Der neueste Oberpfalzsport aktuell...
BSJ Amberg und Trendsport auf richtigem Weg
Am vergangenen Wochenende hieß es bei der Bayerischen Sportjugend im Kreis Amberg-Sulzbach nicht nur an die Geräte, die man so in einer Sporthalle antrifft, sondern auch, auf den Boden und an die Wände fertig los! Für die Teilnehmer dieser besonderen Art von Lizenzverlängerung, eine doch manchmal ungewöhnlich Art der Fortbewegung, aber man konnte auch viele Prallelen aus anderen Sportarten wieder finden. Ob beim Springen über oder auf Kästen ohne Sprungbrett, dem Schwingen am hohen Reck und gleichzeitigen Fortbewegen auf ein weiteres Turngerät, wie dem Barren. Man hatte das Gefühl sich wie ein Tier im Wald fortzubewegen. Trakour eine noch junge Sportart ist das Training für Parkour in der Halle. Hier können nahezu alle Sportgeräte einbezogen werden, sofern diese so ausgestattet ist, wie die neue 2fach Sporthalle der Volksschule in Ursensollen. Sicherheit ist ein wichtiger Aspekt nicht was die Geräte angeht, sondern auch das Gefühl der Personen, die diesen Sport ausüben. Technisch richtiges Abrollen gehört hier genauso dazu, wie Koordinationsvermögen und nicht zu vergessen der richtig dosierte Krafteinsatz.
Eine kurzweilige Weiterbildung für Übungsleiter/innen, aber auch Lehrkräfte, die sich hier Nützliches für die Sportstunde geholt haben. Auch das Signal bekamen, wie viel Trainingseinsatz es nur bedarf, um ein wenig weiter springen zu können ohne Hilfsmittel, wenn man die richtige Technik mit auf den Weg bekommt. Für das Team der BSJ Amberg-Sulzbach wieder ein positives Resümee mit derartigen Trendsport-Weiterbildungsmaßnahmen immer up to date zu bleiben, so Reinhard Weber der Vorsitzende. Weitere Angebote und Impressionen auch auf den Webseiten unter www.bsj-amberg.de zu sehen.
Bayerische Sportjugend führt erneut Austausch mit Kenia durch / Jetzt anmelden
Weiden. (lst) Nach der erfolgreichen Premiere, folgt nun die Zweitauflage: Das sollten sich junge Sportler aus dem Kreis Weiden-Neustadt/WN des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) nicht entgehen lassen. Unter der Leitung der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Manuela Kreis – zugleich Ansprechpartnerin für die Bayerische Sportjugend (BSJ) – können sie zunächst vom 25. Juli bis Mitte August als Gastgeber junge Sportler aus Kenia aufnehmen, ehe es dann anschließend gleich zum Gegenbesuch nach Afrika geht. „Nach der tollen Geschichte im letzten Jahr führen wir auch heuer wieder einen Sportleraustausch mit Kenia durch“, freut sich Kreis. Der Kontakt zum Makini School Sportclub habe sich mittlerweile so verfestigt, dass einer Neuauflage nichts im Wege stehe. Das Programm in Kenia kann sich dabei mehr als sehen lassen. Neben einer Stippvisite Mombassas und etlichen anderen interessanten Ausflügen ist eine dreitägige Safari in den Nationalpark „Maasai Mara“ geplant.
Logisch, dass sich Kreis und Hannah Daheim für den Deutschland-Besuch der kenianischen Jugendlichen ebenso viele interessante Ideen haben einfallen lassen. Für das Kenia-Programm können sich ab sofort Interessenten anmelden. Die Gastgeber-Jugendlichen sollten laut Kreis zwischen 16 bis 26 Jahre alt sein. Mehr Infos gibt es bei Manuela Kreis, Kreisjugendleitung, Pfaffenreuth 9, 92715 Püchersreuth, Mail: mkreis@wwt-small-business.com,
Tel.: (09681) 526600.
