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Juli - August 2010







Mehr als 120 Personen beim BLSV-Seniorenwanderung

Senioren/innen beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der „Petersklause“ in Großbüchlbergt.

Großbüchlberg.  Auf großes Interesse stieß die diesjährige Seniorenwanderung, zu  dem die BLSV-Kreisseniorenreferentin Edeltraud Konz einlud. Mehr als 120 Personen aus dem gesamten Landkreis kamen nach Großbüchlberg, um bei diesem „Meeting“ dabei zu sein. Auffallend, dass in diesem Jahr auch einige Männer dabei waren, bislang wer es eher
eine Frauenrunde. Erfreut zeigte sich Konz, dass auch BLSV-Kreisvorsitzender Bernhard Reis und BTV-Gauvorsitzende Inge Pannrucker gekommen waren. Reis betonte in seinem Grußwort, dass auch im Alter Bewegung wichtig sei,
steigere es doch die Lebensqualität. Reis dankte allen Übungsleiter/innen, die im Seniorenbereich tätig sind, für ihre Arbeit.
Wollte man zunächst wegen der hochsommerlichen Temperaturen auf eine Wanderung verzichten, so entschlossen
sich die Senioren/innen kurzfristig doch zu einer Wanderung, da an diesem Tag die Temperaturen nicht ganz so hoch waren. Sie wanderten rund um Großbüchlberg und erhaschten sich einen tollen Panoramablick auf Mitterteich und Umgebung. Nicht fehlen durfte auch eine Fahrt mit der „Petersklausen-Bimmelbahn“. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein in der „Petersklause“ unterhielt ein Alleinunterhalter aus Mitterteich sowie Herma Laumer,
die eine alte Seniorin spielte. Sie erzählte einen Schwank, dass Socken in der falschen Wäsche lagen, eben solches, das im täglichen Leben immer wieder vorkommt.

Bild u. Text: Konrad Rosner

Rentenpunkte für ehrenamtliches Engagement

(Oberpfalz) Bei der Sitzung der BLSV-Bezirksvorstandschaft mit den Sportfachverbänden wurde die Herausforderung „Ehrenamt“ thematisiert 
Im Rahmen der einmal jährlich stattfindenden Sitzung der Bezirksvorstandschaft mit den Oberpfälzer Vertretern der Sportfachverbände stand neben der Förderung des Sports im Bezirk und Neues aus dem BLSV das Thema ehrenamtliches Engagement im Mittelpunkt. Bezirksvorsitzender Arnold Lindner informierte in seinem Impulsreferat „Ehrenamt – Quo vadis?“ über die Entwicklung des Ehrenamts von der Entstehung bis zur Situation heute. 

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Von multifunktional bis interdisziplinär

(Oberpfalz) BLSV-Vertreter der Oberpfälzer Sportkreise haben sich zum Thema Sportstättenplanung informiert 
Im Rahmen eines eintägigen Seminars haben sich mehrere Kreisvorsitzende und Kreismitarbeiter zum Thema Sportstättenbau getroffen. Bezirksvorsitzender Arnold Lindner konnte als Referenten Markus Ott und Cornelia Arzberger von der BLSV-Zentrale, Abteilung Staatmittel, begrüßen. Neben dem fachlichen Austausch und Fragen wurden die Themen Förderung des Sportstättenbaus und -sanierung durch den Freistaat Bayern, der Klima-Check, Aufgaben der Kreise bei der Sportförderung, Antragsverfahren sowie ein Ausblick auf den zukünftigen Bedarf vorgestellt und besprochen. 

 
Zukunftsfähige Planungskonzepte 

Insbesondere gesellschaftliche Veränderungen und der finanzielle Rahmen der Kommunen werden zu einem veränderten Bedarf an Sportstätten führen, so Ott. Das bedeutet für die Sportstättenplanung, das sie multifunktional, interdisziplinär und sich an den lokalen Bedürfnissen und quantitativen Erfordernissen ausrichten sollte. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass zukunftsfähige und nachhaltige Planungskonzepte ein wichtiges Aufgabengebiet werden, dass der BLSV aktiv für seine Mitgliedsvereine begleiten muss. Neue Sportwelten werden so entstehen, mit Chancen für die Vereinsentwicklung.  

