einsatzstellen gesucht. Lassen Sie ihren Verein noch heute anerkennen.

Kontaktadresse beim BLSV für Bewerber und Einsatzstellen:
Markus Pasterny
Bayerischer Landes-Sportverband e.V.
Bundesfreiwilligendienst (GB 6)
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
Telefon (089) 15702-243
E-Mail: bfd@blsv.de

Weitere Informationen finden Sie hier.