(Stephan Landgraf)
Frühjahrsaktion Teil 1
Programm der Frühjahrsaction
24. April 2010 in Weiden
BTV und BLSV
DOWNLOAD: Programm und Meldebogen
„Fit & beschwingt in den Frühling mit Power, Balance & Stretch“
Unter diesem Motto veranstaltete der Bayerische Landessportverband (BLSV) Kreis Amberg-Sulzbach eine Übungsleiter-Weiterbildung in Amberg. Es sollte ein Startschuss in den Frühling werden, doch der Winter überraschte die 42 ÜbungsleiterInnen (davon 3 Männer) aus 28 verschiedenen Vereinen über Nacht.
Trotzdem ließen sich die Teilnehmer vom erneuten Wintereinbruch nicht abhalten, um sich für die Arbeit in ihren wöchentlichen Sportstunden neue Anregungen zu holen.
Auf dem Programm standen: Verschiedene Warm-ups mit Musik, One-Step-for-Two, Aerostep meets Brasils, PowerVit-Ball- ein dynamisches Workout mit dem Redondoball sowie Stundenbeispiele für den Bewegten Rücken mit Körperwahrnehmung und Stretching.
Referentin und Fitnesstrainerin Kerstin Weilhammer, Teublitz, verstand es von Anfang an die Teilnehmer zu motivieren
und auf die Themen des Lehrganges, einzustimmen. Mit einem funktionellen, Rumpf stabilisierenden Bewegungsprogramm
auf dem Aerostep, in Verbindung mit den „Brasils“ (mit 270 g Sand gefüllte kleine Trainingsgeräte der Firma TOGU),
zeigte sie die enorme Vielfältigkeit von Koordination, Stabilisation und Körperhaltung. Das Ziel war stets eine starke Körpermitte, die Wirbelsäule und der Rücken.
Übungen mit dem PowerVit-Ball, der als instabile Unterlage für Knie, Fuß, Arm oder Hände dient, wird die Balance
Fähigkeit gefördert und dabei ein gezielter Trainingsreiz auf die tiefe Muskulatur bewirkt, der entscheidend dazu beiträgt, unseren Körper zu schützen und zu formen. Im Dreivierteltakt ging es beschwingt paarweise über das Step und die Freude in Verbindung mit der Bewegung war ein
Schlussakkord für diesen Frühlingsauftakt bei winterlichen Temperaturen.
Die Organisation lag in den Händen von Evelin Hensel, Kreisfrauenvertreterin im BLSV Kreis Amberg-Sulzbach. Kreisvorsitzender
Thomas Gebele dankte den engagierten Teilnehmern und der Referentin für die wertvolle Arbeit und Anregungen für die Sportpraxis in den Vereinen.
Wenn Übungsleiter an den Verein spenden...
Bei Spenden von Übungsleitern an ihren Verein gibt es zwei Möglichkeiten der Abwicklung:
1. Der Verein kann eine Spendenquittung ausstellen über den Geldbetrag, den der Übungsleiter dem Verein direkt einbezahlt und der entsprechende Geldeingang in der Buchhaltung registriert ist.
2. Der Verein kann bei Verzicht auf die Erstattung von Honorar / Erstattung von Aufwendungen des Übungsleiters eine Spendenquittung ausstellen, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:
- Auf die Erstattung des Honorars kann nur verzichtet werden, wenn vorher ein Anspruch des Empfängers besteht. D.h. dass bei Übungsleitern sinnvoller weise eine Vereinbarung/ein Vertrag geschlossen wird, in dem die Honorierung festgelegt wird. Unabhängig davon sind derartige Unterlagen für die Personalverwaltung erforderlich.
- Der „nachträgliche“ Verzicht auf die Erstattung muss freiwillig erfolgen und dies auch dokumentiert sein durch eine schriftliche Bestätigung des Übungsleiters. Der Übungsleiter muss also grundsätzlich die Wahlmöglichkeit haben zwischen Auszahlung und Verzicht.
- Der Übungsleiter belegt seine Tätigkeit, für die ihm das Honorar zusteht.
- Der Verein muss finanziell in der Lage sein, das Honorar auch tatsächlich auszahlen zu können.