 

„JoAS – bewegt in die Zukunft“

Offizieller Startschuss des Modellvorhabens 
Das  Jahresthema der Deutschen Sportjugend (dsj) „Soziale Integration“ wird in der Oberpfalz mit einem neu konzipierten Bildungsprojekt umgesetzt, für das sich kompetente Projektpartner zusammengefunden haben.
Der Sportbezirk Oberpfalz des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV), das vom Bundesinnenministerium geförderte Programm „Integration durch Sport“ im BLSV, die Regierung der Oberpfalz sowie die Bayerische Sportjugend im Bezirk (BSJ) haben am Beruflichen Schulzentrum Oskar-von-Miller in Schwandorf gemeinsam das Modellprojekt „JoAS – bewegt in die Zukunft“ ins Leben gerufen. Im Rahmen des Förderwettbewerbs „JETST! – Junges Engagement im Sport“ der dsj wurde das Oberpfälzer Gemeinschaftsprojekt als eines von acht Gewinnern ausgezeichnet und wird nun für knapp zwei Jahre finanziell gefördert und wissenschaftlich vom Frankfurter Institut für Sozialpädagogik und Sozialforschung (ISS) begleitet. Mit Hilfe dieser Mittel wurde die Stelle eines Projektkoordinators geschaffen, der die Qualifizierungsmodule der Jugendlichen betreut sowie als Ansprechpartner aller beteiligten Vereine und Institutionen zur Verfügung steht. Herr Erik Müller-Rochholz betreut bereits seit Anfang Februar die erste Gruppe von Jugendlichen und ist seit Anfang April in der Bezirksgeschäftsstelle des BLSV in Regensburg für alle Projektpartner erreichbar.

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BLSV-Kreis zeichnet 13 Vereine aus / Auch erfolgreiche Einzelsportler und Schulen werden geehrt

Dietmar Wildenauer (hinten links), Sportabzeichen-Referent des BLSV-Kreises Weiden-Neustadt/WN, Bezirk-Sportabzeichen-Referentin Maria Zwickenpflug (hinten, 2. v. l.) und BLSV-Kreisvorsitzender Ernst Werner (2. v. r.) zeichnete die erfolgreichsten Vereine sowie die Einzelsportlerinnen und -sportler aus.

Neustadt/WN. (lst) Das Sportabzeichen boomt wie nie zuvor, vor allem im Kreis Weiden-Neustadt/WN des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). Dies wurde bei der Informationstagung der Sportabzeichen-Prüfer deutlich, die BLSV-Kreisreferent Dietmar Wildenauer im Sportheim der DJK Neustadt/WN abhielt.
So legten die Sportlerinnen und Sportler der Vereine des Kreises im letzten Jahr insgesamt 790 Sportabzeichen ab, was einer Steigerung
gegenüber dem Vorjahr um knapp zehn Prozent entspricht. Eifrigster Verein dabei war die DJK Neustadt/WN mit 167. Es folgten der TB Weiden (163), die DJK Weiden (114), die TSG Mantel-Weiherhammer (111), der TV Vohenstrauß (111), die SpVgg Weiden (36), der SV Altenstadt/WN (23), der TSV Püchersreuth (22), der TSV Flossenbürg (18), die SpVgg Schirmitz (12), der VfB Rothenstadt (7), der Post-SV Weiden (5) und der ATSV Windischeschenbach (1).