Wird unter diesen Voraussetzungen eine Spendenbescheinigung ausgestellt, ist auf dem Spendenformular "Geldspende" anzumerken: "Es handelt sich um den Verzicht auf die Erstattung von Aufwendungen." (Im Vordruck durch ein Kreuzchen zu kennzeichnen.) Die Höhe der Honorierung darf im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit nicht unangemessen sein. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage www.blsv.de - Vereinsservice - Vereinsberatung - Infocenter - Steuern und Finanzen, ebenso im "bayernsport" Nr. 48, 24. November 2009, S. 21.
Alfons Ebneth neuer BTV- Vizepräsident Breiten- und Wettkampfsport
Beim Bayerischen Turnverband (BTV) wurde kürzlich Alfons Ebneth (Jhg. 1953, aus Altenthann bei Regensburg) als Nachfolger der zurückgetretenen Sigrid Wagner-Seitz, die diese Funktion nach der 2008 verstorbenen Sylvia Högele (Cham) ein Jahr lang innehatte, zum Vizepräsidenten für Breiten- und Wettkampfsport gewählt.
Ebneth, bereits Landesfachwart für den Orientierungslauf und Mitbegründer der OLG Regensburg sowie Vorsitzender des Turnbezirks Oberpfalz und Chefrevisor im Bayerischen Landes-Sportverband für den Bezirk Oberpfalz übernimmt mit diesem Ehrenamt ein weiteres sehr umfangreiches Arbeitsgebiet. Bereits 2008 organisierte er die Bayerische Kinderturnolympiade in Neumarkt und die Europameisterschaften der Forstbediensteten im Orientierungslauf. In 2009 zeichnete er für das mit über 900 Teilnehmern besetzte Ostbayerische Turnerjugendtreffen in Rossbach/Wald verantwortlich. In diesem Jahr ist er Projektleiter für das 2. Bayerische Kinderturnfest vom 01. bis 03. Oktober 2010 in Neutraubling.
Oberpfälzer Sportprojekt beim bundesweiten Förderwettbewerb ausgezeichnet
Das Modellvorhaben JoAS will die Ausbildungschancen von Jugendlichen verbessern
Im Rahmen des Förderwettbewerbs „JETST! – Junges Engagement im Sport“ der Deutschen Sportjugend (dsj) wurde das Modellprojekt „JoAS – bewegt in die Zukunft“ als eines von 8 Gewinnern ausgezeichnet, als einziges aus Bayern. Aus 85 Bewerbungen von einer Fachjury ausgewählt, wird das Vorhaben nun knapp zwei Jahre gefördert und wissenschaftlich vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik begleitet.
Mit dem Förderwettbewerb JETST als zentraler Bestandteil des Bundesprojektes setzt sich die dsj gezielt für die Stärkung des Engagements benachteiligter junger Menschen im Sport ein und möchte die Bildungs- und Chancengerechtigkeit erhöhen. JETST ist Teil der Initiative ZivilEngagement „Miteinander – füreinander“ der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Mit dem Modellprojekt JoAS wollen der Sportbezirk Oberpfalz des Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV) mit seiner Sportjugend, das Programm „Integration durch Sport“ im BLSV und die Schulabteilung der Regierung der Oberpfalz die Ausbildungschancen der Jugendlichen an der Oskar-von-Miller Berufschule in Schwandorf erhöhen. Über das Medium Sport sollen die Ausbildungsfähigkeit gestärkt und wichtige Kompetenzen für das spätere Berufsleben erworben werden. Mit eingeflossen in die Konzeption sind auch die Erfahrungen der Regierungsmitarbeiter aus dem EU-Projekt „Interkulturelles Lernen durch Erleben“. Dies sichert die Nachhaltigkeit der beruflichen Bildungslandschaft in der Oberpfalz.
Das JoAS-Konzept verzahnt die schulische Förderung der Berufvorbereitung mit der außerschulischen Qualifizierung des organisierten Sports. Die Jugendlichen nehmen innerhalb des Unterrichtsmoduls an sport- und erlebnisorientierten Angeboten teil und werden zu Sportassistenten ausgebildet. In Form von kleinen Projekten und Aktionen sollen die Jugendlichen ihre Kompetenzen dann in Sportvereinen erweitern und für ein Engagement im Sport begeistert werden.
Oberpfalz widersetzt sich dem Trend
Der BLSV-Sportbezirk verzeichnet ein Plus von 20 neuen Sportvereinen
Den größten Zuwachs an Vereinen im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) kann die Oberpfalz für sich verbuchen. Insgesamt hat der BLSV in Bayern im vergangenen Jahr 32 Vereine dazu gewinnen können, davon alleine 20 im kleinsten Sportbezirk. Lediglich Unterfranken konnte noch ein Plus von 11 Vereinen verzeichnen. Niederbayern gewann einen Verein dazu. Alle anderen Bezirke verloren Vereine: Oberbayern (-3), Mittelfranken (-2), Oberfranken (-2), Schwaben (-1). Absolut sind im BLSV nun 24 neue Vereine. Laut Statistik vom 31.12.2009 des BLSV waren 2008 insgesamt 1.134 Vereinen in der Oberpfalz gemeldet, nun sind es sogar 1.154 Vereine.
Auch bei der Mitgliederentwicklung zeigt sich ein ähnliches Bild. Insgesamt hat der Verband bayernweit 15.440 Mitglieder verloren. Dieser Verlust konnte jedoch durch neu hinzugekommene Vereine gut abgefangen werden. Der BLSV verlor im Vergleich zu 2008 im vergangenen Jahr 3.260 Mitglieder absolut. Die Oberpfalz widersetzt sich auch hier dem allgemeinen Trend und hat Mitglieder hinzugewonnen. 2008 waren es 393.058 Mitglieder im BLSV-Sportbezirk Oberpfalz, 2009 ein Zuwachs von 628 Mitgliedern auf 393.686. Den größten Verlust hatte Niederbayern mit 4.596 Mitgliedern, den größten Zugewinn Oberbayern mit einem Plus von 11.629 Mitgliedern. Die Zahlen der anderen Bezirke: Oberfranken (-1.192), Mittelfranken (-4.484), Unterfranken (-4.582) und Schwaben (-663). Insgesamt hat der BLSV nun 4.380.701 Mitglieder.
Weiter Verlust bei den 27 bis 40-jährigen Bei den einzelnen Altersgruppen bestätigt sich erneut der bisher schon festgestellte Trend: Die größten Mitgliederverluste gegenüber 2008 sind bei den 27- bis 40-jährigen festzustellen. Bei den Altersgruppen der 18- bis 26-jährigen sowie der 61-jährigen und Älteren sind die größten Zuwächse zu verzeichnen. Beim Vergleich der Mitgliedschaften von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern sind zwar eine Zunahme der männlichen und ein Verlust bei den weiblichen Mitgliedern festzustellen. Betrachten man jedoch die Entwicklung der Anteile der weiblichen und männlichen Vereinsmitglieder im BLSV über vier Jahre, so pendelt sich der Anteil der männlichen Vereinsmitglieder bei knapp 61,50 Prozent und der der weiblichen Vereinsmitglieder bei etwas über 38,50 Prozent ein. Hier ist noch Potential für die Sportvereine vorhanden, über Angebote aus dem Gesundheits- und Fitnessbereich den Frauenanteil zu erhöhen.
Statistik downloaden
(heidi roider)
Kostenlose Energieberatung für Sportvereine
Das neue Projekt Klima-Check des BLSV hilft beim Sparen
(Oberpfalz) Mit dem neu ins Leben gerufenen Serviceprojekt Klima-Check bietet der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) den ihm angeschlossenen Sportvereinen kostenfreie Energieberatungen für ihre Sportanlagen an. Ziel des vom Bayerischen Umweltministerium
geförderten Projekts ist es, durch eine verbrauchsorientierte und unabhängige Beratung zur nachhaltigen Sanierung dauerhaft die Betriebskosten von Sportanlagen unter Berücksichtigung umweltrelevanter Aspekte zu senken.