„Diesen Fitnesstest sollten eigentlich alle Bürger machen“, wünschte sich Wildenauer und  ergänzte: „Es ist nie zu spät, damit anzufangen.“ Immerhin lohnt es sich auch, denn die erfolgreichsten fünf Vereine bekamen Geldprämien in Höhe von insgesamt 150 Euro.
Auch Maria Zwickenpflug, Sportabzeichen-Referentin des BLSV-Bezirks, freute sich: „Das Sportabzeichen boomt weiter.“ In der Oberpfalz
wurde der Fitnesstest im vergangenen Jahr sagenhafte 19.342-mal abgelegt. Zwickenpflug wies außerdem darauf hin, dass der BLSV-Bezirk
heuer erstmals einen Sportabzeichen-Familien-Wettbewerb durchführen wird. Die Meldebögen dazu können bei der
BLSV-Bezirks-Geschäftsstelle in Regensburg angefordert werden.
Doch nicht nur bei der jüngeren Generation liegt das Sportabzeichen im Trend, auch bei der älteren. So zeichneten Zwickenpflug, Wildenauer und BLSV-Kreisvorsitzender Ernst Werner erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler aus, die das Deutsche Sportabzeichen in Gold 25 Mal oder öfters bewältigt haben.
Geehrt wurden für 25-maliges Ablegen Karl Schmidberger und Alfred Alkofer (beide DJK Neustadt/WN), Andreas Eger (TV Vohenstrauß) sowie Hans-Günther Mutterer (SpVgg Weiden).
Für 30 Mal Waltraud Hofer (DJK Neustadt/WN), Karin Haupt (TB Weiden) und Richard Feilner (BVS Weiden), für 35 Mal Dr. Max Kunz (TB Weiden) und für 45 Mal Franz Faltenbacher (BVS Weiden) sowie Hans Hiermaier (VfB Rothenstadt).
Zudem wurden für das erfolgreiche Abschneiden beim Bayerischen Sportleistungsabzeichen Dr. Max Kunz (TB Weiden/25 Mal), Siegfried Deutschländer (DJK Weiden/30 Mal), Monika Mutterer (SpVgg Weiden/30 Mal), Rudi Netzel (TB Weiden/30 Mal) und Heinz Brunner (TB Weiden/40 Mal) ausgezeichnet.
Bildtext zu Bild „Sportabzeichen 2009“: Dietmar Wildenauer (hinten links), Sportabzeichen-Referent des BLSV-Kreises Weiden-Neustadt/WN,   ( Landgraf)

BLSV und BTV – gemeinsam stark für die Vereine

Entspannung pur konnten die Teilnehmer bei den Yoga-Kursen erlernen.

Gelungene Premiere: Erstmals große Frühjahrs-Aktion der beiden Verbände – Breitgefächertes Programm für alle Altersgruppen – Über 150 Teilnehmer dabei Weiden/Neustadt/Tirschenreuth.
(lst) Gelungene Premiere für den Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) im Kreis Weiden-Neustadt/WN und für den Bayerischen Turnverband (BTV), Turngau Oberpfalz Nord:

Erstmals in der Geschichte der beiden Verbände hat es am Samstag ab 8.30 Uhr in Weiden in der Schwimm- und Turnhalle der Realschule sowie im Elly-Heuss-Gymnasium eine gemeinsame eintägige Frühjahrsaktion unter dem Motto
„Frühjahrs-Action 2010“ gegeben.