Teilnehmen lohnt sich
Es gilt, mit dem Klima-Check Impulse zu setzen und kleine Veränderungen voranzutreiben, die in der Summe einen großen Effekt haben – für die Vereinskasse und den Klimaschutz. Viele Sportanlagen der Oberpfälzer Vereine sind schon älter als 30 Jahre, so Bezirksvorsitzender Arnold Lindner. Deshalb empfiehlt der Sportbezirk Oberpfalz die Teilnahme allen Sportvereinen mit vereinseigenen Anlagen, die in den nächsten
Jahren einen Sanierungsbedarf haben. Der Verein erhält einen Auswertungsbericht, der die aufgespürten Mängel aufzeigt und Empfehlungen für Sanierungsmaßnahmen anhand einer Prioritätenliste ausspricht. Dies fängt
beispielsweise schon beim Einbau einer Zeitschaltuhr für Licht und Heizung an.
So einfach geht’s
1. Das einseitige Antragsformular anfordern oder downloaden unter
http://www.blsv.de/blsv/vereinsservice/vereinsberatung/projekt-klima-check.html,
dieses ausfüllen und an die Ansprechpartner des BLSV senden.
2. Der Verein erhält dann
eine einseitige Checkliste vom BLSV.
3. Die Checkliste mit Angaben zu den Vereinsanlagen ausfüllen und diese zusammen mit Gebäudeplänen, (Ab-)Wasser-, Heizkosten-, Stromrechungen und dem Schornsteinfegerprotokoll zurücksenden.
4. Nach Erhalt der Unterlagen wird ein Termin für die Vor-Ort-Beratung vereinbart.
5. Nach der Beratung erhält der Verein den Auswertungsbericht mit zahlreichen Tipps und Anregungen.
Weitere Informationen und das Antragsformular erhalten Vereine von den beiden Ansprechpartnern des BLSV
Anne Wellner
089/15702-532
anne.wellner@blsv.de
Harald Hoffmann
0171/7646036
harald.hoffmann@blsv.de
oder bei der Geschäftsstelle des Sportbezirks Oberpfalz unter 0941/29726-0
oder geschaeftsstelle@blsv-oberpfalz.de (Download)
BLSV zeichnet Schulamtsdirektor Ottmar Braun aus
Präsident Günther Lommer überreicht beim Handball-Länderspiel die Verdienstplakette / Kooperationen der Schulen mit den Vereinen forciert Weiden/Regensburg.
Beim Handball-Länderspiel Deutschland gegen Island am Wochenende in der Donauarena in Regensburg hat der Präsident des Bayerischen Landessportverbandes, Günther Lommer, zusammen mit dem Kreisvorsitzenden Ernst Werner (Weiden-Neustadt/WN) und dem Präsidenten des Bayerischen Handball-Verbandes, Gerd Tschochohei, die BLSV-Verdienstplakette an Schulamtsdirektor Ottmar Braun für dessen besonderen Leistungen um den Schulsport verliehen.
Dies stellt eine der höchsten Auszeichnungen dar, die der BLSV zu vergeben hat. Braun leitet seit 14 Jahren den Arbeitskreis „Sport in Schule und Verein“ im Schulamtsbezirk Weiden/Neustadt WN. Ihm gelang es, ein Team sportbegeisterter Lehrkräfte aus allen Schularten zu formen, die es verstehen ihre Leidenschaft mit großem Erfolg an die Schülerinnen und Schüler weiter zu geben. „Dabei war es ihm ein stetes Anliegen, die Kinder und Jugendlichen in deren heutigen bewegungsarmen Umwelt für den Sport zu motivieren, Freude an lebenslanger Bewegung anzubahnen und gut geeignete Lern- und Übungsmöglichkeiten dafür zu schaffen“, sagten Werner und Lommer übereinstimmend.
Besonderes Augenmerk legt Braun darauf, dass neben den klassischen Schulsportarten wie Gerätturnen, Leichtathletik und Schwimmen auch die Mannschaftsspiele und Trendsportarten nicht zu kurz kamen. Deshalb forcierte er die Kooperation der Schulen mit den Sportvereinen. Mit insgesamt 45 Sportarbeitsgemeinschaften und fünf Stützpunktschulen nimmt der Arbeitskreis (AK) Weiden /Neustadt WN eine Spitzenstellung in der Oberpfalz ein. Der AK bietet während des gesamten Schuljahres Wettbewerbe an, in denen die Schülerinnen und Schüler aller Schularten ihre sportlichen Fähigkeiten darstellen, beweisen und messen können.Darüber hinaus organisierte Braun 2007 den Aktionstag „Fit ab dem ersten Schritt“, an dem sich 300 Pädagogen der gesamten Oberpfalz in Workshops zum Thema „Bewegung und Ernährung“ weiterbildeten. „Der AK hat sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Anlaufstelle für die Bezirks- und Landesfinals in den Schulsportwettbewerben entwickelt, da man hier ein engagiertes Team weiß, welches auch Großveranstaltungen erfolgreich über die Bühne bringen kann“, so BLSV-Präsident Lommer abschließend.
Die sportliche Heimat von Schulamtsdirektor Braun, selbst lizenzierter Übungsleiter, ist die TSG Mantel-Weiherhammer, der er seit über 50 Jahren angehört. Bis heute verbringt er den Großteil seiner Freizeit in vielfältiger sportlicher Bewegung. Braun dankte für die Auszeichnung und gab den Dank umgehend an seine KollegenInnen im AK, an seine Sportfachberater und an die Partner in den Vereinen weiter: „Nur mit ihnen zusammen ist die erfolgreiche Arbeit im Dienste der Schülerinnen und Schüler möglich gewesen und letztendlich auch gelungen.“
( Bild und Text, Stephan Landgraf)
Präsident Günther Lommer ehrt langjährige Mitglieder für ihr Engagement
Die höchste Auszeichnung, die der BLSV vergeben kann, hat Michael Wunder von Präsident Günther Lommer erhalten die Ehrennadel in Gold mit Brillanten. Seit 1971 engagiert sich Wunder für den BLSV. Zuerst als Kreisvorsitzender des Bayerischen Handballverbandes (BHV), später als Bezirksvorsitzender des BHV. 1992 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandsbeirates gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2004 inne. Von 1996 bis 2004 war er zudem ein Mitglied der Satzung und Strukturkommission, seit 2007 ist er Mitglied im Wirtschaftsrat des BLSV.
Leonhard Beck ist seit 2004 stellvertretender Bezirksvorsitzender. Ehrenamtlich tätig ist der Neumarkter seit 1980. Als Schriftführer lernte er die Arbeit im Kreisvorstand kennen. 1995 übernahm er den Vorsitz in Neumarkt, 2004 wechselte er in den Bezirksvorstand. Leonhard Beck erhielt für sein Engagement die Ehrennadel in Gold mit großem Kranz. Eine weitere Ehrennadel in Gold mit Kranz konnte Präsident Lommer Hermann Weiß anstecken. Der Fußballer war von 1956 bis 1973 Schiedsrichter-Kreislehrwart und seit 1980 ist der Amberger Beisitzer im Rechtsausschuss des BLSV.
Die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerblatt hat Hans Thaller aus Regensburg für seine ehrenamtliche Arbei t erhalten. Er war von 1968 bis 1983 als Kreisjugendleiter aktiv und von 1984 bis 2008 Bezirksrevisor.
Alois Hagl wurde der Ehrenbrief des BLSV überreicht. Hagl hat sich als Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Schwandorf und Landesobmann aller Sparkassen in Bayern für die Sportförderung für Vereine und Sport an Schulen eingesetzt.
Arnold Lindner wurde die Ehrennadel in Gold mit Kranz überreicht. Der Bezirksvorsitzende begann 1972 seine Arbeit im Sport als Übungsleiter für den SV Schönthal, seit 1977 ist Lindner Schiedsrichter. 1991 wurde er zum ersten Vorsitzenden des Turnvereins Waldmünchen gewählt und blieb es 16 Jahre. Ein Mitglied des Verbandsausschusses ist der Bezirksvorsitzende seit 1996. Bezirksvorsitzender des BLSV ist Arnold Lindner seit 2004.
Neukonzeption des Informationsorgans "Oberpfalz Sport"
Sehr geeherte Leserinnen und Leser des Oberpfalz Sport,
es wird für die Funktionsträger in Sportvereinen immer bedeutender, alle wichtigen Informationen für ihre Aufgaben zu bekommen. Nur gut informierte Vorstände oder Übungsleiter können ihren Sportverein voranbringen und die zukünftigen Herausforderungen wie beispielsweise die demographische Entwicklung und die Gewinnung von Ehrenamtlichen / neuen Mitgliedern meistern.