„Unsere Angebote ergänzen sich optimal“, sagten Marlene Stopfer-Höhn, BTV-Referentin für Freizeit und Gesundheitssport, BLSV-Kreisvorsitzender Ernst Werner und Turngau-Vorsitzende Inge Pannrucker bei ihrer Begrüßung übereinstimmend. Daher lag es nahe, gemeinsam diese Aktion auf die Beine zu stellen.
„Das Interesse an Weiterbildung ist nach wie vor ungebrochen“, sagte BLSV-Kreisvorsitzender Werner angesichts der über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der gesamten Oberpfalz ergänzend. Gerade in der schnelllebigen Zeit der Fitness-Trends sei es unabdingbar, dass der BLSV und der BTV die Mitglieder auf dem Laufenden hält. „Wir boten bei unserer Veranstaltung die neuesten Trends aus allen Bereichen“, ergänzte Stopfer-Höhn.
Der Blick auf das Programm zeigte, dass nicht nur interessante Workshops angeboten wurden, sondern auch überregional bekannte Referenten wie Kerstin Weilhammer (Power-Vit Complete), Kerstin Zimmermann (Funky Teeny Step), Günther Serfling (Jonglieren), Fred Hohner (ai Gong und Taj Ji Chuan) oder Wolfgang Rahm (Inline-Skating und Nordci Walking) waren zu Gast. Nicht zu vergessen das umfangreiche Rahmenprogramm mit einem
Fitness-Stand der Sparkasse, die von Lars Meixner vertreten wurde, und einem AOK-Vortrag von Ulrike Rauch zum Thema „Gesunde Ernährung“.
Für diese zeigte sich das Team der DJK Weiden im Übrigen verantwortlich. Außerdem dienten etliche Workshops zur Verlängerung der Übungsleiter-Lizenzen. Gerade im Präventions-, Gesundheits- und Wellness-Bereich wurde bei der „Frühjahrs-Action 2010“ einiges geboten. So gab es unter anderem
Outdoor-Fun mit Nordic Walking und Inline-Skating, Aqua-Fitness und Aqua-Power, Jazz- und Salsa-Dance, Musical Aerobic, Jazz Dance, Aero-Step, Yoga, Pilates, Wirbelsäulengymnastik oder Qi Gong. Und nachdem die „Frühjahrs-Action“ in Weiden so erfolgreich war, soll 2011 eine Zweitauflage folgen.

(Bild u. Text, Stephan Landgraf)

„All about Stepp and workout Brasils“

36 Teilnehmer/innen aus dem Umkreis von bis zu 50 KM und mehr!!! 

Von 09:00 Uhr bis 12.00 Uhr eröffnete Yvonne Schleinkofer den Lehrgang mit einer Basic-Step Grundausbildung in Theorie und Praxis. Die erfahrene Step-Trainerin lehrte die Teilnehmer die Grundschritte, den Aufbau einer Step-Coreographie, wie man die Grundschritte verändert, das Cuing, Musiklehre (die große Eins) und wie man eine Anfängercoreographie in eine tolle Fortgeschrittenen-Coregraphie verändert. Mit ihrer temperamentvollen Art heizte sie den Teilnehmern bei einer tollen Abschluß-Combi und fetziger Musik gehörig ein.
 
Von 13.00 bis 14.00 Uhr unternahm Silvia Sußbauer mit den Teilnehmern einen Ausflug ins Gehirn-Jogging. Im theoretischen Teil ging es darum, wie unser Gehirn aufgebaut ist und wie es Informationen verarbeitet. Dass man Intelligenz essen kann und wie wichtig Entspannung für unser Gehirn ist, war für die Teilnehmer ein ganz neuer Aspekt. Mit vielen Überkreugbewegungen und Konzentrationsübungen aus der Kinesiologie merkten die Teilnehmer bald selbst, dass das Gehirn ein Muskel ist, der durchaus trainiert werden kann. Auch Jonglieren regt die beiden Gehirnhälften dazu an, miteinander zu arbeiten und macht nebenbei auch noch viel Spaß. 

Von 14.00 bis 16.00 Uhr entführte Kerstin Weilhammer die Teilhehmer in das Thema Kräftigung. Neuartige kleine Handgeräte, Brasils genannt, trainieren die tiefer-liegenden Muskeln indem man die mit Sand gefüllten Brasils während der Bewegung schüttelt. In ihrer erfahrenen, ruhigen Art führte sie die Teilnehmer sicher an die Übungen heran. Den Abschluß des Lehrgangs bildete eine Stunde mit ruhigen aber abstrengenden Pilates-Übungen und einem ausgiebigen Stretching. 
 
Eine abschließende kleine Umfrage zum Schluss ergab durchweg positive Rückmeldungen der Teilnehmer.

(Silvia Sußbauer)