Der Sportbezirk Oberpalz wird deshalb sein Informationsorgan Oberpfalz Sport überarbeiten. Wir möchten damit:
- die Aktualität verbessern
- Das Layout und die Leserlichkeit Optimieren
- den Inhalt stärker an aktuell wichtigen Fragestellungen und Bedürfnissen im Verein ausrichten
- mehr Hilfestellung für die Praxis geben
- Ihnen die Verteilung im Verein durch den Versand auch per E-Mail erleichtern.
Schon die nächste Ausgabe erhalten Sie dann in der Form. Lassen Sie sich überraschen!
Ihre Redaktion des Oberpfalz Sport
„Pro Winterfit“ bei Ambergs Sportjugend
Neue Akzente für Skigymnastik und Co bei der Bayerischen Sportjugend
Die Skigymnastik noch lange nicht out und was einst in den 70ern bei so manchen Vereinen für zahlreiche Teilnehmer in Sporthallen sorgte, wurde bei dieser Fortbildungsveranstaltung wieder mit neuen Akzenten versetzt.
Das Team der Bayerische Sportjugend im Kreis Amberg-Sulzbach fand mit
Mario Sigl vom Skigau Bayerwald einen hervorragenden Referenten, der nicht nur aus der Theorie sprach, sondern als exzellenter und aktiver Skilehrer, auch weiß was in der Praxis von Wichtigkeit vor dem Skifahren ist. Die Resonanz mit 45 Teilnehmer/innen, die keinen Anfahrtsweg scheuten und sogar aus Oberfranken angereist kamen, konnte sich sehen lassen. Das Honorar für eine gute Vorbereitung und Organisation ist die Zufriedenheit der Teilnehmer, so der Vorsitzende der Sportjugend im Kreis AS, Reinhard Weber.
Mit neuen Methoden fit für den Skisport durch gezieltes Training von sportmotorischen Fähigkeiten, ob mit oder ohne Sportgeräten! Es lässt sich mit verschiedenen Ideen und Varianten immer eine derartige Sporteinheit abhalten, sodass alle Komponenten, wie Ausdauer, Koordination, Kraft und Schnelligkeit eines jeden, ausreichend beansprucht und gezielt trainiert werden. Das Aufwärmprogramm in verschiedensten Versionen, bildete nach einer kurzen Präsentation, den ersten Teil dieses Fortbildungsangebotes.
Gefolgt von Dehnübungen, bei welchen darauf zu achten ist, dass diese gezielt in eine Richtung und nicht querbeet über den Körper verlaufen sollten.
Ausdauer, Schnelligkeit und Krafttraining fanden im Anschluss mit vielerlei kurzweiligen Partnerübungen statt.
Die Koordinationsschulung, also auf bestimmte Situationen richtig reagieren können, bildete nach der Pause mit verschiedensten Übungsbeispielen an speziellen Geräten und Stationen, ähnlich einem Zirkel aufgebaut, das Finale.
Das Ziel und die Vorgabe einer solchen Skigymnastikstunde soll es sein, die Leistungsfähigkeit zu steigern und die Erhaltung der körperlichen Gesundheit zu festigen. Prävention ist somit auch hier ein Schlagwort und in einer Zeit mit Helm und Protektoren, ist es nicht unschwer auf den Pisten zu erkennen, dass sich viele zu sicher fühlen in ihrer Ausrüstung und somit die Möglichkeit einer Verletzung noch mehr außer Acht lassen!
Die Teilnehmer waren begeistert und konnten so, wieder ein paar neue Erkenntnisse und Übungsbeispiele mit in ihre Vereinsübungsstunden nehmen. Das Resümee:
Eine Lizenzverlängerung, die mit Sicherheit nicht die Letze dieser Art gewesen ist und je nach Anfrage wieder Platz im Lehrgangsprogramm der Sportjugend Amberg-Sulzbach finden wird. Eine interessante Vorschau für 2010 gibt es ja bereits unter www.bsj-amberg.de!













